Geld für Ärzte

Seit 2016 veröffentlichen die Pharmaunternehmen in der Schweiz alle Geldzahlungen, die sie im vergangenen Jahr an Ärzte, Fachleute und Spitäler geleistet haben.

Zum Hintergrundartikel

Ärzte und andere Fachleute des Gesundheitswesens müssen ihr Einverständnis geben für die Publikation ihrer Vortrags- und Beratungshonorare, von Tagungsgebühren, Reisespesen und Übernachtungskosten.

Die Zahlungen an einzelne Ärzte und Organisationen für Forschung und Entwicklung wollen die Firmen grundsätzlich nicht veröffentlichen.

Jürg Müller hat der Veröffentlichung folgender Zahlungen zugestimmt:

Firma Zahlungsart
Gesamtbetrag CHF 2’902.00 CHF 1’152.00
A. Menarini AG Reisekosten CHF 915.00
A. Menarini AG Tagungsgebühren CHF 237.00
Abbvie Reisekosten CHF 2’207.00
Abbvie Tagungsgebühren CHF 695.00

Die Informationen auf dieser Seite stammen von den Pharmaunternehmen in der Schweiz, die den Pharma-Kooperations-Kodex (PKK) unterzeichnet haben. Dieses Reglement verpflichtet die Firmen dazu, ihre Angaben auf ihren Unternehmenswebseiten zu veröffentlichen.

zur Suche

Weitere Empfänger an ähnlicher Adresse

Tamas Németh Urologie am Stephanshom Brauerstr. 95 CHF 5’417.60
Andreas Paky Brauerstr. 95a CHF 2’800.00
Falk Fiedler Klinik Stephanshorn, Brauerstr. 95 CHF 2’603.58
Rudolf Morant Brauerstr. 95 CHF 1’200.00
Thomas Lippuner Hirslanden Klinik Stephanshorn - Anästhesiologie und Intensivmedizin Brauerstr. 95 CHF 745.87
Mehr Empfänger in der Nähe

Weitere Empfänger in der Nähe

Christopher Strey Brauerstr. 97 CHF 5’770.00
eSwiss Medical & Surgical Center Brauerstr. 97 CHF 26’292.00
Barbara Ernst Arztpraxis FMH Chirurgie eSwiss Medical and Surgical Center AG Brauerstr. 97 CHF 88.30
Gruppenpraxis St. Gallen Brauerstr. 97 CHF 2’500.00
Karl Scheidegger eSwiss Medicaland Surgical Center AG St. Gallen Brauerstr. 97 CHF 1’800.00
Mehr Empfänger in der Nähe

Hintergrund

Unabhängiger Journalismus braucht unabhängige Finanzierung

Nette Geschichten schreiben können andere. Wir wollen aufklären. Wir sind das erste Recherche­zentrum in Deutschland, das unabhängig, werbe­frei und nicht-gewinnorientiert ist.

Nach unserem Verständnis ist der Kern des Journalismus, Miss­stände aufzudecken. Deshalb recherchieren wir zu Korruption im Gesundheits­wesen, zu Machtmissbrauch von Politikern, zur wachsenden sozialen Ungleichheit und zu einer Oberschicht, die glaubt, Regeln würden nur für andere gelten.

Damit wir arbeiten können, brauchen wir Menschen, die uns unterstützen. Werde auch Du Fördermitglied und ermögliche damit die Arbeit von 16 investigativen Journalistinnen und Journalisten bei CORRECTIV.

Denn wir sind überzeugt: Ohne unabhängige und kritische Medien kann die Demokratie, die unsere Vorfahren erkämpft haben, auf Dauer nicht überleben.