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MRSA

Das Bakterium: Staphylococcus aureus, häufigster Verursacher von Wundinfektionen nach OPs. Das Antibiotikum: Methicillin. Auch vor dieser Kombination, häufig MRSA genannt, warnt die WHO. Hier das Vorkommen der Resistenz in Europas Krankenhäusern. Die Prozentzahl sagt, wieviele der untersuchten Staphylococcus aureus gegen Methicillin resistent waren.

 

Der Erreger

Die Geschichte von Staphylococcus aureus ist eng mit der von Antibiotika verwoben. Es war nämlich dieses Bakterium, an dem Alexander Fleming die Wirkung des ersten Antibiotikums Penicillin sah. Staphylococcus aureus kommt bei Gesunden auf der Haut und in der Nase vor und ist dort harmlos. Es kann aber auch bösartige Infektionen der Blutbahn auslösen. Besonders gefürchtet ist es in Krankenhäusern bei geschwächten Patienten.

Die Resistenz

„Methicillin-resistente Staphylococcus aureus“ sind als MRSA bekannt. Methicillin ist dem Penicillin ähnlich und wurde entwickelt, nachdem sich gegen dieses erste Resistenzen bildeten. Wirkt Methicillin nicht, helfen oft nur noch Antibiotika, die ungleich teurer sind und stärkere Nebenwirkungen haben.

 

Illustration des MRSA

Staphylococcus aureus ist rund. Es lebt an feuchten Körperstellen, wie etwa in der Nase, ohne Schaden anzurichten. Gefährlich ist es in Krankenhäusern, wo es die Blutbahn von Geschwächten befallen und schlimmstenfalls töten kann.

 


Texte: Hristio Boytchev
Illustration: Nick Böse
Datenvisualisierung: Simon Wörpel

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