Gemeinsam
wirken

Unsere Demokratie ist in Gefahr: Populismus, Machtmissbrauch und Korruption bedrohen den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wir wollen diesen Herausforderungen begegnen – auch gemeinsam mit Ihnen.

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Unsere Demokratie ist in Gefahr: Populismus, Machtmissbrauch und Korruption bedrohen unser soziales Miteinander. Wir begegnen den Herausforderungen – gemeinsam mit Ihnen.

Machen Sie unsere Arbeit möglich.
Es ist Ihr Beitrag zu einer lebendigen Demokratie.

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Gemeinsam für die Themen,
die uns alle betreffen

Es geht um Ihr Geld, um Ihre Wohnung, Ihre demokratischen Rechte. Zusammen mit Ihnen decken wir Missstände auf und stoßen Lösungen an. Was die Zusammenarbeit bewirken kann, stellen wir Ihnen hier vor.

Immer wieder wirken Leserinnen und Leser direkt an unseren Recherchen mit, indem sie uns Informationen geben, die wir journalistisch auswerten.
Sie bringen Debatten voran, die wir durch unsere Recherche auslösen.

Auch Sie können uns helfen, Missstände ans Tageslicht zu bringen.
Das ist die Stärke unseres Journalismus bei CORRECTIV.

Wohnungsmarkt transparent machen

Steigende Mieten, überfüllter Wohnungsmarkt – Wohnen ist für viele längst zur Existenzfrage geworden. Aber der Markt ist intransparent. Investoren spekulieren mit Häusern, Gewinne landen in Steuerparadiesen statt in den Steuerkassen der Städte. Die Kommunen wissen selbst kaum, wer die großen Eigentümer sind. 

Das wollen wir ändern und haben eine Online-Plattform entwickelt, bei der Bürger Informationen eintragen können. Mit der Recherche „Wem gehört die Stadt?“, bei der sich mehrere tausend Bürger beteiligt haben, haben wir in bisher sechs Städten Licht ins Dunkel gebracht. Und wir haben zusammen mit unseren lokalen Medienpartnern mit vielen Aktionen Bürger und Politik miteinander ins Gespräch gebracht. Denn nur mit mehr verfügbarem Wissen kann der Wohnungsmarkt gestaltet werden.

Der Klimakrise begegnen

Extreme Wetterzustände, aussterbende Insektenarten oder der Meeresanstieg an der Nordsee – die Klimakrise zeigt ihre Folgen auch in Deutschland. Doch viele Menschen wissen nicht, wie sie darauf reagieren können. Aus diesem Grund setzen wir mit einer eigenen Klimaredaktion stärker auf einen lösungsorientierten Journalismus. 

Auf einem Klima-Barcamp in Kiel und auf acht Klimawochen in den Kommunen des Ruhrgebiets haben wir in diesem Jahr Experten, Politikerinnen, Aktivisten und Bürgerinnen vernetzt, die sich gemeinsam mit Themen vor Ort befassen. Etwa was sie gegen das Waldsterben oder Überschwemmungen von U-Bahn-Tunnel tun können. Klimaschutz beginnt bei jedem von uns – direkt vor der Haustür. Wir liefern die Faktenbasis, mit der Bürgerinnen und Bürger aktiv werden können.

Steuerraub stoppen

Jedes Jahr werden Milliarden aus Europas Steuerkassen geraubt. Betrüger bereichern sich an den Lücken im Finanzsystem, zum Schaden der Gesellschaft. Denn es ist das Geld der Steuerzahler, das gestohlen wird – Ihr Geld, das für Schulen, Straßen oder Pflege ausgegeben werden sollte. 

Die Betrüger arbeiten über Grenzen hinweg. Wir haben gelernt, dass auch wir als Journalisten zusammenarbeiten müssen, um die verdeckten Machenschaften zu durchleuchten. Das zeigen unsere internationalen Recherchen zu den CumEx-Geschäften und dem Umsatzsteuerbetrug.

Der Steuerraub kann gebremst, vielleicht sogar gestoppt werden, sodass das Geld für Infrastruktur und Investitionen verwendet werden kann. Gemeinsam mit unseren europäischen Recherchepartnern haben wir das Thema  wieder auf die Agenda gebracht. Nach unseren Enthüllungen zu den CumEx-Files Ende 2018 beschäftigten sich die europäischen Behörden in diesem Jahr intensiver mit dem Finanzskandal. So leitete die Finanzaufsicht eigene Untersuchungen ein. Und bestätigte unsere Recherchen. Hier können Lösungen ansetzen.

Wir arbeiten weiter daran. Und wir stärken so auch die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg.

Gemeinsam die Pressefreiheit schützen

Die Pressefreiheit ist eines der höchsten Güter unserer Demokratie, das wir schützen müssen. Doch immer wieder gibt es selbst in Deutschland Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten. Auch unser Team musste das schon erfahren. Wir konnten aber auch erleben, wie wir diese Angriffe abwehren, wenn wir solidarisch zusammenzustehen. 

Als unser ehemaliger Chefredakteur Oliver Schröm nach seinen CumEx-Enthüllungen ins Visier der Justiz geriet, unterzeichneten innerhalb kürzester Zeit 27.000 Menschen einen offenen Brief. Die Botschaft #JournalismusIstKeinVerbrechen wurde deutlich: Nach über vier Jahren sind die Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaften endgültig eingestellt. Wir lassen uns durch Einschüchterungsversuche und hohe Anwaltskosten nicht bremsen. Der Zusammenhalt aller Unterstützerinnen und Unterstützer hat die Pressefreiheit gestärkt.

Populismus die Stirn bieten

Auf Basis unserer Veröffentlichungen hat die Bundestagsverwaltung bereits Strafzahlungen in Höhe von mehr als 400.000 Euro wegen illegaler Parteispenden verhängt. Hinter der Parteienfinanzierung der AfD steckt ein dubioses System. Seit 2015 finanzieren verdeckte Spender bei den Wahlkämpfen im Bund und in den Ländern millionenschwere Kampagnen der Partei. Mit unseren Recherchen gehen wir den Hintermännern nach und sorgen für notwendige Transparenz.

Vor Falschmeldungen schützen

Wir alle erleben zunehmend, dass gezielt unwahre Meldungen verbreitet werden. Diese gefährden unsere Meinungsfreiheit, unser Miteinander und behindern demokratische Entwicklungen. Wir halten dagegen. Jeden Tag überprüfen unsere Faktenchecker von CORRECTIV Behauptungen und Gerüchte. Und sie erklären, wie Sie sich selbst vor gezielten Falschmeldungen schützen können. Unsere Faktenchecker werden dafür auch hart attackiert: persönliche Beleidigungen und Drohungen sowie teure Rechtsstreitigkeiten sind der unangenehme Teil des Arbeitsalltags. Aber wir geben nicht auf.

Licht ins Dunkel bringen

Deutsche Firmen im Ausland machen gute Geschäfte. Doch es gibt eine Schattenseite: Wir bei CORRECTIV haben auch in diesem Jahr wieder mehrere Verdachtsfälle von Korruption aufgedeckt. 

Korruption hat teilweise fatale Folgen für die Menschen vor Ort. In Venezuela fehlt der Strom für Straßenbeleuchtung, Krankenhäuser oder Schulen. Bei der Modernisierung des größten Kraftwerks flossen Schmiergelder. Durch die Korruption wurde  der Bau für die öffentliche Hand teurer.
In Kriegsgebiete wie den Jemen werden weiterhin Waffen geliefert, weil dubiose Vermittler potentiell illegale Waffendeals schwer durchschaubar machen. Wir verfolgen beispielsweise einen libanesischen Geschäftsmann und seine  Beziehungen ins politische Berlin.

In städtischen Kassen fehlt oft Geld für Pflege oder Schulen, auch weil lokale Politiker es sich in die eigene Tasche stecken. In Ingolstadt berichteten wir über ein System, das genau das ermöglichte. Betroffen war das lokale Krankenhaus. Es geht um eine problematische Struktur, die in weiteren deutschen Kommunen existiert.

Für diese Recherchen brauchen Journalisten einen langen Atem. Häufig setzt sich das Puzzle aus Hinweisen erst über Jahre zusammen. Langfristige investigative Recherchen sind aufwändig und kostenintensiv, aber notwendig.

CORRECTIV ist – auch dank der Unterstützung von unseren Spenderinnen und Spendern – dieses Jahr fünf Jahre alt geworden. Am 14. Juli 2014 nahmen ein paar mutige Kollegen die Arbeit auf. Seitdem stärkt unser investigativer Journalismus die Gesellschaft. Wir haben viel erreicht, und wir haben viel vor.

Bewahren wir unser Miteinander, indem wir genau hinschauen, wo etwas schief läuft. Helfen Sie dabei: Es ist Ihr Beitrag für eine lebendige Demokratie.

Machen Sie unsere Recherchen möglich –
mit Ihrer Spende für CORRECTIV.

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