Correctiv
CORRECTIV unterstützen

Wir decken Missstände auf. Wir sind unabhängig und nicht gewinnorientiert.

Lügenpresse und Fake-News - Wir wollen diskutieren

Zeit
30.03.2017 19:30 - 21:30
Ort

Bibliothek Waldmühle
Mühlenweg 4
29614 Soltau

Sprache dieser Veranstaltung
Deutsch

Details

Worum geht's?

Die Böhme-Zeitung und CORRECTIV laden ein zu Vortrag und Podiumsdiskussion:

Das Vertrauen in die klassischen Nachrichtenvermittler schwindet scheinbar. Bei einigen Menschen gilt der Ausdruck „Mainstream-Medien“ schon als Hinweis auf sog. „Fake-News“. Vor allem diese sorgen für Probleme. Meldungen, die gezielt Desinformation streuen und darauf angelegt sind, die Gesellschaft in ihrem Kern anzugreifen. Meldungen, die Hass säen und Vertrauen untergraben. Ein prominentes Beispiel lieferte zu Jahresbeginn eine Meldung des US-Dienstes “Breitbart” über seinen britischen Kanal: er verbreitete die Meldung ein 100-Köpfiger Muslimmob habe in Dortmund die älteste Kirche Deutschlands angesteckt.

Nach Einschätzungen von Soziologen, wie dem Leiter der Forschungsgruppe Zivilgesellschaft am Wissenschaftszentrum Berlin, Dieter Rucht, glauben bis zu 20 Prozent der Menschen in diesem Land nicht mehr den Meldungen aus Zeitung und Rundfunk.
Warum ist das so? Drückt der Vorwurf „Lügenpresse“ wirklich nur eine gesellschaftliche Stimmung aus? Oder geht das Misstrauen viel tiefer?

Nach einem Impulsvortrag von David Schraven, Publisher bei CORRECTIV, wollen wir gemeinsam mit unseren Podiumsgästen und euch über Lösungswege aus der Krise und neue Ansätze in der Medienlandschaft reden.

Zu Gast für die Podiumsdiskussion sind:
- Annette Günther, Vorsitzende des Unternehmerinnen-Netzwerks Heidekreis
- Marleen Knust, Vorsitzende des Landfrauenvereins Neuenkirchen
- David Schraven, Herausgeber von Correctiv
- Christoph Steiner, Chefredakteur der Landeszeitung Lüneburg
- Thomas Struk, Leiter von dpa/lni Hannover
- Jörg Jung, Redaktionsleiter Böhme-Zeitung

Kostenlose Anmeldung: ab Montag, 20.03.2017 unter (05191) 808400

Wir freuen uns darauf mit euch zu diskutieren.

10 Euro für unabhängigen Journalismus