CORRECTIV.CrowdNewsroom

CrowdNewsroom

Crowdsoftware für gemeinsame Recherchen

Der CrowdNewsroom ist eine Plattform für Redaktionen, die gemeinsam mit ihren Lesern recherchieren wollen. CORRECTIV hat über die Plattform mit vielen Bürgerinnen und Bürgern drei aufwändige Recherchen umgesetzt.

Die Idee

Wir möchten mit CrowdNewsroom wieder mehr Menschen für Journalismus begeistern. Deshalb ermöglichen wir journalistische Recherchen, an denen sich möglichst viele Menschen beteiligen können. Unsere Gesellschaft wird stärker, wenn sich jeder Informationen beschaffen kann, um das Handeln von Behörden und Firmen zu überprüfen. Wir glauben daran, dass jeder als Journalist arbeiten kann, solange er oder sie die Methoden dahinter lernt.

Die Plattform

Wir arbeiten seit 2015 am CrowdNewsroom: eine Plattform, auf der Journalisten und Bürger gemeinsam recherchieren können. Das verstehen wir als eine Art virtuelle Redaktion, in der wir gemeinsam große Recherchen angehen. Für jede Recherche bieten wir derzeit individuelle Werkzeuge an, die von Journalisten und Bürgern genutzt werden können.

Die Zukunft

In Zukunft soll die Plattform allen Redaktionen offen stehen, damit sie Recherchen gemeinsam mit ihren Lesern umsetzen können. Langfristig möchten wir CrowdNewsroom mit der Software dahinter als OpenSource öffnen. Andere Medien sollen selbstständig Recherchen beginnen können.

Wem gehört Hamburg?

Seit April 2018 recherchieren wir mit den Mietern Hamburgs. Gemeinsam wollen wir mehr über die Eigentümer von Mietwohnungen erfahren. Wir helfen Bürgern bei Auskunftsanfragen. Wir wollen aufdecken, wer von der Intransparenz im Immobilienmarkt profitiert.

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Unterrichtsausfall in Dortmund

Im März 2017 erfassten wir den Unterrichtsausfall an Dortmunds Schulen. Über 500 Eltern, Lehrer und Schüler trugen in CrowdNewsroom ein, welche Stunden an ihrer Schule ausfielen. Das Ergebnis: Das Problem des Schulausfalls ist größer, als es die Behörden in dem größten Bundesland Deutschlands in ihren Statistiken ausweisen.

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Sparkassen-Check

Mehr als 800 Bürger recherchierten bis Ende 2016 zu den Sparkassen in ihrer Region. Sie halfen bei der Analyse von Jahresabschlüssen, fotografierten Gebührenlisten und fragten Spendenlisten bei ihrer Sparkasse an. So sammelten wir gemeinsam Informationen über faule Kredite, Vorstandsgehälter und überhöhte Dispozinsen.

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