CORRECTIV veranstaltungen

Veranstaltungen

CORRECTIV lädt ein

Mit unseren regelmäßigen Veranstaltungen möchten wir alle Interessierten einladen, bei Lesungen, Workshops und Diskussionsrunden neue Informationen und Anregungen zu gewinnen und sich am Austausch mit Referenten und Gästen zu beteiligen.

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06.11.2018 • Berlin

Wem gehört Mitte?

Mit Ephraim Gothe, Baustadtrat von Mitte, diskutieren wir über einen der am schnellsten wachsenden Bezirke Berlins. Es soll um Vorkaufsrecht, Verdrängung, Verdichtung, Neubau und steigende Mieten gehen. Mit dabei ist unter anderem die Initiative #zusammenfürwohnraum, die aus dem Hausverkauf an der Amsterdamer Straße Ecke Malplaquetstraße in Wedding entstanden ist. Auch Investoren sollen zu Wort kommen – und mit Ihnen diskutieren (Anfragen laufen). Moderiert wird die Veranstaltung von Mitte-Newsletter-Autorin Laura Hofmann.   Das Event ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung für bessere Planbarkeit.
theaterstueck
15.11.2018 • Hamburg

Theaterstück: Cum-Ex Papers – Eine Recherche zum entfesselten Finanzwesen

Termine

26.-28.10.18 Lichthof Theater, Hamburg Tickets
28.10.18 Lichthof-Theater, Hamburg (Diskussion) Tickets
15.-18.11.18 Lichthof Theater, Hamburg Tickets

Info

Ein Jahr recherchierten Journalistinnen und Journalisten aus zwölf Ländern im Verborgenen: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investoren, Banken und Börsenspekulanten unrechtmäßig als Steuer vom Fiskus erstatten. Eine völlig neue Dimension der Finanzkriminalität. Die Sensation: Ein Insider packte aus und eröffnet damit eine neue Perspektive: Was hat es zu bedeuten, wenn sich Reiche auf Kosten der Gemeinschaft weiter bereichern?

Die CUM-EX PAPERS hatten die einmalige Gelegenheit, das Innenleben der Finanzwelt und des investigativen Journalismus dokumentieren zu dürfen. Die maßlose Gier auf der einen und die Spannung rund um den Scoop auf der anderen Seite entwickeln einen enormen Sog: Wie 'Wall Street' und 'Spotlight' in einem.

Im Stile eines Wirtschaftsthrillers bringt CUM-EX PAPERS den vermutlich komplexesten Finanzskandal der Jetztzeit auf die Bühne. Genretypische Elemente entwickeln einen dramaturgischen Sog. Doch die Gewissheiten der bekannten Erzählmuster verschwimmen zusehends. Was ist echt? Wen trifft die Schuld? Wie konnte das überhaupt passieren?

Helge Schmidt ist als freier Regisseur, sowohl in der freien Szenen Hamburgs als auch am Stadttheater aktiv. Seine Arbeiten wurden mehrfach zu Festivals eingeladen. Mit seinem Team wurde er für Weltverbesserungstheater in der Kritikerumfrage der Deutschen Bühne für die herausragende Inszenierung der Spielzeit 17/18 nominiert.

Von und mit: Ruth Marie Kröger, Jonas Anders und Günter Schaupp Recherche und Text: Franziska Bulban und Alexandra Rojkov Regie: Helge Schmidt Choreographie: Jonas Woltemate Ausstattung: LANIKA (Lani Tran-Duc und Anika Marquardt) Video: Johanna Seitz Musik: Frieder Hepting Licht: Sönke C. Herm Produktionsleitung: Zwei Eulen Produktionsassistenz: Laura Uhlig

Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Fonds Darstellende Künste, Rusch-Stiftung, NFT - Netzwerk Freier Theater, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg e.V.

Support by Probebühne im Gängeviertel.

Lichthof Theater
Mendelssohnstr. 15
22761 Hamburg

Tickets

Tickets
theaterstueck
22.11.2018 • Berlin

Theaterstück: Cum-Ex Papers – Eine Recherche zum entfesselten Finanzwesen

Termine

22.–24.11.18 Theaterdiscounter, Berlin Tickets

Info

Ein Jahr recherchierten Journalistinnen und Journalisten aus zwölf Ländern im Verborgenen: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investoren, Banken und Börsenspekulanten unrechtmäßig als Steuer vom Fiskus erstatten. Eine völlig neue Dimension der Finanzkriminalität. Die Sensation: Ein Insider packte aus und eröffnet damit eine neue Perspektive: Was hat es zu bedeuten, wenn sich Reiche auf Kosten der Gemeinschaft weiter bereichern?

Die CUM-EX PAPERS hatten die einmalige Gelegenheit, das Innenleben der Finanzwelt und des investigativen Journalismus dokumentieren zu dürfen. Die maßlose Gier auf der einen und die Spannung rund um den Scoop auf der anderen Seite entwickeln einen enormen Sog: Wie 'Wall Street' und 'Spotlight' in einem.

Im Stile eines Wirtschaftsthrillers bringt CUM-EX PAPERS den vermutlich komplexesten Finanzskandal der Jetztzeit auf die Bühne. Genretypische Elemente entwickeln einen dramaturgischen Sog. Doch die Gewissheiten der bekannten Erzählmuster verschwimmen zusehends. Was ist echt? Wen trifft die Schuld? Wie konnte das überhaupt passieren?

Helge Schmidt ist als freier Regisseur, sowohl in der freien Szenen Hamburgs als auch am Stadttheater aktiv. Seine Arbeiten wurden mehrfach zu Festivals eingeladen. Mit seinem Team wurde er für Weltverbesserungstheater in der Kritikerumfrage der Deutschen Bühne für die herausragende Inszenierung der Spielzeit 17/18 nominiert.

Von und mit: Ruth Marie Kröger, Jonas Anders und Günter Schaupp Recherche und Text: Franziska Bulban und Alexandra Rojkov Regie: Helge Schmidt Choreographie: Jonas Woltemate Ausstattung: LANIKA (Lani Tran-Duc und Anika Marquardt) Video: Johanna Seitz Musik: Frieder Hepting Licht: Sönke C. Herm Produktionsleitung: Zwei Eulen Produktionsassistenz: Laura Uhlig

Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Fonds Darstellende Künste, Rusch-Stiftung, NFT - Netzwerk Freier Theater, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg e.V.

Support by Probebühne im Gängeviertel.

THEATERDISCOUNTER Klosterstraße 44 / D–10179 Berlin info(at)theaterdiscounter.de +49 (30) 28 09 30 62

Tickets

Tickets
„Fake News und Lügenpresse“ - Wir wollen diskutieren
06.12.2018 • Heidelberg

„Fake News und Lügenpresse“ – Wir wollen diskutieren

Der StuRa der Universität Heidelberg  und CORRECTIV laden zur Podiumsdiskussion:

„Fake News“ sorgen für ein schwindendes Vertrauen in die großen Nachrichtenvermittler. Meldungen die Hass sähen und Vertrauen schwinden lassen sind ein allgegenwärtiges Phänomen. Warum ist das so? Was sind die Lösungsansätze? Darüber wollen CORRECTIV-Reporter Marcus Bensmann und Prof. Dr. Alexander Häntzschel von der Hochschule Heidelberg mit Ihnen diskutieren.

Umsonst & drinnen! Wir freuen uns auf Sie!

Wo? Universität Heidelberg | Große Mantelgasse 2 | 69117 | Hörsaal Heuscheuer 1
Wann? Donnerstag | 6. Dezember | 20 Uhr


Referenten:

Marcus Bensmann ist Reporter bei CORRECTIV.

Von 1994 bis 2014 arbeitete Marcus in Zentralasien, den Kaukasus, Afghanistan, Iran und Irak für deutsche, Schweizer und japanische Medien, unter anderem für den WDR, die „Neue Zürcher Zeitung“, „Shukhan Post“ und die „Tageszeitung“. Marcus berichtete von vor Ort über Kriege, Geiselnahmen, und ethnischen Unruhen. Seine Themen in Zentralasien und dem Kaukasus waren Machtmissbrauch und Korruption, sowie die Zusammenarbeit der Bundesregierung und der EU mit den Despoten. In Usbekistan und Tadschikistan darf er nicht mehr als Journalist arbeiten. Für die Herrschenden in Taschkent gilt er als „Informationsterrorist“.

Alexander Häntzschel ist Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg und leitet als Dekan die Fakultät für Information, Medien und Design.

Nebenberuflich ist er als Kommunikationsberater für das Europainstitut der Universität Basel, als Seminarleiter für das Zentrum für Wissenschaftsmanagement sowie als Gutachter für Deutschen Akademischen Austauschdienst tätig. Zuvor leitete Alexander Häntzschel die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Exzellenzclusters „Asien und Europa im globalen Kontext“ an der Universität Heidelberg, koordinierte als Teamleiter der Unternehmensgruppe SolidGround die digitale Kommunikation eines multinationalen Konzerns im deutschsprachigen Raum und berichtete als Journalist in einem Redaktionsbüro aus und über Südostasien.


Der Weg der AfD zur Macht. Wie kann sie zerbrechen?
13.12.2018 • Essen

Der Weg der AfD zur Macht. Wie kann sie zerbrechen?

Im Umgang mit der AfD, müssen die demokratischen Kräfte aus der Empörungsecke heraus. Deutschland befindet sich in einem Konflikt zwischen offener und geschlossener Gesellschaft.

Mit der AfD hat sich völkisches und rechtsradikales Denken in den Parlamenten etabliert. Es ist nicht mehr ein Skandal, wenn zum Beispiel der Fraktionsvorsitzende und Parteichef Alexander Gauland die Nazizeit als „Vogelschiss“ bezeichnet. AfD-Politiker können die Grenzen zum rechten Rand ausweiten, ohne dass es ihre Zustimmungswerte gefährdet. Das Diktum von Franz-Josef Strauß, es dürfe Rechts von der Union keine demokratisch legitimierte Partei geben, ist vorbei. Der AfD schadet es nicht, wenn sich hohe Funktionäre offen neo- nationalsozialistisch" äußern. Die AfD in den Parlamenten, die rechten Echokammern in den sozialen Medien und die rechte Straße geben in Deutschland der politischen Debatte das Tempo vor. Die Flüchtlingsdebatte befeuert die völkische Ideologie, die besagt, dass das Fremde das eigene Idyll bedrohe. Diese Botschaft schweißt die Anhängerschaft zusammen und überdeckt bisher sowohl den Spendenskandal und die inhaltlichen Differenzen innerhalb der AfD und mobilisiert eine Wählerschaft über 10 Prozent.

Bisher haben allein die Grünen einen Weg gefunden, dieser völkischen Idee das Konzept einer offenen Gesellschaft entgegenzustellen und damit zu mindestens in den westlichen Bundesländern eine größere Wählerschaft als die AfD zu mobilisieren.

Die Frage ist, wie die Union und die Sozialdemokraten sowie die Liberale und die Linke sich in diesem politischen Gegensatz zwischen offener und geschlossener Gesellschaft positionieren, und ob es ihnen gelingt eine demokratische Antwort auf die Identitätsfrage zu finden.