CORRECTIV veranstaltungen

Veranstaltungen

CORRECTIV lädt ein

Mit unseren regelmäßigen Veranstaltungen möchten wir alle Interessierten einladen, bei Lesungen, Workshops und Diskussionsrunden neue Informationen und Anregungen zu gewinnen und sich am Austausch mit Referenten und Gästen zu beteiligen.

Am Ende der Welt liegt Duisburg am Meer - Autorenlesung
21.02.2019 • Essen

Am Ende der Welt liegt Duisburg am Meer – Autorenlesung

Am Ende der Welt liegt Duisburg am Meer (Roman) - Autorenlesung mit Sascha Pranschke

Nach einer apokalyptischen Flut: Mara und Ben machen sich auf den Weg – raus aus ihrer halb versunkenen Heimatstadt, durch ein überschwemmtes Ruhrgebiet. Die Geschwister wollen einen besseren Ort zum Leben finden. Aber vorerst sind ihre Tage geprägt von der Suche nach einem trockenen Schlafplatz und der Frage, wem sie vertrauen dürfen.

Auf ihrer Odyssee durch ein Land, in dem jeder sich selbst der Nächste ist, schlagen die Antihelden dieser packenden Roadstory sich so tapfer, wie nur Verzweifelte es können.

Sascha Pranschke, geboren 1974, schreibt Romane und Erzählungen. 2017 wurde er mit dem Förderpreis des Literaturpreises Ruhr ausgezeichnet. In zahlreichen Workshops hilft er anderen, zumeist jungen Menschen, ihre Geschichten zu Papier zu bringen. Er lebt mit seiner Familie in Dortmund. [www.pranschke-schreibt.com]

In seinem neuen Roman demontiert Sascha Pranschke die literarische Heldenreise. Seine Hauptfiguren müssen erkennen, dass am Ende der Welt Moral nicht viel zählt. Doch anstatt sich desillusionieren zu lassen, fordern sie das Schicksal immer wieder aufs Neue heraus. Und konfrontieren dabei den Leser mit existenziellen Fragen: Wozu wären wir selbst bereit, wenn es ums nackte Überleben ginge? Wovon könnten wir uns trennen? Welchen Preis würden wir für unsere Freiheit zahlen?


Die Veranstaltungen im CORRECTIV Buchladen können immer auch als Livestream mitverfolgt werden. Parallel zur Veranstaltung übertragen wir die Veranstaltung auf unserem Youtube Chanel.

Eine Veranstaltung verpasst? Hier sind alle Veranstaltungen.

50 Werkzeuge für bessere Sätze
23.02.2019 • Berlin

50 Werkzeuge für bessere Sätze

Worum geht's?

Ein Praxis-Workshop für Redakteurinnen und Reporter, Werberinnen und Pressesprecher, Wissenschaftlerinnen und Blogger, Aktivistinnen und Studenten. 

Dieses Seminar will Ihrer Sprache ihre Tiefe zurückgeben. Ihre Schönheit. Hier soll es, ganz vermessen, darum gehen, interessanter zu schreiben. Rhetorischer. Rhythmischer. Ausdrucksvoller.

Zunächst besprechen wir die Stärken und die Schwächen Ihrer Texte, schauen, was Sie ändern können, damit Sie durchdringen. Gemeinsam redigieren wir ausgewählte Passagen live am Beamer, und glauben Sie mir: Noch jeder ist bei dieser Kritik gewachsen. Und hat sich danach größer, nicht kleiner gefühlt.

Danach stelle ich Beispiele interessanter Sprache vor. Zusammen analysieren wir deren Mechanik. Warum wirkt dieser Text so und jener anders? Wie lässt sich das benennen? Was ist das Grundprinzip des Erzählens? Es sind Beispiele aus der Literatur und aus dem Journalismus. Das sind unsere Blaupausen.

Schon beginnt die Praxis: Allein, gemeinsam und in Zweierteams schreiben wir eigene Texte nach diesen Vorlagen um. Schlüpfen in die Haut anderer Sprachstile, spielen mit den Ausdrucksformen – und stimulieren so unsere Schreibmuskeln.

Am Ende dieses Wochenendes haben wir gemeinsam jene 50 Werkzeuge entwickelt, die dein Schreiben sofort interessanter machen. Und eine gute Zeit gehabt!

Über den Referenten:

Ariel Hauptmeier zog viele Jahre als Reporter um die Welt. Er war Redakteur bei GEO und Textchef bei CORRECTIV und verantwortet jetzt bei Republik in Zürich die langen Erzählstücke. 2017 schrieb er für den syrischen Pianisten Aeham Ahmad dessen Autobiographie „Und die Vögel werden singen“. Er liebt es, Autoren anzustacheln, das Beste aus jedem Satz herauszuholen. Er ist der Motivator unter den Schreibtrainern. 


Aktuelle Stimmen von Teilnehmern 

Bislang habe ich keinen Kurs - auch im Studium nicht - erlebt, der so wertvolle Tips gibt. Die Art und Weise von Ariel ist einzigartig. Es ist unglaublich den Textvirtuosen bei der Arbeit zu erleben. Denn zu sehen wie Ariel in Sekunden ein Stück trockenen Brotes in einen verlockenden Leckerbissen verwandelt, läßt erstaunen und nachhaltig lernen. Das muss man selber erleben, das reine Lesen der Tips hilft da nichts.                                      Katja Engel

Welch ein Workshop! Genau was ich brauchte. Lange schrieb ich nach Gefühl, doch vermisste ich gewisse Leitplanken, die mir die Richtung weisen, wenn die Ideen versiegten (oder das Gefühl betäubt war). Die 50-Punkte-Liste befreit mich nun von diesem Problem. Sie gibt Struktur.                                                                      Flavia van Gunten

Obwohl ich mich schon lange und intensiv mit Texten und Sprache befasse, habe ich viel Neues gelernt – und das noch schön verpackt und leicht zu merken. Sätze wie "Gib deiner Sprache einen Beat" oder "ein Gedanke pro Absatz" haben sich mir schon nach dem ersten Hören eingeprägt und werden mich von nun an begleiten. Dank deiner 50 Werkzeuge fühle ich mich besser gewappnet für den nächsten Kampf mit den Buchstaben:)  Sarah Nalazak

Mir hat gefallen, wie tief wir in die Texte eingestiegen sind. Wie du uns in die Textarbeit eingebunden hast. Dass du Diskussionen zugelassen und zugleich moderiert hast. Habe in vier Stunden mehr neues Werkzeug für die eigene Arbeit in die Hand bekommen als im ganzen vergangenen Jahr. Jetzt freue ich mich auf die Arbeit damit.   Chris Köver

Ich fand es ziemlich super, man hat dir sehr gerne zugehört, man merkt, dass du ein Perfektionist bist, was Sprache angeht. Ich fand es gut, die Texte so gründlich zu beackern, weil einem erst bei der tieferen Beschäftigung mit der Materie lauter Sachen einfallen. Gut fand ich auch, wie du die Leute im Workshop beteiligt hast! Die Atmosphäre war sehr konzentriert, ruhig und produktiv, trotzdem sehr unterhaltend.                  Wolfgang Richter

Lieber Ariel Hauptmeier, ich fand Ihren Samstags-Workshop beim Reporter-Forum super. Ich habe Lust auf meinen nächsten Text bekommen. Danke dafür. Philipp Holstein

Super, super, super: die Fülle an Beispielen, das Konkrete, deine Flexibilität und Schnelligkeit, wie Du auf alles und jeden passend eingegangen bist. Das hat mir sehr sehr gut gefallen. Und mir auch Einiges gebracht, einen vertieften Blick auf Texte, die eigenen oder die anderer, über das Inhaltliche hinaus auf das Handwerkliche. Von der netten Atmosphäre ganz zu schweigen. Bernd Schuh

Brown Bag Lunch - mit Franziska Brantner
27.02.2019 • Essen

Brown Bag Lunch – mit Franziska Brantner

Brown Bag Lunch - mit Franziska Brantner

Am 26. Mai 2019 findet die Europawahl statt, dabei werden wahrscheinlich populistische und rechte Parteien viele Wählerstimmen erhalten. Bis dahin steht auch noch der Brexit vor der Tür und beides wird Europa in den nächsten Wochen und Monaten stark verändern. Doch was hat das mit uns hier in Essen zu tun? Warum ist es wichtig das eigene Wahlrecht bei der Europawahl zu nutzen? Welche Möglichkeiten gibt es, um konkret und vor Ort für Europa aktiv zu werden?

Darüber möchten wir mit euch diskutieren. Gemeinsam mit Franziska Brantner, Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Europapolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und David Schraven, Geschäftsführer von CORRECTIV werden wir über den Europawahlkampf, mögliche bevorstehende Veränderungen in Europa und Handlungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sprechen.

Zu Beginn der Veranstaltung wird ein kleiner Mittagssnack zur Verfügung stehen.

Bitte meldet euch bis zum 20. Februar 2019 an.

 

Gründen im Ruhrgebiet - Gespräch mit Zerrin Börcek
14.03.2019 • Essen

Gründen im Ruhrgebiet – Gespräch mit Zerrin Börcek

Gründen im Ruhrgebiet

Wir stehen vor neuen Herausforderungen und einer Veränderungsdynamik. Gesucht werden innovative sowie skalierbare Problemlösungen mithilfe der Digitalisierung, Künstlichen Intelligenz, Blockchain und/oder Robotics. Die neue Art Probleme zu erkennen und kundenzentriert zu handeln sind Fähigkeiten, die in diesem Zeitalter von Wichtigkeit sind. Einen entscheidenden Lösungsweg bieten in diesem Kontext Gründer*innen. Doch wie kann eine erfolgreiche Gründung erfolgen? Welche Methoden helfen bei der Gründung? Welche Netzwerke sind in den verschiedenen Phasen notwendig?

Darüber wollen wir mit Zerrin Börcek sprechen. Sie ist Gründerin von Female Innovation Hub, Business Coach und MINT-Botschafterin. Sie absolvierte an der RWTH Aachen Technik-Kommunikation M.A. mit Kommunikationswissenschaften und Informatik. In dieser Zeit entdeckte sie ihre Leidenschaft fr Technik und arbeitete in den Branchen Elektronik sowie Sondermaschinenbau. 2013 startete sie nebenberuflich ihr erstes Unternehmen Börcek Consulting. 2016 wagte sie den Schritt in die hauptberufliche Selbständigkeit und gründete anschließend ihr zweites Unternehmen, den Female Innovation Hub.

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CumEx - Der größte Steuerraub der Geschichte
19.03.2019 • München

CumEx – Der größte Steuerraub der Geschichte

Der CumEx-Skandal ist einer der größten Steuerraubzüge der Geschichte. Geld, dass für Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen da sein sollte, wurde von einigen gierigen Bankern, Steuerberatern und Investoren geklaut. Es geht um mehr als 55 Milliarden Euro. CORRECTIV hat den Skandal zusammen mit anderen Medien aufgedeckt. Deswegen wird nun ermittelt. Aber nicht gegen die kriminellen Steuerräuber, sondern gegen Oliver Schröm, Chefredakteur von CORRECTIV. Die Schweizer Bank Sarasin hat ihn angezeigt, wegen des Verdachts auf Wirtschaftsspionage.

Wir wollen mit Ihnen, mit Hermann Falk, Vorstand der GLS Treuhand und Oliver Schröm, Chefredakteur CORRECTIV über die Prinzipien der ethische Geldanlage und notwendige Konsequenzen aus dem Skandal reden. Was müssen wir tun, damit so etwas nie wieder passieren kann?

Das neue Gesicht des rechten Terrors
21.03.2019 • Essen

Das neue Gesicht des rechten Terrors

Das neue Gesicht des rechten Terrors

In Chemnitz, Köthen oder Dortmund demonstrieren teilweise offen Rechtsradikale gegen Flüchtlinge und erwecken dabei den Eindruck, dass Deutschland einer existenziellen Bedrohung gegenübersteht. Die Politik reagiert kaum darauf, sie scheint diese Befürchtungen mitunter sogar zu teilen. Hass, Vorurteile und Rassendenken brechen sich in der Mitte unserer Gesellschaft scheinbar ungehindert Bahn. Es ist genau dieses gesellschaftliche Klima, das rechte Attentäter dazu treibt, zur Waffe zu greifen und zu töten. Sie handeln unabhängig, ohne Terrororganisation im Hintergrund, radikalisiert allein durch eine Mischung aus hetzerischen Kommentaren und persönlichen Problemen.

Wir sprechen mit Florian Hartleb, Autor des Buches „Einsame Wölfe“, über den rechten Terror von Einzeltätern. Er promovierte an der TU Chemnitz zum Thema Rechts- und Linkspopulismus. Zahlreiche Lehrtätigkeiten folgten und heute ist er gefragter Experte in den Medien zu seinen Fachgebieten Terrorismus, Populismus und Digitalisierung.

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50 Werkzeuge für bessere Sätze
23.03.2019 • Berlin

50 Werkzeuge für bessere Sätze

Worum geht's?

Ein Praxis-Workshop für Redakteurinnen und Reporter, Werberinnen und Pressesprecher, Wissenschaftlerinnen und Blogger, Aktivistinnen und Studenten. 

Dieses Seminar will Ihrer Sprache ihre Tiefe zurückgeben. Ihre Schönheit. Hier soll es, ganz vermessen, darum gehen, interessanter zu schreiben. Rhetorischer. Rhythmischer. Ausdrucksvoller.

Zunächst besprechen wir die Stärken und die Schwächen Ihrer Texte, schauen, was Sie ändern können, damit Sie durchdringen. Gemeinsam redigieren wir ausgewählte Passagen live am Beamer, und glauben Sie mir: Noch jeder ist bei dieser Kritik gewachsen. Und hat sich danach größer, nicht kleiner gefühlt.

Danach stelle ich Beispiele interessanter Sprache vor. Zusammen analysieren wir deren Mechanik. Warum wirkt dieser Text so und jener anders? Wie lässt sich das benennen? Was ist das Grundprinzip des Erzählens? Es sind Beispiele aus der Literatur und aus dem Journalismus. Das sind unsere Blaupausen.

Schon beginnt die Praxis: Allein, gemeinsam und in Zweierteams schreiben wir eigene Texte nach diesen Vorlagen um. Schlüpfen in die Haut anderer Sprachstile, spielen mit den Ausdrucksformen – und stimulieren so unsere Schreibmuskeln.

Am Ende dieses Wochenendes haben wir gemeinsam jene 50 Werkzeuge entwickelt, die dein Schreiben sofort interessanter machen. Und eine gute Zeit gehabt!

Über den Referenten:

Ariel Hauptmeier zog viele Jahre als Reporter um die Welt. Er war Redakteur bei GEO und Textchef bei CORRECTIV und verantwortet jetzt bei Republik in Zürich die langen Erzählstücke. 2017 schrieb er für den syrischen Pianisten Aeham Ahmad dessen Autobiographie „Und die Vögel werden singen“. Er liebt es, Autoren anzustacheln, das Beste aus jedem Satz herauszuholen. Er ist der Motivator unter den Schreibtrainern. 


Aktuelle Stimmen von Teilnehmern 

Bislang habe ich keinen Kurs - auch im Studium nicht - erlebt, der so wertvolle Tips gibt. Die Art und Weise von Ariel ist einzigartig. Es ist unglaublich den Textvirtuosen bei der Arbeit zu erleben. Denn zu sehen wie Ariel in Sekunden ein Stück trockenen Brotes in einen verlockenden Leckerbissen verwandelt, läßt erstaunen und nachhaltig lernen. Das muss man selber erleben, das reine Lesen der Tips hilft da nichts.                                      Katja Engel

Welch ein Workshop! Genau was ich brauchte. Lange schrieb ich nach Gefühl, doch vermisste ich gewisse Leitplanken, die mir die Richtung weisen, wenn die Ideen versiegten (oder das Gefühl betäubt war). Die 50-Punkte-Liste befreit mich nun von diesem Problem. Sie gibt Struktur.                                                                      Flavia van Gunten

Obwohl ich mich schon lange und intensiv mit Texten und Sprache befasse, habe ich viel Neues gelernt – und das noch schön verpackt und leicht zu merken. Sätze wie "Gib deiner Sprache einen Beat" oder "ein Gedanke pro Absatz" haben sich mir schon nach dem ersten Hören eingeprägt und werden mich von nun an begleiten. Dank deiner 50 Werkzeuge fühle ich mich besser gewappnet für den nächsten Kampf mit den Buchstaben:)  Sarah Nalazak

Mir hat gefallen, wie tief wir in die Texte eingestiegen sind. Wie du uns in die Textarbeit eingebunden hast. Dass du Diskussionen zugelassen und zugleich moderiert hast. Habe in vier Stunden mehr neues Werkzeug für die eigene Arbeit in die Hand bekommen als im ganzen vergangenen Jahr. Jetzt freue ich mich auf die Arbeit damit.   Chris Köver

Ich fand es ziemlich super, man hat dir sehr gerne zugehört, man merkt, dass du ein Perfektionist bist, was Sprache angeht. Ich fand es gut, die Texte so gründlich zu beackern, weil einem erst bei der tieferen Beschäftigung mit der Materie lauter Sachen einfallen. Gut fand ich auch, wie du die Leute im Workshop beteiligt hast! Die Atmosphäre war sehr konzentriert, ruhig und produktiv, trotzdem sehr unterhaltend.                  Wolfgang Richter

Lieber Ariel Hauptmeier, ich fand Ihren Samstags-Workshop beim Reporter-Forum super. Ich habe Lust auf meinen nächsten Text bekommen. Danke dafür. Philipp Holstein

Super, super, super: die Fülle an Beispielen, das Konkrete, deine Flexibilität und Schnelligkeit, wie Du auf alles und jeden passend eingegangen bist. Das hat mir sehr sehr gut gefallen. Und mir auch Einiges gebracht, einen vertieften Blick auf Texte, die eigenen oder die anderer, über das Inhaltliche hinaus auf das Handwerkliche. Von der netten Atmosphäre ganz zu schweigen. Bernd Schuh

Wenn der Schulhof zum Tatort wird
04.04.2019 • Essen

Wenn der Schulhof zum Tatort wird

Wenn der Schulhof zum Tatort wird - Lesung mit Petra Reichling

Jugendliche bestehlen ihre Mitschüler, mobben, verletzen und vergewaltigen sie: Von Kriminalität ist fast jede Schule, unabhängig von der Schulform oder dem sozialen Hintergrund der Kinder, betroffen. Eltern, Lehrer und Schulleiter sind überfordert oder sehen weg. Die Opfer werden allein gelassen und leiden im Stillen.

Neben Mobbing, Körperverletzung und Drogenkonsum spielen Sexualstraftaten und Sexualität im Allgemeinen eine zentrale Rolle. Woher kommt die Kriminalität an Schulen? Warum nimmt sie zu? Was können wir dagegen tun? Das wollen wir Petra Reichling fragen. Als Kommissarin bekommt sie täglich mit, was auf unseren Schulhöfen passiert und stellt klare Forderungen an Eltern, Lehrer, Schulleiter und Politiker.

Petra Reichling ist Kriminalhauptkommissarin und stellvertretende Dienstgruppenleiterin der Kriminalwache Düsseldorf. Sie ist Autorin des Buches „Tatort Schulhof: Warum Schulen kein geschützter Raum mehr für unsere Kinder sind – Eine Kommissarin schlägt Alarm". 


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50 Werkzeuge für bessere Sätze
27.04.2019 • Berlin

50 Werkzeuge für bessere Sätze

Worum geht's?

Ein Praxis-Workshop für Redakteurinnen und Reporter, Werberinnen und Pressesprecher, Wissenschaftlerinnen und Blogger, Aktivistinnen und Studenten. 

Dieses Seminar will Ihrer Sprache ihre Tiefe zurückgeben. Ihre Schönheit. Hier soll es, ganz vermessen, darum gehen, interessanter zu schreiben. Rhetorischer. Rhythmischer. Ausdrucksvoller.

Zunächst besprechen wir die Stärken und die Schwächen Ihrer Texte, schauen, was Sie ändern können, damit Sie durchdringen. Gemeinsam redigieren wir ausgewählte Passagen live am Beamer, und glauben Sie mir: Noch jeder ist bei dieser Kritik gewachsen. Und hat sich danach größer, nicht kleiner gefühlt.

Danach stelle ich Beispiele interessanter Sprache vor. Zusammen analysieren wir deren Mechanik. Warum wirkt dieser Text so und jener anders? Wie lässt sich das benennen? Was ist das Grundprinzip des Erzählens? Es sind Beispiele aus der Literatur und aus dem Journalismus. Das sind unsere Blaupausen.

Schon beginnt die Praxis: Allein, gemeinsam und in Zweierteams schreiben wir eigene Texte nach diesen Vorlagen um. Schlüpfen in die Haut anderer Sprachstile, spielen mit den Ausdrucksformen – und stimulieren so unsere Schreibmuskeln.

Am Ende dieses Wochenendes haben wir gemeinsam jene 50 Werkzeuge entwickelt, die dein Schreiben sofort interessanter machen. Und eine gute Zeit gehabt!

Über den Referenten:

Ariel Hauptmeier zog viele Jahre als Reporter um die Welt. Er war Redakteur bei GEO und Textchef bei CORRECTIV und verantwortet jetzt bei Republik in Zürich die langen Erzählstücke. 2017 schrieb er für den syrischen Pianisten Aeham Ahmad dessen Autobiographie „Und die Vögel werden singen“. Er liebt es, Autoren anzustacheln, das Beste aus jedem Satz herauszuholen. Er ist der Motivator unter den Schreibtrainern. 


Aktuelle Stimmen von Teilnehmern 

Bislang habe ich keinen Kurs - auch im Studium nicht - erlebt, der so wertvolle Tips gibt. Die Art und Weise von Ariel ist einzigartig. Es ist unglaublich den Textvirtuosen bei der Arbeit zu erleben. Denn zu sehen wie Ariel in Sekunden ein Stück trockenen Brotes in einen verlockenden Leckerbissen verwandelt, läßt erstaunen und nachhaltig lernen. Das muss man selber erleben, das reine Lesen der Tips hilft da nichts.                                      Katja Engel

Welch ein Workshop! Genau was ich brauchte. Lange schrieb ich nach Gefühl, doch vermisste ich gewisse Leitplanken, die mir die Richtung weisen, wenn die Ideen versiegten (oder das Gefühl betäubt war). Die 50-Punkte-Liste befreit mich nun von diesem Problem. Sie gibt Struktur.                                                                      Flavia van Gunten

Obwohl ich mich schon lange und intensiv mit Texten und Sprache befasse, habe ich viel Neues gelernt – und das noch schön verpackt und leicht zu merken. Sätze wie "Gib deiner Sprache einen Beat" oder "ein Gedanke pro Absatz" haben sich mir schon nach dem ersten Hören eingeprägt und werden mich von nun an begleiten. Dank deiner 50 Werkzeuge fühle ich mich besser gewappnet für den nächsten Kampf mit den Buchstaben:)  Sarah Nalazak

Mir hat gefallen, wie tief wir in die Texte eingestiegen sind. Wie du uns in die Textarbeit eingebunden hast. Dass du Diskussionen zugelassen und zugleich moderiert hast. Habe in vier Stunden mehr neues Werkzeug für die eigene Arbeit in die Hand bekommen als im ganzen vergangenen Jahr. Jetzt freue ich mich auf die Arbeit damit.   Chris Köver

Ich fand es ziemlich super, man hat dir sehr gerne zugehört, man merkt, dass du ein Perfektionist bist, was Sprache angeht. Ich fand es gut, die Texte so gründlich zu beackern, weil einem erst bei der tieferen Beschäftigung mit der Materie lauter Sachen einfallen. Gut fand ich auch, wie du die Leute im Workshop beteiligt hast! Die Atmosphäre war sehr konzentriert, ruhig und produktiv, trotzdem sehr unterhaltend.                  Wolfgang Richter

Lieber Ariel Hauptmeier, ich fand Ihren Samstags-Workshop beim Reporter-Forum super. Ich habe Lust auf meinen nächsten Text bekommen. Danke dafür. Philipp Holstein

Super, super, super: die Fülle an Beispielen, das Konkrete, deine Flexibilität und Schnelligkeit, wie Du auf alles und jeden passend eingegangen bist. Das hat mir sehr sehr gut gefallen. Und mir auch Einiges gebracht, einen vertieften Blick auf Texte, die eigenen oder die anderer, über das Inhaltliche hinaus auf das Handwerkliche. Von der netten Atmosphäre ganz zu schweigen. Bernd Schuh

50 Werkzeuge für bessere Sätze
25.05.2019 • Berlin

50 Werkzeuge für bessere Sätze

Worum geht's?

Ein Praxis-Workshop für Redakteurinnen und Reporter, Werberinnen und Pressesprecher, Wissenschaftlerinnen und Blogger, Aktivistinnen und Studenten. 

Dieses Seminar will Ihrer Sprache ihre Tiefe zurückgeben. Ihre Schönheit. Hier soll es, ganz vermessen, darum gehen, interessanter zu schreiben. Rhetorischer. Rhythmischer. Ausdrucksvoller.

Zunächst besprechen wir die Stärken und die Schwächen Ihrer Texte, schauen, was Sie ändern können, damit Sie durchdringen. Gemeinsam redigieren wir ausgewählte Passagen live am Beamer, und glauben Sie mir: Noch jeder ist bei dieser Kritik gewachsen. Und hat sich danach größer, nicht kleiner gefühlt.

Danach stelle ich Beispiele interessanter Sprache vor. Zusammen analysieren wir deren Mechanik. Warum wirkt dieser Text so und jener anders? Wie lässt sich das benennen? Was ist das Grundprinzip des Erzählens? Es sind Beispiele aus der Literatur und aus dem Journalismus. Das sind unsere Blaupausen.

Schon beginnt die Praxis: Allein, gemeinsam und in Zweierteams schreiben wir eigene Texte nach diesen Vorlagen um. Schlüpfen in die Haut anderer Sprachstile, spielen mit den Ausdrucksformen – und stimulieren so unsere Schreibmuskeln.

Am Ende dieses Wochenendes haben wir gemeinsam jene 50 Werkzeuge entwickelt, die dein Schreiben sofort interessanter machen. Und eine gute Zeit gehabt!

Über den Referenten:

Ariel Hauptmeier zog viele Jahre als Reporter um die Welt. Er war Redakteur bei GEO und Textchef bei CORRECTIV und verantwortet jetzt bei Republik in Zürich die langen Erzählstücke. 2017 schrieb er für den syrischen Pianisten Aeham Ahmad dessen Autobiographie „Und die Vögel werden singen“. Er liebt es, Autoren anzustacheln, das Beste aus jedem Satz herauszuholen. Er ist der Motivator unter den Schreibtrainern. 


Aktuelle Stimmen von Teilnehmern 

Bislang habe ich keinen Kurs - auch im Studium nicht - erlebt, der so wertvolle Tips gibt. Die Art und Weise von Ariel ist einzigartig. Es ist unglaublich den Textvirtuosen bei der Arbeit zu erleben. Denn zu sehen wie Ariel in Sekunden ein Stück trockenen Brotes in einen verlockenden Leckerbissen verwandelt, läßt erstaunen und nachhaltig lernen. Das muss man selber erleben, das reine Lesen der Tips hilft da nichts.                                      Katja Engel

Welch ein Workshop! Genau was ich brauchte. Lange schrieb ich nach Gefühl, doch vermisste ich gewisse Leitplanken, die mir die Richtung weisen, wenn die Ideen versiegten (oder das Gefühl betäubt war). Die 50-Punkte-Liste befreit mich nun von diesem Problem. Sie gibt Struktur.                                                                      Flavia van Gunten

Obwohl ich mich schon lange und intensiv mit Texten und Sprache befasse, habe ich viel Neues gelernt – und das noch schön verpackt und leicht zu merken. Sätze wie "Gib deiner Sprache einen Beat" oder "ein Gedanke pro Absatz" haben sich mir schon nach dem ersten Hören eingeprägt und werden mich von nun an begleiten. Dank deiner 50 Werkzeuge fühle ich mich besser gewappnet für den nächsten Kampf mit den Buchstaben:)  Sarah Nalazak

Mir hat gefallen, wie tief wir in die Texte eingestiegen sind. Wie du uns in die Textarbeit eingebunden hast. Dass du Diskussionen zugelassen und zugleich moderiert hast. Habe in vier Stunden mehr neues Werkzeug für die eigene Arbeit in die Hand bekommen als im ganzen vergangenen Jahr. Jetzt freue ich mich auf die Arbeit damit.   Chris Köver

Ich fand es ziemlich super, man hat dir sehr gerne zugehört, man merkt, dass du ein Perfektionist bist, was Sprache angeht. Ich fand es gut, die Texte so gründlich zu beackern, weil einem erst bei der tieferen Beschäftigung mit der Materie lauter Sachen einfallen. Gut fand ich auch, wie du die Leute im Workshop beteiligt hast! Die Atmosphäre war sehr konzentriert, ruhig und produktiv, trotzdem sehr unterhaltend.                  Wolfgang Richter

Lieber Ariel Hauptmeier, ich fand Ihren Samstags-Workshop beim Reporter-Forum super. Ich habe Lust auf meinen nächsten Text bekommen. Danke dafür. Philipp Holstein

Super, super, super: die Fülle an Beispielen, das Konkrete, deine Flexibilität und Schnelligkeit, wie Du auf alles und jeden passend eingegangen bist. Das hat mir sehr sehr gut gefallen. Und mir auch Einiges gebracht, einen vertieften Blick auf Texte, die eigenen oder die anderer, über das Inhaltliche hinaus auf das Handwerkliche. Von der netten Atmosphäre ganz zu schweigen. Bernd Schuh