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CORRECTIV.Exile

ist eine wachsende Plattform, auf der Journalisten im Exil Ideen austauschen, an Recherchen zusammenarbeiten und in Deutschland Sichtbarkeit gewinnen. Als Teleskop für die Zukunft der Demokratie beleuchten wir autoritäre Bedrohungen, indem wir kritische Stimmen aus dem Exil zusammenführen und so die Gefahren für freie Gesellschaften aufdecken.

Call for Participation

Deine Geschichte zählt. Lebst du im Exil in Deutschland und bist Journalist, Autorin oder Künstler? Dann bring deine Perspektive auf die Bühne. Für Exile Talks: Stand Up! in Berlin suchen wir starke, persönliche Geschichten zu Menschenrechten, Pressefreiheit und Exil. Acht Speaker, fünf Minuten, eine Bühne.
Bewirb dich bis zum 3. Mai!

Neues von CORRECTIV.Exile

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Programme und Initiativen

CORRECTIV.Exile Veröffentlichungen

AfD

Junge Türkeistämmige vor der Wahl: Enttäuscht von der Mitte, neugierig auf die AfD

Sie sind jung, in Berlin geboren, haben deutsche Pässe und wollen ein Land zurück, das ihre Großeltern als Gastarbeiter kennenlernten. Was sie erzählen, passt in kein Raster: Es geht um Mieten, um Ordnung, um ein Berlin von früher. Und um einen Satz, den wir immer wieder hörten: „Mich wird es nicht treffen.”18.09.26

In eigener Sache

Exile Talks: Gespräche über Repression, Widerstand und einen Neuanfang im Exil

CORRECTIV bringt kritische Stimmen aus aller Welt auf die Berliner Bühne – über Pressefreiheit, Menschenrechte und Journalismus unter Repression.14.09.26

International

Die Tradwife: Wenn die Küche zur Frontlinie wird

Der Tradwife-Trend ist in autoritären Regimen mehr als Social-Media-Ästhetik: Hinter Familienidylle und Brot backen steckt eine kostengünstige Propagandastrategie, die Unterordnung als freie Entscheidung verkauft.31.08.26

International

Terror gegen Indigene: Russlands Repression gegen die eigenen Nationen

Russlands indigene Gemeinschaften leben in Gebieten, die reich an Erdöl, Erdgas und anderen natürlichen Ressourcen sind. Doch ihre rechtlichen Möglichkeiten, diese Gebiete zu schützen, werden zunehmend eingeschränkt. 17.08.26

International

Was wir übersehen, wenn wir von „den Kurden“ sprechen

Die kurdische Identität wird häufig als etwas Einheitliches dargestellt. Tatsächlich wird sie aber von unterschiedlichen Staatsgrenzen, Sprachen, Religionen, regionalen Zugehörigkeiten, politischen Parteien, kollektiven Erinnerungen und Zukunftsvorstellungen geprägt.14.07.26

International

Die Perfekte Frau: Wie Autokraten ein Ideal erschaffen

Ob patriotische Brustimplantate oder Pastellkleider als evangelikale Bescheidenheit. Politikerinnen in Autokratien wirken oft wie Aushängeschilder des Regimes. Ihr Auftreten transportiert politische Botschaften, die offen kaum ausgesprochen werden. Ein Text über weibliche Macht im Dienst der Unfreiheit.12.06.26

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CORRECTIV.Exile Events

Abgeschlossene Projekte und Veranstaltungen

Ein Programm, das exilierte afghanische Journalistinnen und Journalisten dabei unterstützt, die nötigen Fähigkeiten zu erlangen, um eigene Medienprojekte zu gründen und langfristig zu betreiben – mit einem besonderen Fokus auf Gemeinwohlorientierung, Medienvielfalt und nachhaltige Geschäftsmodelle. Das Projekt wurde finanziell durch JX Fund und die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien unterstützt.

Im Jahr 2025 organisierte CORRECTIV.Exile 16 Veranstaltungen in Berlin sowie in Essen, Dortmund und Köln und erreichte dabei über 500 Teilnehmende mit Rednerinnen und Rednern aus 16 Ländern. Die Themen reichten von belarussischen Exilmedien und russischer Desinformation über die Protestbewegung im Iran und die Medienfreiheit in der Türkei bis hin zum Kampf für freie Medien im Südkaukasus und zur Berichterstattung über Migration in deutschen Medien.

Ergänzend zu Podiumsdiskussionen bot CORRECTIV.Exile praxisorientierte Workshops sowie einen besonderen „Stand Up!“-Abend mit neun Sprecherinnen und Sprechern aus Ländern wie Aserbaidschan, Afghanistan und dem Sudan an. 

Partnerorganisationen wie dekoder e.V., Meduza, JX Fund, N-Ost, die Friedrich-Naumann-Stiftung und das Schauspiel Köln trugen zur thematischen Vielfalt bei. 

Unterstützt wurden wir dabei von Erasmus, Engagement Global, dem Freundeskreis der Böll-Stiftung und der GLS Treuhand.

 

Unsere Mission und Vision

CORRECTIV.Exile entwickelt Projekte, die Journalistinnen und Journalisten im Exil unterstützen: Wir organisieren öffentliche Veranstaltungen, bauen ein kollaboratives Netzwerk für gemeinsame Recherchen auf und schaffen Sichtbarkeit für ihre Arbeit in Deutschland.

Exilierte Medienschaffende agieren wie ein Teleskop – sie erkennen Bedrohungen für Demokratie und Meinungsfreiheit oft, bevor sie allgemein sichtbar werden. Ihr Wissen, ihre Recherchen und ihre Perspektiven bereichern den öffentlichen Diskurs, decken Missstände auf und fördern die Pressefreiheit. Die Initiativen exilierter Journalistinnen und Journalisten leisten einen entscheidenden Beitrag, um Erkenntnisse ans Licht zu bringen und Gesellschaften auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Für Projektanfragen kontaktieren Sie uns bitte per exil@correctiv.org.

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Minou Becker

Werkstudentin

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Baris Paksoy

Tech Support, Lead Kara Kutu

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Polina Filippova

Podcast Manager Radio Sakharov

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Sergey Lukashevsky

Lead Radio Sakharov

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Can Dündar

Lead #ÖZGÜRÜZ