Vom Volk, Vertreibung und etwas Schnee
Maximilian Krah distanziert sich erneut vom völkischen Konzept, der Streit innerhalb der AfD um extreme Positionen eskaliert weiter. Anlass sind Fotos und Vorwürfe seines ehemaligen Mitarbeiters.
Maximilian Krah distanziert sich erneut vom völkischen Konzept, der Streit innerhalb der AfD um extreme Positionen eskaliert weiter. Anlass sind Fotos und Vorwürfe seines ehemaligen Mitarbeiters.
Der AfD-Landtagsabgeordnete Miguel Klauß erlangte mit einem „Abschiebekalender“ zweifelhafte Bekanntheit. Innerhalb seiner Partei gilt er als Hardliner. Neben seinem Mandat ist er bei Mercedes in Sindelfingen als Einkäufer beschäftigt. Unter den Mitarbeitenden regt sich Widerstand: Sein Verhalten passe nicht zu den Leitlinien des Unternehmens.
Seit dem Wahlsieg Trumps treiben christliche Aktivisten und Abtreibungsgegner in Deutschland deutlich offener und offensiver die internationale Vernetzung voran. Das kommt dem „MAGA“-Lager sehr gelegen.
Völkisches und damit rechtsextremes Denken ist in der AfD weit verbreitet. Doch was heißt das eigentlich? Völkisch - dahinter steckt die Idee, dass Menschen nur zusammen leben können, wenn sie dieselbe Herkunft haben. Das Ziel der völkischen Bewegung ist eine vermeintlich (ethnisch) reine Gemeinschaft. Wie tief völkisches und rechtsextremes Gedankengut seit Jahren in der AfD verankert ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. CORRECTIV hat 14 Zitate aus den letzten neun Jahren zusammengetragen, aus denen sich die völkischen Ideen der AfD im Detail ablesen lassen.
Nahe des Zürcher Flughafens trifft sich die rechtsextreme Organisation Junge Tat mit der AfD. Verdeckte Aufnahmen zeigen: Auch bekannte Neonazis und Massnahmenkritiker sind dabei. Und einmal mehr: Ein Mitglied der Jungen SVP.
Auf Meta-Plattformen schalten Politiker und Parteien im derzeitigen Bundestagswahlkampf billige Anzeigen, um Hass und eindeutige Falschinformationen zu verbreiten. Das ergibt eine Auswertung von CORRECTIV.
Sie wollen Millionen Menschen vertreiben. Das schreiben und sagen sie. Ziel der Rechtsradikalen im ideologischen Vorfeld um Martin Sellner ist die Verharmlosung von völkischen Begriffen. Damit soll das Konzept der „Remigration“ normalisiert werden. Einige Medien lassen sich offenbar auf diese Vernebelungsstrategien ein. Eine Einordnung.
In der Schweiz organisierten sich AfD-Leute mit Neonazis, auch mit den in Deutschland verbotenen „Blood&Honour“-Vertretern. Auf die CORRECTIV-Recherche reagieren Bundespolitiker, auch zu einem AfD-Verbot.
Zu einem Neonazi-Treffen in der Schweiz sind die AfD-Abgeordneten Roger Beckamp und Lena Kotré angereist. Bei der Veranstaltung sind auch Vertreter der in Deutschland verbotenen Bewegung „Blood & Honour“. Nach dem Treffen gibt es eine Enthüllung zu Roger Beckamps Bundestagskandidatur.
Mitte Dezember trafen sich AfD-Funktionäre mit Neonazis in der Schweiz, darunter Mitglieder von „Blood & Honour“. Das Treffen wurde beworben, aber zugleich von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Unser Reporter schaffte es, dabei zu sein. Eine Überraschung bot sich im Nachklapp des Treffens.
Auf Einladung des AfD-Politikers Matthias Helferich kamen bekannte Gesichter der Neuen Rechten in Berlin zusammen. Doch statt Hinterzimmer zu nutzen, trafen sie sich offen im Bundestag – rechtsextreme Vernetzung im Herzen der Demokratie.
Wolfgang Dahler wurde in Biberach in Baden-Württemberg zum CDU-Direktkandidat gewählt. Dahler arbeitet als Anwalt in der Kanzlei Schneider Solutio, die 2023 dem AfD-Politiker Krah Unterschlupf gewährte.