Ein Netzwerk der Vertuschung. Ein Archiv, das es offiziell nicht geben dürfte. Und eine Spur bis ins Herz der katholischen Kirche.

Was als Recherche zu einzelnen Missbrauchsfällen begann, führt uns auf eine Spur rund um die Welt – und schließlich bis in den Vatikan. CORRECTIV hat über Jahre Akten verfolgt, mit Betroffenen und Insidern gesprochen und geheime Korrespondenzen zusammengetragen. Der Verdacht, der sich dabei verdichtete, ist erschütternd: Sichtbar wird ein System, das Missbrauch vertuscht, Täter schützt und Verantwortung verbirgt.

Hier erzählen wir die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan.

Der Film – ab 31. März im Kino

Vierzig Jahre nach dem Missbrauch begegnet ein Betroffener seinem Täter wieder. Gleichzeitig führen geheime Dokumente unsere Recherche immer wieder bis ins Zentrum des Vatikans.

Der Dokumentarfilm gibt Einblick in das Innenleben einer verschworenen Gemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche, deren Strukturen über Jahrzehnte Missbrauch ermöglicht haben.

Kommen Sie mit auf eine investigative Reise durch Archive, Machtstrukturen und systemische Vertuschung – eine eindringliche, persönliche Geschichte über Transparenz, Verantwortung und den Mut der Betroffenen, sich gegen jahrzehntelanges Schweigen zu stellen.

Premiere am 31. März 2026, anschließend in ausgewählten Programmkinos.

Das Buch – jetzt vorbestellen

„Akten des Missbrauchs“ ist ein investigativer Recherchekrimi, der die systematische Vertuschung sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche aufdeckt. Die Recherchen der CORRECTIV-Reporter Marcus Bensmann, Anna Kassin u. a. zeigen die Rolle des deutschen Kardinals Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI., innerhalb eines Systems, das Täter schützte und ihre Taten verschleierte. Das Buch macht die globalen Mechanismen der Vertuschung sichtbar und zeigt, wie journalistische Hartnäckigkeit und Ausdauer diese Strukturen aufdecken können. Folgen Sie unserer Redaktion durch acht Jahre intensiver Recherche.

Ab 19. März 2026 im CORRECTIV.Verlag.

Termine und Veranstaltungen

Filmvorführungen und Gespräche rund um das Projekt – hier alle kommenden Termine in der Übersicht:

Hilfe für Betroffene

Wenn Sie sexualisierte Gewalt erfahren haben, können Sie sich zum Beispiel an das „Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch“ wenden:  0800 22 55 530

Telefonzeiten: Mo., Mi., Fr.: 9.00 bis 14.00 Uhr sowie Di., Do.: 15.00 bis 20.00 Uhr.