Über diesen Workshop
Die Wahrheit sei das erste Opfer im Krieg, heißt es. Auf TikTok, Instagram, YouTube fliegen uns Raketen und Granaten um die Ohren, was stimmt, was ist Fake? Mit Lernvideos bringt die Reporterfabrik Licht ins Dunkel der Kriegsberichte. Ein Kurs für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler.
Das erwartet Sie im Workshop
- Kapitel 1: Wie Journalisten über den Kriegsverlauf berichten (03:08 min)
- Kapitel 2: Sind Kriegsreporter Abenteurer? (10:40 min)
- Kapitel 3: Wie Journalisten über das Leid der Zivilisten berichten (07:08 min)
- Kapitel 4: Wie sich Fake News über den Krieg verbreiten (10:10 min)
- Kapitel 5: Wie du Fake News erkennst (04:39 min)
- Kapitel 6: Die Pressefreiheit als Kriegsopfer (09:02 min)
Preis: Kostenlos
Mitwirkende
Miriam Bunjes, Reporterfabrik
Thore Schröder, Kriegsreporter für „Der Spiegel“
Marcus Bensmann, Reporter bei CORRECTIV
Matthias Bau, Journalist bei CORRECTIV.Faktencheck
Katja Artsiomenka, Professorin für Journalismus und Journalistin
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit.
Nachrichten und Recherchen sind unerlässlich, damit Sie sich eine Meinung bilden können. Aber die derzeitigen Bedrohungen der freien Presse und der Medienlandschaft sind alarmierend.
Wir fordern die Bundesregierung auf, Pressefreiheit und die Medienvielfalt in Deutschland umfangreich zu schützen. Machen Sie mit.
Über die Reporterfabrik
Mit einer Online-Akademie, bestehend aus der Reporterfabrik und der Bürgerakademie hat CORRECTIV ein eigenes Bildungsprogramm initiiert. In über 100 geplanten Workshops mit mehr als 1100 Tutorials in Form von Lernvideos und Übungsaufgaben wird Medienwissen und journalistisches Handwerk vermittelt.
Das Programm Reporter4You richtet sich an Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte. In der Schulbörse werden deutschlandweit journalistische Profis an Schulen vermittelt, um dort im Unterricht die Medienkompetenz zu stärken. Mit Online-Workshops und zugehörigem Unterrichtsmaterial können die Themen auch selbstständig erarbeitet werden.
Vielleicht kennen Sie das. Die AfD scheint schier unaufhaltsam. Genauso wie der Rechtsruck in ganz Europa. Dazu kommt: Die Situation zuletzt in Ceuta, Krieg im Iran, Frieden ist in der Ukraine noch lange nicht in Sicht und gerade erst haben wir einen Sommer mit einem Rekord an Hitzetoten in Deutschland hinter uns. Von den unfassbaren Waldbränden in Europa will ich gar nicht erst anfangen.
Manchmal möchte man da schon den Kopf in den Sand stecken. Noch eine Krise. Noch eine schlechte Nachricht. Noch eine Debatte, bei der man sich fragt: Wo soll das alles hinführen? Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: An vielen Tagen hat man einfach keinen Bock mehr. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl. Damit sind Sie nicht allein!
Wir von CORRECTIV wollen uns diesem Gefühl nicht länger hingeben. Denn so kann es nicht weitergehen. Deshalb haben wir uns eine neue Aktion ausgedacht und wir glauben, es ist genau das, was wir jetzt brauchen: Gemeinsam mit Ihnen wollen wir 42.000 Mutmeter gehen.
Mutmeter bedeuten für uns: aktiv zu werden und gemeinsam etwas zu schaffen, auf das wir stolz sein können. Gemeinsam setzen wir ein demokratisches Ausrufezeichen in einer extremen Zeit. Wie bei einem Marathon geht es nicht darum, wer am schnellsten ist. Es geht darum, überhaupt loszugehen. Meter für Meter. Schritt für Schritt.
