In eigener Sache

Jugendliche erleben Wald, Klimawandel und Gesundheit hautnah

Fünf Tage, zehn Jugendliche und jede Menge Klimawissen: Unsere Jugendredaktion Salon5 war Ende Juli im Sommercamp in Greifswald. Von Waldbaden, Kreidefelsen, Podcast- und Video-Produktion war alles dabei.

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Die Jugendlichen erkundeten gemeinsam mit dem NABU Mecklenburg-Vorpommern die Bedeutung gesunder Wälder für Klima und Gesundheit.

Beim Salon5 Klima-Sommercamp 2026 kamen zehn Jugendliche aus verschiedenen Standorten der Jugendredaktion zusammen, um sich mit dem Themenschwerpunkt Wald, Klima und Gesundheit auseinanderzusetzen. Dabei wurde nicht nur Neues gelernt, sondern auch recherchiert, gefilmt, aufgenommen und produziert. Die Ergebnisse haben die Jugendlichen in Podcasts, Reels und Storys für Instagram und TikTok festgehalten.

Am ersten Tag ging es direkt in den Wald. Gemeinsam mit dem NABU Mecklenburg-Vorpommern erforschten die Jugendlichen, warum gesunde Wälder wichtig für das Klima sind und damit auch unverzichtbar für die Gesundheit des Menschen. In einem umweltpädagogischen Workshop lernten sie, wie eng Natur und menschliches Wohlbefinden miteinander verbunden sind. Die Jugendlichen tauchten hautnah in den Wald, liefen barfuß und mit verbundenen Augen durch das Laub und schärften ihre Sinne beim Waldbaden. Für einige Stadtkinder war das eine echte Herausforderung.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug in den Nationalpark Jasmund auf Rügen. An verschiedenen Stationen setzten sich die Jugendlichen mit den Folgen des menschengemachten Klimawandels auseinander und erfuhren, welche Auswirkungen dieser auf Mensch und Umwelt hat. Bei einer geführten Wanderung entlang der berühmten Kreidefelsen lernten sie außerdem, warum saubere Luft und gesunde Meere eine wichtige Grundlage für unsere Gesundheit sind. Außerdem produzierten die Jugendlichen ein sogenanntes ASMR-Video mit den Geräuschen des Nationalparks.

Am letzten Tag wurde es persönlich: In einer Diskussion zum Thema Klima Angst sprachen die Jugendlichen über ihre Gedanken und Gefühle zum Klimawandel. Gemeinsam tauschten sie Perspektiven aus und entwickelten Ideen, wie sie mit der Herausforderung umgehen können. Am Ende der Diskussion hielten die Teilnehmenden ihre Gedanken in Statements zu Klima-Angst fest.

Das Klima-Sommercamp ist mehr als ein Mediencamp. Zwischen Workshops und Drehs blieb genug Zeit für gemeinsame Erlebnisse: Beim Kajakfahren auf dem Ryck, Schwimmen und Lesen am Strand oder bei Spieleabenden wuchs die Gruppe schnell zusammen. Gerade dieser Austausch zwischen den Jugendlichen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands macht das Klima-Sommercamp jedes Jahr zu etwas Besonderem. Neue Freundschaften entstehen, Perspektiven erweitern sich und ganz nebenbei wird journalistisch gearbeitet. Es war eine Woche voller spannenden Workshops, Diskussionsrunden, Produktion von journalistischen Beiträgen und ganz vielen Erlebnissen. Wir freuen uns auf das Salon5 Klima-Sommercamp 2027!

Das Sommercamp 2026 wurde von der Targobank Stiftung gefördert. Vielen Dank für die Unterstützung!