Von den Behörden beschlagnahmt wurden ein Bauunternehmen, ein Erdbewegungsunternehmen sowie ein landwirtschaftlicher Betrieb, dazu 15 Gebäude sowie bewegliche Güter und Barvermögen. Die Ermittlungen untersuchten Verstrickungen zwischen der ’ndrangheta und lokalen Unternehmern und basieren wesentlich auf den Aussagen mehrerer Kronzeugen.
Die Ermittler haben auch die Kontobewegungen von C. näher analysiert und dabei festgestellt, dass die Ausgaben, die er getätigt hat, etwa für den Ankauf von Gütern, nicht in Einklang mit dem Ertrag standen, die seine Unternehmen erbrachten. Es ist also von kriminellem Kapital im Hintergrund und damit von Geldwäsche auszugehen.
Der Clan Giampà stammt aus Nicastro, einem Teilort von Lamezia Terme. Mehrere Unternehmer dort arbeiten eng mit dem Clan zusammen und profitieren etwa von Einschüchterungen der Konkurrenz. Für Francesco C. hat sich die Zusammenarbeit indes jedoch offensichtlich nicht gelohnt: Er steht seit Januar unter Hausarrest und kann nun nur noch gegen die Beschlagnahme klagen. Solche Klagen sind aber selten erfolgreich, zumal die Anordnung der Beschlagnahme nur durch einen Richter oder eine Richterin erfolgen kann und damit der Maßnahme als solcher immer eine rechtliche Prüfung vorausgeht.
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Vielleicht kennen Sie das. Die AfD scheint schier unaufhaltsam. Genauso wie der Rechtsruck in ganz Europa. Dazu kommt: Die Situation zuletzt in Ceuta, Krieg im Iran, Frieden ist in der Ukraine noch lange nicht in Sicht und gerade erst haben wir einen Sommer mit einem Rekord an Hitzetoten in Deutschland hinter uns. Von den unfassbaren Waldbränden in Europa will ich gar nicht erst anfangen.
Manchmal möchte man da schon den Kopf in den Sand stecken. Noch eine Krise. Noch eine schlechte Nachricht. Noch eine Debatte, bei der man sich fragt: Wo soll das alles hinführen? Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: An vielen Tagen hat man einfach keinen Bock mehr. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl. Damit sind Sie nicht allein!
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