Die italienische Mafia hat ihre deutschen Wirtschaftszentren vor allem nahe der Grenzen, in Stuttgart, Duisburg und Köln. Hier investiert die kalabrische ‚Ndrangheta in Restaurants und Catering-Betriebe und die sizilianische Cosa Nostra neben Gastronomie auch ins Baugewerbe und in Bekleidungsläden.
Russische Gruppen hingegen haben laut der Studie nahe und in Berlin in Immobilien investiert. Außerdem seien sie im Gastronomie- und Hotelgewerbe aktiv. Die Sicherheitsbranche wird in Deutschland vor allem durch Rockergruppen beeinflusst.
Die Studie wird von der EU-Kommission mitfinanziert, abschließende Ergebnisse wurden noch nicht publiziert und werden erst Ende November erwartet.