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Der Sänger Wincent Weiss geht im Frühjahr auf seine erste Tour. Seine Bekanntheit verdankt er auch einer Verbindung zu einem Redakteur des Magazins „Bravo“.© Collage Ivo Mayr

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Der Sänger Wincent Weiss wird seit Jahren von der „Bravo“ gefördert. So ein Zufall: Sein Manager war „Bravo“-Redakteur

In der Spotify-Playlist „Bravo Top Hits“ findet man Wincent Weiss häufiger als Justin Bieber oder Rihanna. Wincent... Wer? Bis vor kurzem war der junge Mann aus Eutin in Schleswig-Holstein ein No-Name. Doch dann wurde ein „Bravo“-Redakteur sein Manager.

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von Meret Michel

Rückblick ins Jahr 2013, erste Runde von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS): Wincent Weiss, Schüler aus Schleswig-Holstein, begeistert die Vorjury. Er schafft es in die zweite Runde. Die findet auf der Karibikinsel Curaçao statt. Doch dieses Mal kommt er nicht gut an. DSDS-Juror Dieter Bohlen nennt ihn den „schlechtesten Kandidaten des Abends“.

Weiss ist raus. Doch seiner Karriere scheint dies nicht zu schaden.

Gut drei Jahre später, an Silvester 2016, ist Wincent Weiss einer von 14 Künstlern, die vor dem Brandenburger Tor auf der Bühne stehen. Der NDR preist ihn an als den „Senkrechtstarter aus Eutin“, im Frühjahr 2017 wird die Tour für sein erstes Album starten. Auf Facebook schreibt Weiss in diesen Tagen: „Unfassbar, was in den letzten Monaten alles passiert ist…“

Eine nützliche Verbindung

So unfassbar ist das gar nicht, denn hinter der Karriere des Künstlers steckt auch eine nützliche Beziehung. Sascha Wernicke, der Manager von Wincent Weiss, arbeitete gleichzeitig bis Ende 2016 als Redakteur beim Magazin „Bravo“. Die beiden hätten sich kennengelernt, nachdem Weiss bei DSDS ausgeschieden sei, sagt Wernicke auf Anfrage. Da er selber jahrelang als Songwriter gearbeitet habe, hätten er und Wincent Weiss angefangen, musikalisch zusammenzuarbeiten. Später, so Wernicke, habe er dann auch Management-Aufgaben für Weiss übernommen.

Es ist eine überaus nützliche Liaison. Denn schon in den vergangenen Jahren puscht die „Bravo“-Redaktion Wincent Weiss auf ihren Online-Kanälen, beim Streamingdienst Spotify, auf Instagram und Twitter.

Auf der Spotify-Playlist „Bravo Top Hits – die Lieblingslieder aus der Bravo-Redaktion“ taucht Wincent Weiss mit gleich zwei Titeln auf. Insgesamt steht der Künstler auf der Hälfte aller Playlists der Redaktion und hat insgesamt mehr Erwähnungen als Weltstars wie Justin Bieber oder Rihanna.

Oder Twitter: 2013, nach dem Rauswurf Weiss’ bei DSDS, twittert die „Bravo“: „Schock! Wincent Weiss raus bei DSDS??????!!!!! Und Mega-Sängerin Diyana Hensel auch???“ Dem Twitter-Account der Bravo folgen heute 240.000 Nutzer.

Bedingung: #musiksein teilen

Auch bei Instagram postet die „Bravo“-Redaktion immer wieder nette Bilder von Wincent Weiss. Juni 2016: die „Bravo“-Redaktion auf seinem Konzert in Augsburg. Ebenfalls im Juni 2016: ein Video von Weiss, wie der Trampolin hüpft. Davor, im April 2016: ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es je fünf Bilder, einmal von Wincent Weiss, einmal von Disney-Star Martina Stoessel. Teilnahmebedingung: Die Nutzerinnen und Nutzer müssen die Ankündigung unter dem Hashtag #musiksein teilen und sowohl Wincent Weiss wie Martina Stoessel auf Instagram folgen. #musiksein ist der Titel von Weiss’ zweiter Single.

Sascha Wernicke sieht darin kein Problem, wie er auf Anfrage von CORRECTIV mitteilt. Er sagt, er habe gegenüber der „Bravo“-Redaktion seine Nebentätigkeit offengelegt, außerdem habe er selbst nie in der „Bravo“ über Wincent Weiss geschrieben.

„Bravo“ ist das bekannteste Jugendmagazin Deutschlands. Seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 1956 hat die Zeitschrift Generationen von Jugendlichen über Sex, Liebe und Pickel aufgeklärt. 1979 erreichte das Magazin eine Auflage von rund 1,8 Millionen gedruckten Exemplaren. Heute liegt sie bei 121.000 Exemplaren. Mindestens ebenso wichtig wie das gedruckte Heft sind heute die Online-Kanäle. Auf Facebook folgen rund 900.000 Menschen „Bravo“, auf Twitter 240.000, auf Instagram fast 300.000.

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Eine unabhängige Redaktion?

„Bravo“ hat in ihrer Geschichte immer wieder junge Künstler gepusht. Tokio Hotel zum Beispiel hat das Magazin von Anfang an nach vorn geschrieben. Doch ist die Redaktion in ihren Empfehlungen noch unabhängig, wenn ein Redakteur gleichzeitig der Manager des Künstlers ist?

„Übt ein Journalist oder Verleger neben seiner publizistischen Tätigkeit eine Funktion (…) aus, müssen alle Beteiligten auf strikte Trennung dieser Funktion achten“, heißt es im deutschen Pressekodex. Demnach darf Wernicke grundsätzlich als Manager von Weiss arbeiten. Die Regel bedeutet aber auch, dass die Berichterstattung der „Bravo“ nicht beeinflusst wird durch seine Tätigkeit als Manager.

Vergangenes Jahr ging in der Sache Weiss/Wernicke eine Beschwerde beim Deutschen Presserat ein. Der Vorwurf: Die „Bravo“ verstoße mit ihrer Berichterstattung über Wincent Weiss gegen Artikel 6 und 7 des Pressekodexes. Der Presserat prüfte die Beschwerde, stellte allerdings keinen Mangel fest. Er argumentierte: Für einen Verstoß gegen Artikel 6 müsste der Presserat eindeutig feststellen können, dass der betreffende Redakteur selbst vermehrt über den Künstler geschrieben habe. Eine vermehrte Berichterstattung allein sei noch kein Kriterium. „Ein Medium wie die „Bravo“ ist grundsätzlich frei darin zu entscheiden, über jemanden mehr oder weniger zu berichten“, sagt Jens Radulovic, der die Beschwerde beim Presserat bearbeitete.

Kommerzielle Wirkung

Entscheidend sind heute die Online-Kanäle, auch für eine Medium wie „Bravo“. Spotify hat 40 Millionen zahlende Kunden. Wo eine Redaktion einen Song in diesem Umfeld einsortiert, hat kommerzielle Auswirkungen. Wernicke äußerte sich nicht zu der Frage, welchen Zugang er zu den Social-Media-Kanälen der Redaktion hatte.

„Bravo“ erscheint im Bauer-Verlag. Der rühmt die Orientierungswirkung der „Bravo“ in den sozialen Medien. „,Bravo‘“ ist die stärkste deutsche Printmedien-Marke in den sozialen Medien und hat die mit Abstand meisten Follower in den für die junge Zielgruppe relevanten Kanälen wie Instagram, Snapchat, Musical.ly, Twitter und WhatsApp“, schreibt der Verlag.  

Auch der Bauer-Verlag sieht keine Verfehlung. „Der Verlag und die Redaktion waren über die Nebentätigkeit von Sascha Wernicke informiert und die Verantwortlichkeiten haben die Berichterstattung zum Musiker Wincent Weiss dahingehend bewusst abgewogen. Die Aktivitäten zu Wincent Weiss entsprechen seiner Relevanz für die ,Bravo‘-Zielgruppe“, teilt der Verlag auf Anfrage mit. Der Verlag rechtfertigt die Berichterstattung der „Bravo“ damit, dass es in der jungen Zielgruppe keinen anderen deutschsprachigen Künstler mit vergleichbarem Potenzial gebe.

Screenshot Instagram Wincent Weiss.png

Neujahrsgrüße: Manager und „Bravo“-Redakteur Sascha Wernicke (vorne) feiert mit dem Künstler Wincent Weiss (hinten links).

Screenshot Instagram-Account Sascha Wernicke

Seit Anfang 2017 arbeitet Sascha Wernicke nicht mehr bei „Bravo“. Sein Abschiedspost auf Instagram vom 29. Dezember 2016: „13 Jahre durfte ich als ,BRAVO‘-Redakteur einen der für mich wohl schönsten Jobs überhaupt machen. (…) Jetzt ruft die Musik.“

Am Neujahrstag 2017 verschickt Wernicke dann einen weiteren Post zum neuen Jahr: Eine verschwommene Schwarz-Weiß-Aufnahme von ihm und Wincent Weiss.

© Ivo Mayr

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Vermieter müsste man sein: In ganz Deutschland klettern die Mietpreise rasant

Von 2012 bis 2016 sind die Mieten in Deutschland um durchschnittlich 15 Prozent gestiegen. In Ballungszentren sieht die Lage noch schlimmer aus: In Stuttgart legten die Preise für Mietwohnungen um 19 Prozent zu, in München um 21 Prozent und in Berlin um 28 Prozent. Das ergibt eine Auswertung von Immobilieninseraten.

von Andrew Silver , Simon Wörpel , Meret Michel

Glücklich ist, wer in den vergangenen Jahren nicht umziehen musste. Denn nahezu jeder Wohnungswechsel führt dazu, dass die Betroffenen mehr Geld für Miete ausgeben müssen – vorausgesetzt, man will sich nicht mit deutlich weniger Quadratmetern zufrieden geben. Oder nach Jena ziehen. Denn in Jena ist die Miete seit 2012 im Schnitt um 1,2 Prozent gefallen. Vor fünf Jahren musste man in der ostdeutschen Traditionsstadt durchschnittlich 8,40 Euro Miete pro Quadratmeter bezahlen, im vergangenen Jahr waren es nur 8,30 Euro. Jena ist mit diesem Rückgang der Preise allerdings einzigartig in Deutschland.

Die Daten stammen vom Forschungsinstitut Empirica in Bonn, das nach eigenen Angaben „die mit Abstand größte Sammlung von Immobilieninseraten in Deutschland“ ausgewertet hat. Das Institut analysiert die auf Internetbörsen angezeigten Angebotsmieten und hat so eine Datenbank über die Mietpreisentwicklung in Deutschland erstellt. Mit diesen Daten hat CORRECTIV nun eine interaktive Karte erstellt, in der jeder nachschauen kann, wie die Entwicklung in seinem Landkreis war.

Laut den Empirica-Daten sind die Mieten in den vergangenen fünf Jahren deutschlandweit um etwa 15 Prozent gestiegen. Besonders heftig war der Anstieg in Berlin. Dort kostet eine Mietwohnung heute im Schnitt 28 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Mit einem Preis von 9,29 pro Quadratmeter spielt die lange Jahre eher günstige Bundeshauptstadt jetzt in einer Liga mit traditionell teuren Städten wie Düsseldorf, wo Mieter 9,87 Euro pro Quadratmeter berappen müssen.

Die Bewohner von München werden auch über diese Preise nur müde lächeln können. Im Jahr 2016 mussten sie für eine Mietwohnung im Durchschnitt 16 Euro pro Quadratmeter zahlen – ein Anstieg um 21 Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Auf Platz zwei der teuersten Orte folgt der Landkreis München (12,80 Euro pro Quadratmeter), dann kommen Frankfurt (12,70 Euro), Starnberg (11,94 Euro) und Stuttgart (11,31 Euro).

Aktuelle Mietpreise und ihre Entwicklung seit 2012

Daten: empirica-Preisdatenbank

In unserer Visualisierung sind zwei Zahlen miteinander verbunden. Die rosafarbene Skala bildet den Anstieg der Mieten ab. Die blaue Farbskala bildet das bereits erreichte Mietniveau ab. Je dunkler eine Region ist, desto weiter oben befindet sie sich auf beiden Skalen: die Mieten sind schon hoch, steigen aber immer noch. Im violetten Feld an der Spitze sind die Mieten bereits sehr hoch, steigen aber noch weiter.

Zum Beispiel in Ingolstadt. Hier lagen die durchschnittlichen Angebotsmieten im vergangenen Jahr bei durchschnittlich elf Euro pro Quadratmeter, ein Anstieg von 26 Prozent gegenüber 2012. Im Landkreis Eichstätt nördlich der Stadt stiegen die Mieten sogar um 44 Prozent, der zweitstärkste Anstieg in Deutschland. Noch rasanter kletterten die Angebotsmieten nur in Wolfsburg –  und zwar um 46 Prozent binnen fünf Jahren. Auch im Umland von Wolfsburg stiegen die Mieten stark an.

Dennoch sind die Mieten in Wolfsburg – verglichen etwa mit München – immer noch vergleichsweise günstig. Das zeigt diese grafische Darstellung:

2012

2016

Mietpreis pro m²

Daten: empirica-Preisdatenbank

„Sowohl Wolfsburg wie Ingolstadt sind von den Autokonzernen abhängig. Geht es VW schlecht, geht es auch der Stadt schlecht“, sagt Reiner Braun vom Forschungsinstitut Empirica. Wolfsburg ist der Hauptsitz von Volkswagen, etwa die Hälfte der Bewohner arbeitet beim VW-Konzern. Ingolstadt ist die Heimat von Audi – wächst der Konzern, profitiert auch hier die Stadt. In Wolfsburg sind zwischen 2012 und 2016 etwa 20.000 Arbeitsplätze entstanden. Rund 1.000 Menschen sind laut Braun pro Jahr in die Stadt gezogen – gleichzeitig seien aber nur durchschnittlich 300 Wohnungen pro Jahr gebaut worden. Inzwischen dürfte sich die Situation in Wolfsburg entspannt haben. Der VW-Konzern hat nach dem Dieselskandal einen massiven Stellenabbau angekündigt.

Während die Preise in Ballungsgebieten seit Jahren steigen, stagnieren sie auf dem Land. Denn im Gegensatz zu früher kehren viele junge Leute, die es zur Ausbildung in die Zentren zieht, danach nicht mehr in ihre Heimat zurück. Sondern bleiben in Berlin, Köln oder Hamburg wohnen.

Wie unterschiedlich die Mietentwicklung innerhalb Deutschlands sein kann, zeigt ein Vergleich zwischen dem Ruhrgebiet und der Region München. Im Ruhrgebiet sind die Mieten niedrig und steigen auch kaum. In der Region München waren sie vor fünf Jahren doppelt so hoch wie im Ruhrgebiet, heute sind sie teilweise drei Mal so hoch.

Ruhrgebiet

Region um München

Ruhrgebiet: Herne, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Duisburg, Bochum, Dortmund

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Region um München: München, Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, München (Kreis), Starnberg

Daten: empirica-Preisdatenbank

Die Daten zeigen auch, dass die Mietpreisbremse nicht wie erhofft funktioniert. So lagen laut einer Studie im Auftrag des Berliner Mietervereins 80 Prozent der untersuchten Angebotsmieten über dem zulässigen Wert. Das liegt vor allem daran, dass Mieter kaum eine Chance haben, ihr Recht einzufordern. Denn um zu wissen, ob sich ihr Vermieter an das neue Gesetz hält, müssen sie nachvollziehen können, wie dieser die monatliche Miete berechnet. Sie müssen also wissen, wieviel ihr Vormieter bezahlt hat. Nur wenige Mieter versuchen, diese herauszufinden oder gar eine Offenlegung vor Gericht zu erstreiten. Zweitens haben die Vermieter keinen Anreiz, sich an das neue Gesetz zu halten. Knöpft ein Vermieter einem Mieter zu viel ab, muss er den unzulässigen Betrag erst ab dem Zeitpunkt einer Beschwerde zurückzahlen und nicht rückwirkend. Und drittens gibt es in den wenigsten Städten einen offiziellen Mietspiegel, der offenlegt, wie hoch die ortsübliche Vergleichsmiete in einem Viertel ist.

In Berlin lässt sich das Problem gut beobachten. Um fast acht Prozent ist die Bevölkerung in den letzten sechs Jahren gewachsen. Neue Wohnungen aber wurden kaum gebaut, vor allem nicht solche, die sich Menschen mit niedrigem Einkommen leisten können. „Die städtischen Wohnbaugenossenschaften haben die Entwicklung verschlafen“, sagt Marcel Eupen vom Alternativen Mieterverband Berlin. In den 1990er Jahren war die Stadt knapp bei Kasse und verkaufte nicht nur ihre große Wohnbaugenossenschaft GSW, sondern auch zahlreiche Immobilien und Grundstücke. Damit gab sie die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt aus der Hand. Für Bauherren seien die bürokratischen Hürden hoch, Neubauten würden nur schleppend angegangen.

Wer richtig billig wohnen will, muss sowieso aufs Land ziehen: In Wunsiedel im Fichtelgebirge zahlt man für eine Wohnung im Schnitt 4,21 Euro pro Quadratmeter. Am zweitbilligsten ist es in Tirschnereuth (4,35 Euro), danach folgen Primasens (4,36 Euro), Holzminden (4,37 Euro) und der Vogtlandkreis (4,39 Euro).

Die Städte mit den geringsten Mietpreisanstiegen finden sich alle in Ostdeutschland. Nach Jena (minus 1,19 Prozent), folgen Frankfurt an der Oder (minus 0,68 Prozent), Angela Merkels Heimat, die Uckermark (minus 0,39 Prozent), dann Vorpommern-Rügen (0,83 Prozent Preisanstieg), Rostock (1,15 Prozent) und Bautzen (1,8 Prozent).

Abschließend noch ein Vergleich zwischen den Mietpreisen und der Einwohnerdichte von Landkreisen und Städten. Je weiter sich eine Stadt nach rechts oben bewegt, desto höher sind sowohl die Mietpreise als auch die Einwohnerdichte: München entschwebt hier dem Rest des Landes.

Mietpreise und Einwohnerdichte

Einwohner

Daten: empirica-Preisdatenbank