Ist die Aufregung um Spahn berechtigt?

Derzeit diskutieren viele über die teuren Masken-Deals des damaligen Gesundheitsministers während der Corona-Pandemie. Wir ordnen ein: Worin besteht die Kritik – und ist sie überhaupt neu?

Teaser Bild des CORRECTIV Spotlight Newsletters
Autor Bild Anette Dowideit

Liebe Leserinnen und Leser,

der CDU-Politiker Jens Spahn ist für viele – auch für Leserinnen und Leser des SPOTLIGHT, wie ich aus zahlreichen Zuschriften weiß – ein rotes Tuch. Dass er immer wieder vor der vermeintlichen „unkontrollierten Massenmigration“ warnt, die Deutschland zu überrollen drohe, ist ein Grund dafür. Ein anderer ist, dass er schon früh erklärtermaßen die Nähe zu Donald Trump und dessen MAGA-Bewegung suchte.

Momentan ist Spahn Thema in den Medien – und es scheint so, als freuten sich viele Leserinnen und Leser (aber auch Medienvertreter), dass man ihm mal so richtig eins überbraten kann. Es geht um die überteuerten Maskendeals, die er als Bundesgesundheitsminister während der Corona-Pandemie gemacht hat.

Grund für die Aufregung: Es gibt einen neuen Untersuchungsbericht. Aber: Steht darin überhaupt irgendetwas Neues – das die Aufregung rechtfertigt? Darum geht es im heutigen Thema des Tages.

Wir wollen Ihre Meinung wissen: Wie schlimm finden Sie Spahns überteuerte Masken-Käufe? Stimmen Sie hier ab, oder per Klick aufs Bild:

Außerdem im SPOTLIGHT: Gestern berichteten wir über die neue Bedrohungslage aus Russland und Belarus für Westeuropa. Jetzt haben wir die NATO gefragt: Wie genau wappnet sich das Militärbündnis dagegen? Was deren Vertreter antworten, steht in der heutigen „Werkbank“.

Schreiben Sie mir wie immer gern, was Sie gerade sonst noch umtreibt: anette.dowideit@correctiv.org.

Thema des Tages: Ist die Aufregung um Spahn berechtigt?

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An der heutigen Ausgabe haben mitgewirkt: Till Eckert, Samira Joy Frauwallner, Sebastian Haupt und Jule Scharun.