
Liebe Leserinnen und Leser,
Deutschland rüstet auf – in Windeseile nickt der Bundestag gerade Milliardenausgaben ab. Unser Rüstungsreporter Till Eckert begleitet den „Zeitenwandel“ und schaut hin: Prüft der Bundestag trotz der Eile ausreichend kritisch, wofür da Geld ausgegeben wird?
Dazu hat er jetzt etwas Wichtiges herausgefunden – darum dreht sich das Thema des Tages.
Und dann geht’s heute bei uns um die Epstein-Files: Wenn ein Name in den Akten zum Pädo-Kriminellen auftaucht, (wie „Merz“) – heißt das dann automatisch, dass derjenige verdächtig ist? Unser Faktencheck-Team klärt auf, was man über die aktuelle Medienberichterstattung zu den Akten wissen muss.
Außerdem geht die Cartoon-Arena weiter – Thema „Sind wir Deutschen zu faul?“.
Noch etwas anderes: Gestern schrieb ich im Thema des Tages unter anderem über das System, das in Deutschland herrscht, wenn es um den Zugang zu Regierungs-Informationen geht. Derzeit funktioniert es nämlich so, dass man als Journalistin oder Journalist an einigen Pressekonferenzen, bei denen die Bundesregierung Auskunft gibt, nur teilnehmen kann, wenn man pro Monat 40 Euro bezahlt.
Viele von Ihnen haben mir geschrieben und gefragt: Wie kann das denn sein? Deshalb haben wir uns heute in unserer Morgenkonferenz vorgenommen: Lasst uns doch mal schauen, ob das wirklich so sein muss – wer sollte dieses System aufbrechen, wenn nicht wir von CORRECTIV? Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Schreiben Sie mir gern, wenn Sie konkrete Hinweise für Recherchen haben: anette.dowideit@correctiv.org.
Thema des Tages: Rechentrick mit Rüstungszinsen
Der Tag auf einen Blick: Das Wichtigste
Cartoon-Arena: Sind wir zu faul?
Faktencheck: Merz in den Epstein-Files: Erwähnung ist kein Hinweis auf Straftaten
Grafik des Tages: Partnerschaftsgewalt – riesiges Dunkelfeld
An der heutigen Ausgabe haben mitgewirkt: Till Eckert, Sebastian Haupt, Pamela Kaethner, Ulrich Kraetzer, Jule Scharun und Dilara Schwidder.
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