42.000 Mutmeter – denn Demokratie ist kein Sprint. Sie braucht Menschen, die dranbleiben, hinschauen und mutig einen Schritt nach vorne machen.

Geh den ersten Meter.

Ein Mutmeter sind 30 Euro. Und eine Entscheidung, nicht stehenzubleiben.

Jeder Beitrag zählt. Kleinere Beiträge sammeln wir, bis der nächste Meter voll ist.

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Auch keinen Bock mehr?
Du liest eine Nachricht und denkst nur noch — natürlich, was denn sonst. Du hast keine Lust mehr auf die Diskussion im Freundeskreis. Keine Kraft mehr für den Streit in der Familie. Vielleicht hast du sogar aufgehört, Nachrichten zu lesen.

Das Gute ist: Ohnmacht hört da auf, wo man losgeht.
Deshalb machen wir jetzt was. Gemeinsam gehen wir 42.000 Mutmeter — für eine Gemeinschaft, die nicht über Menschen redet, sondern mit ihnen. Die nachfragt, wo andere längst weitergezogen sind. Die Räume aufmacht, in denen gestritten und zugehört wird. Die Mächtigen auf die Finger schaut, auch wenn es ungemütlich wird.

Hören wir auf, tatenlos zu bleiben. Genau davon leben die, die einfache Antworten verkaufen. Wir können verhindern, dass Ohnmacht gewinnt. Jeder Mutmeter gehört zu einem Menschen, der sagt: Ich schau nicht weg.
Lass uns machen. Meter für Meter. Gemeinsam.

Wir machen Orte auf, an denen man sich noch begegnet.

Die Kneipe zu, der Laden leer, die Zeitung weg. Wo man sich nicht mehr trifft, redet man irgendwann nur noch übereinander. In Gelsenkirchen haben wir beispielsweise mitten in der Stadt einen Raum aufgemacht: Kaffee, offene Tür, abends Diskussion oder Konzert.

Dein Meter zahlt für: Miete, Licht, Stühle — und die Leute, die aufschließen.

Wir bringen Fakten dahin, wo gelogen wird.

Lügen sind in Social Media Feeds enorm schnell. Also warten wir nicht ab: Was dir komisch vorkommt, kannst du an CORRECTIV.Faktencheck schicken. Die Redaktion prüft es, und die Antwort geht zurück in die Feeds. Jeden Tag, an sehr viele Menschen.

Dein Meter zahlt für: die Menschen, die jeden Tag Faktenchecks machen und den Feed mit Fakten füttern.

Wir recherchieren miteinander statt übereinander.

Über Menschen wird ständig geredet. Mit ihnen nicht so oft. Deshalb suchen wir zusammen: Tausende tragen im CORRECTIV-CrowdNewsroom zusammen, wem die Wohnungen in der Stadt gehören oder wo Schulwege gefährlich sind. Einer allein kann nie auf große Missstände aufmerksam machen. Wir zusammen schon.

Dein Meter zahlt für: die sichere Technik dahinter — und die nächste Recherche, die damit losgetreten wird.

Vieles davon ist ein Anfang. Alles davon ist mehr als zuzuschauen. Und jeder Meter bringt uns weiter.

Häufig gestellte Fragen

Zu den Mutmetern

Weil Geld allein keine Gesellschaft bewegt. Menschen tun das. Ein Spendenbalken zeigt, wie viel eingegangen ist. Ein Mutmeter zeigt, wie viele losgegangen sind.

Ja. Erzähl uns, was dich gerade umtreibt, teile die Aktion, oder bring dich in eine unserer Recherchen ein. Beispielsweise durch die Teilnahme in einer unserer CrowdNewsroom-Umfragen. Du findest sie in unserem SPOTLIGHT-Newsletter oder auf der Startseite.

Dann sind wir trotzdem weiter, als wir es allein wären. Und jeder Euro fließt in dieselbe Arbeit — daran ändert die Zahl nichts.

Über CORRECTIV

Du erhältst von uns unaufgefordert im Laufe des März eine Zuwendungsbestätigung für Ihre im Vorjahr getätigten Spenden. Wünscht du dir bereits vorher einen Beleg für deine Beiträge, kontaktiere uns gerne per E-Mail.

Du kannst natürlich auch gern per Banküberweisung spenden. Bitte gebe im Verwendungszweck deine Anschrift und eine E-Mail an, um eine Spendenquittung zu erhalten.

CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft gGmbH
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Wie wir deine Spende einsetzen und was sie bewirkt, kannst du als Unterstützerin oder Unterstützer in unseren regelmäßigen Transparenzberichten nachvollziehen.

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Über CORRECTIV

CORRECTIV ist Deutschlands größtes gemeinwohlorientiertes Medienhaus. Mit Journalismus, Medienbildung und offenen Technologien stärken wir die Demokratie. Als vielfach ausgezeichnete Redaktion stehen wir für investigativen Journalismus. Mit Faktenchecks, Bildungsangeboten und Dialogformaten fördern wir eine informierte Öffentlichkeit und ermöglichen Teilhabe – überregional, lokal und europaweit. Im Zentrum von CORRECTIV steht investigativer Journalismus als kritische Kontrollinstanz. Wir recherchieren langfristig, sorgfältig, unabhängig und überparteilich – immer im öffentlichen Interesse.

Unsere Vision ist eine redaktionelle Gesellschaft, in der Menschen Zugang zu verlässlichen Informationen haben, Medien verstehen und aktiv gestalten können. Wir wollen, dass alle befähigt sind, eigenständig Schlüsse zu ziehen, Position zu beziehen und Verantwortung zu übernehmen. Mit partizipativem Journalismus, innovativen Projekten und hunderten Veranstaltungen jährlich schaffen wir Räume für Austausch und Engagement.

Als erstes gemeinnütziges „Recherchezentrum“ in Deutschland haben wir im Juli 2014 unsere Arbeit aufgenommen. Eine Initialförderung der Brost-Stiftung für die ersten drei Jahre ermöglichte den Aufbau und die Umsetzung unserer Vision. Heute ist CORRECTIV Deutschlands größtes gemeinwohlorientiertes Medienhaus mit zahlreichen Redaktionen, Projekten und Standorten. Ohne den Rückhalt und das Vertrauen unserer großen Community von Unterstützerinnen und Unterstützern wäre CORRECTIV nicht da, wo wir heute stehen.

Unser Ziel ist es, Rechtssicherheit für den gemeinwohlorientierten Journalismus zu schaffen. Als starke dritte Kraft neben den kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Medien trägt gemeinnütziger Journalismus unmittelbar zur Medien- und Meinungsvielfalt bei. Mit unserer Arbeit wollen wir die Medienlandschaft bereichern und zeigen, welche Modelle und Ansätze funktionieren. Deshalb ist CORRECTIV Mitglied im Interessensverband Informierte Öffentlichkeit (ininfo) und im Forum Gemeinnütziger Journalismus e. V.

Wie wir arbeiten – Für die Gesellschaft

Wir fokussieren uns auf Themen, die eine besondere Relevanz für die unserer Leserinnen und Leser besitzen und darauf, was unsere Gesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt bewegt. Wir zielen mit unseren Recherchen auf die Offenlegung gesellschaftlicher Missstände. Unsere Recherchen sind dabei nicht ereignis-, sondern strukturorientiert. Dennoch wollen wir mit Themen und unseren Veröffentlichungen überraschen und Debatten anstoßen. So ist gesellschaftliche Veränderung möglich.

Unsere Recherchen orientieren sich an folgenden Schwerpunkten: Klima, Korruption, Justiz, Medizin, Bildung, Leben, Wirtschaft, Extremismus. Mehr dazu lesen Sie hier.

In unseren Redaktionen – von Recherche über Faktencheck, Lokal und Klima bis hin zur Jugendredaktion Salon5 – recherchieren überwiegend festangestellte Journalistinnen und Journalisten unabhängig und überparteilich. Die Chefredaktion bilden Annette Dowideit und Justus von Daniels.

Wir arbeiten unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Einflüssen. Das ist in der heutigen medialen Welt eine besondere Herausforderung.

Wir akzeptieren kein Geld von Personen oder Unternehmen, die uns vorschreiben wollen, wie wir zu arbeiten haben. Niemand wird Einfluss auf unsere redaktionelle Arbeit ausüben. Diese Unabhängigkeit und unsere Glaubwürdigkeit sind unser Kapital. Als glaubwürdig werden wir wahrgenommen, wenn dieselben Maßstäbe, nach denen wir andere journalistisch und kritisch beurteilen, auch für uns selbst gelten. Transparenz ist ein zentraler Faktor und für uns ein Selbstverständnis. Wir sind uns bewusst, dass ethisch-moralische Maßstäbe der Öffentlichkeit an ein gemeinnütziges Projekt wie unseres ungleich höher sind als an kommerzielle Medien. Daher veröffentlichen wir alle eingehenden Zuwendungen und Förderungen auf unserer Website: Die Spenden der Privatpersonen werden als Gesamtsumme ausgewiesen, Förderungen von Stiftungen oder Unternehmen werden ab 1.000 € ausgewiesen und die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung aus unserem jährlich freiwillig geprüften Jahresabschluss stehen frei zur Verfügung. Mehr dazu lesen Sie hier. Die  Regelungen zur Veröffentlichung entnehmen Sie unserem Redaktionsstatut.

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