CORRECTIV ist das erste spendenfinanzierte Recherchezentrum in Deutschland. Als vielfach ausgezeichnetes Medium stehen wir für investigativen Journalismus. Wir lösen öffentliche Debatten aus, beteiligen Bürgerinnen und Bürger an unseren Recherchen und fördern Medienkompetenz mit unseren Bildungsprogrammen.

CORRECTIV ist das erste spendenfinanzierte Recherchezentrum in Deutschland. Als vielfach ausgezeichnetes Medium stehen wir für investigativen Journalismus. Unsere Redaktion bringt systematische Missstände ans Licht, will Veränderung anstoßen und Medienkompetenz fördern.

Investigativ. Unabhängig. Non-Profit.

Im Zentrum von CORRECTIV steht der investigative Journalismus. Unsere Reporterinnen und Reporter recherchieren langfristig – im Sinne des öffentlichen Interesses mit Sorgfalt und Ausdauer – und decken systematische Missstände, Korruption und unethisches Verhalten auf. Große Bekanntheit haben unsere Recherche zum CumEx-Steuerskandal, die Aufdeckung der AfD-Spendenaffäre und unsere Recherchen zu steigenden Mieten auf dem Wohnungsmarkt erlangt.

Fakten sind die Grundlage informierter Entscheidungen in unserer Demokratie. Gezielte Desinformation wird genutzt, um unsere Gesellschaft zu spalten, Hass zu verbreiten und damit womöglich Geschäfte zu machen. Mit einer eigenständigen Faktencheck-Redaktion setzen wir uns gegen Falschinformationen ein, decken Halbwahrheiten und Gerüchte auf und bieten Kontext an. 

Unsere Recherchen zeichnen sich durch Tiefe und Faktentreue aus. In der digitalen Gesellschaft und unserer globalisierten Welt ist das wichtiger denn je. Ob Steuerbetrug, illegale Parteienfinanzierung oder gezielte Falschmeldungen – wir wollen sichtbar machen, wo Macht missbraucht wird. Mit unseren Recherchen bringen wir wichtige Fragen in öffentliche Diskurse ein.

Als Non-Profit-Organisation sind wir überzeugt, dass unabhängiger Journalismus nicht ausschließlich hinter Bezahlschranken zugänglich sein sollte. Unsere Inhalte sind frei für jede und jeden, damit sich alle Menschen informiert in unserer pluralistischen Gesellschaft einbringen können. Es ist unser Ziel, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken.

CORRECTIV wird getragen durch private Spenderinnen und Spender, sowie Zuwendungen von Stiftungen und Institutionen. So ist der Journalismus nicht von Quoten, Werbung oder der Politik getrieben, sondern orientiert sich an Bürgerinnen und Bürgern. 

Der Journalismus von CORRECTIV ist ein Mittel, um Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Je mehr Menschen mit den Mechanismen journalistischer Arbeit vertraut sind, desto stärker ist die Medienkompetenz und Debattenkultur einer Gesellschaft. Jede und jeder kann sich engagieren und dazu beitragen, Debatten zu starten und Lösungen für Missstände zu finden.

Die Kombination aus investigativem Journalismus, unserem Bildungsauftrag und einem partizipativen Ansatz findet sich in unseren Recherchen und Projekten wieder.

Von Anfang an ist der Bildungsauftrag Kern unserer Arbeit bei CORRECTIV. Wir wollen nachhaltig zu einer aufgeklärten Zivilgesellschaft beitragen.

Die digitale Öffentlichkeit bringt neue Herausforderungen hervor. Dazu gehören Desinformationen und die Verstärkung hetzerischer, populistischer Sichtweisen vor allem auf digitalen Plattformen wie sozialen Netzwerken. In hoher Geschwindigkeit und oft verkürzt erreichen Informationen uns Bürgerinnen und Bürger auf vielen verschiedenen Wegen. CORRECTIV setzt sich dafür ein, dass Menschen ihre eigenen Fähigkeiten für die digitale Welt erweitern und sich kompetent in der medialen Welt bewegen können.

Das gelingt, indem sie tiefer in das journalistische Handwerk einsteigen. Alle Menschen sollten die Kompetenz besitzen, selbst zuverlässige Quellen beurteilen und seriöse Informationen erkennen und einordnen zu können. Das ist das Fundament, um an öffentlichen und demokratischen Debatten teilzunehmen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Interessierte können in der Reporterfabrik ihre Medienkompetenz schulen. In unserer Jugendredaktion Salon5 erwerben Jugendliche das Know-how, um in der Gesellschaft medial mitmischen zu können. Das Programm Reporter4You richtet sich an Schülerinnen und Lehrer.

Wir glauben, dass Leserinnen und Leser durch Erkenntnisse aus unseren investigativen Recherchen positive Zukunftsbilder entwickeln und Veränderungen anstoßen können. Unser Anspruch ist den investigativen Journalismus für mehr Menschen zu öffnen. 

Wir sehen in der Digitalisierung eine Chance für mehr Bürgerbeteiligung. Unsere Reporterinnen und Reporter arbeiten bei Recherchen eng mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Wir nehmen sie bei unserer Arbeit auf Augenhöhe mit. 

Dafür haben wir den CrowdNewsroom entwickelt: eine Online-Plattform für Redaktionen, die gemeinsam mit ihren Leserinnen, Zuhörern und Zuschauerinnen recherchieren. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist dabei eine mögliche Quelle oder eigenes Fachwissen weitergeben. Wir sind überzeugt: Gemeinsam erreichen wir mehr als allein.

Um gemeinsam Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu erarbeiten, suchen wir das Gespräch mit unseren Leserinnen und Lesern. Mehrere Tausende Menschen nutzen bereits die Möglichkeit auf unserem Campfire Festival und weiteren Veranstaltungen über Journalismus und Demokratie sowie aktuelle Themen zu diskutieren. Auch unsere Klimaredaktion lädt regelmäßig zu öffentlichen Debatten rund um den Klimaschutz ein.

Unsere Arbeit gründet auf der Überzeugung, dass durch ein Mehr an Partizipation und Austausch der Zusammenhalt in einer offenen Gesellschaft gestärkt wird. 

Unsere Arbeit zeigt Wirkung

Journalismus kann der Startpunkt von Veränderungen sein. Informierte Bürgerinnen und Bürger debattieren konstruktiv und lösen auf demokratischem Weg konkrete Probleme. Daneben ist die Funktion als Wächter der Demokratie für unseren Journalismus von zentraler Bedeutung, um Machtmissbrauch in der Gesellschaft aufzudecken. Im Englischen heißt es: „Holding the powerful accountable”. Das ist uns in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen.

Jährlich rauben Kriminelle, Banker und anonyme Investoren weltweit mindestens 150 Milliarden Euro Steuergeld. Das Geld, das für Krankenhäuser oder Kindergärten dringend benötigt wird, verschwindet in Steuerparadiesen. Um Steuerraub zu stoppen, ist europäische – sogar globale – Zusammenarbeit gefragt. Wir haben mit Cross-Border-Recherchen wie CumEx-Files und CumEx-Files 2.0 sowie Grand Theft Europe viel bewegt. Das Europaparlament hört hin, die europäische Finanzaufsicht bestätigte unsere Recherchen. Hier können Lösungen ansetzen. Um die Ungerechtigkeit zu stoppen, halten wir als Journalistinnen und Journalisten für Sie den Druck hoch.

Es ist wohl die gefährlichste Spendenaffäre in unserer Republik. Von Beginn wird der Aufstieg der AfD von einer millionenschweren Kampagnen unterstützt. Unsere Recherchen haben gezeigt, dass die AfD und ihre Funktionäre immer wieder illegale Parteispenden annahmen. Sie sorgten für Transparenz, für den Impuls, die Lücke im Parteiengesetz zu schließen, und nicht zuletzt für eine Strafzahlung: Die Bundestagsverwaltung verhängte eine Strafe von 270.000 Euro gegen die AfD.

Gegen eine Flut irreführender Behauptungen und gezielter Desinformation hilft nur Aufklärung. Faktenchecks und Hintergrundberichte ermöglichen den Dialog. Das ist nicht immer leicht – Hassnachrichten, Beleidigungen und Drohungen gehören zum Alltag unseres Faktencheck-Teams. Aber die Arbeit wirkt: Falschmeldungen werden deutlich weniger geteilt.
In Online-Kursen in unserer Reporterfabrik und Bürgerakademie vermitteln wir zudem das Wissen, wie Nutzerinnen und Nutzer Falschmeldungen selbst erkennen können. Medienkompetenz stärkt unsere Gesellschaft nachhaltig.

Wer treibt die Mieten in die Höhe? In ganz Deutschland beteiligen sich Tausende Menschen an den Recherchen zu den Eigentümerstrukturen im Wohnungsmarkt. Sie fordern Antworten der Politik und faire Mieten. Wir geben ihnen mit den Rechercheergebnissen die Werkzeuge für Debatten an die Hand. In Berlin haben wir beispielsweise das bis dahin ungekannte Firmennetzwerk der Milliardärsfamilie Pears an die Öffentlichkeit gebracht. 

Auszeichnungen

Seit der Gründung 2014 wurde CORRECTIV mit über 30 Preisen für seine journalistische Arbeit ausgezeichnet. Unter anderem mit dem Grimme Online Award, dem Nannen Preis, dem Helmut Schmidt Journalistenpreis, dem Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus und dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis.

Transparenz über Finanzen und Förderer

CORRECTIV arbeitet nicht gewinnorientiert, sondern ist auf das Gemeinwohl ausgerichtet. Unsere journalistische Arbeit ist für jede und jeden frei verfügbar, ebenso wie eine Vielzahl unserer Bildungsangebote. Wir kommen ohne Werbeeinnahmen und beschränkende Paywalls oder Abo-Modelle aus, sondern werden durch ein Drei-Säulen-Modell finanziert. Ein ausgewogener Mix dieser Säulen vermeidet Abhängigkeiten. In Verbindung mit einer umfassenden Transparenz unserer Finanzen sowie einem umfangreichen Redaktionsstatut wird gleichzeitig eine größtmögliche Unabhängigkeit garantiert.

Private Spenden
Mit großen und kleinen Spenden und regelmäßigen Beiträgen ermöglichen Tausende Leserinnen und Leser unsere Arbeit. Diese finanzielle Basis stärkt uns langfristig.

Institutionelle Unterstützung
Stiftungen, Institutionen und Unternehmen, die sich den Werten einer demokratischen Gesellschaft verpflichtet fühlen, ermöglichen uns die Umsetzung laufender und neuer Projekte.

Eigene Einnahmen
Beispielsweise der Verkauf von Büchern ermöglichen uns, unsere ideelle Arbeit auch durch eigene Kraft zusätzlich zu unterstützen

Häufig gestellte Fragen

Was möchtet ihr erreichen? Warum ist gemeinnütziger Journalismus wichtig? Wie wird eure Unabhängigkeit sichergestellt? Alle weiteren Fragen & Antworten auf einen Blick.

Unser Team

Uns vereinen drei Dinge: die Leidenschaft für investigativen Journalismus, die Erkenntnis, dass wir als Team mehr erreichen als allein und die Überzeugung, dass wir mit unserer Arbeit positive gesellschaftliche Veränderungen anstoßen können.

Redaktion

Olaya Argüeso
Olaya Argüeso

Chefredakteurin

Jonathan Sachse
Jonathan Sachse

Head of CORRECTIV.Lokal

Matthias Bau
Matthias Bau

Journalist

Max Donheiser
Max Donheiser

Datenjournalist

Can Dündar
Can Dündar

Chefredakteur ÖZGÜRÜZ

Till Eckert
Till Eckert

Journalist

Hanna Guggenberger
Hanna Guggenberger

Event-Koordinatorin

Katarina Huth
Katarina Huth

Journalistin

Uschi Jonas
Uschi Jonas

Journalistin

Gesa Steeger
Gesa Steeger

Journalistin

Sarah Thust
Sarah Thust

Journalistin

Jugendredaktion

Hatice Kahraman
Hatice Kahraman

Head of Jugendredaktion

Filippa Fingerhut
Filippa Fingerhut

Jugendredaktion

Elena Fortmann
Elena Fortmann

Jugendredaktion

Josephine Herwaldt
Josephine Herwaldt

Jugendredaktion

Max Hillenberg
Max Hillenberg

Jugendredaktion

Pascal Kornatz
Pascal Kornatz

Jugendredaktion

Marie Kotzian
Marie Kotzian

Jugendredaktion

Steffen Ludwig
Steffen Ludwig

Jugendredaktion

Lea Messerschmidt
Lea Messerschmidt

Jugendredaktion

Berit Rasche
Berit Rasche

Jugendredaktion

Philipp Schulte
Philipp Schulte

Jugendredaktion

Kommunikation

Luise Lange-Letellier
Luise Lange-Letellier

Head of Community Engagement

Benjamin Schubert
Benjamin Schubert

Head of Design

Ivo Mayr
Ivo Mayr

Bildchef

Jamie Grenda
Jamie Grenda

Community Engagement

Charlotte Liedtke
Charlotte Liedtke

Community Engagement

Maren Pfalzgraf
Maren Pfalzgraf

Öffentlichkeitsarbeit

Anne Ramstorf
Anne Ramstorf

Konzepterin

Fee Wedepohl
Fee Wedepohl

Community Engagement

Marius Wolf
Marius Wolf

Projektmanager

Valentin Zick
Valentin Zick

Community Engagement

Projekte

Dominik Steiniger
Dominik Steiniger

Reporterfabrik

Lara Grewe
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Reporterfabrik

Organisation & Verlag

David Schraven
David Schraven

CEO / Publisher

Hanna Wollmeiner
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Verlagsleitung

Sebastian Gurkasch
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IT-Administration

Sarah Langner
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Assistenz der Geschäftsführung 

Melanie Paul
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Buchhaltung

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