Flucht & Migration

#OpenEurope – eintreten für ein offenes Europa

Das französische Investigativ-Magazin Mediapart startet heute das Projekt #OpenEurope. Zwölf Partner berichten über Solidarität mit den Flüchtlingen, die in Europa Zuflucht suchen. Mit dabei ist CORRECT!V. Wir wollen für ein offenes Europa eintreten.

von Frederik Richter

Mehr als 20 000 Flüchtlinge sind in den vergangenen 15 Jahren im Mittelmeer umgekommen. Auf dem Weg nach Europa, auf dem Weg zu uns. Auf der Flucht vor Bürgerkrieg und Unterdrückung. Die Politiker in Europa ducken sich angesichts der Flüchtlingsströme weg.

Deswegen startet das französische Investigativ-Magazin Mediapart heute das Projekt #OpenEurope, in Zusammenarbeit mit elf Publikationen und Organisationen in Europa und dem Nahen Osten. Eine davon sind wir, CORRECTIV. Wir wollen eintreten für ein Europa, das seinen Werten wie Offenheit und dem Bieten von Asyl treu bleibt.

OPENEUROPE_LOGO.jpg

CORRECTIV ist spendenfinanziert!

CORRECTIV ist das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum. Unser Ziel ist eine aufgeklärte Gesellschaft. Denn nur gut informierte Bürgerinnen und Bürger können auf demokratischem Weg Probleme lösen und Verbesserungen herbeiführen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie unsere Arbeit. Jetzt unterstützen!

Überall in Europa solidarisieren sich Menschen mit den Flüchtlingen. Viele Initiativen helfen den Männern, Frauen und Kindern, die ihre Heimat verlassen haben und in Europa Schutz suchen. Über diese Solidarität wollen wir berichten.

In den kommenden Wochen und Monaten wird CORRECTIV die Analysen, Berichte und Photoreportagen der Partner im Projekt #OpenEurope veröffentlichen. Die teilnehmenden Nichtregierungsorganisationen werden zudem praktische Hinweise beisteuern, die sich an alle richten, die auch helfen wollen. Teil des Projekts ist zudem eine Community, in der Flüchtlinge wie Helfer ihre Erfahrungen schildern und sich austauschen können.

CORRECTIV berichtet bereits über die Flüchtlinge in unserem Projekt Unsichtbares Überleben. Hunderttausende Menschen in Deutschland gelten als illegal. Sie leben ohne Papiere in unserer Mitte – und mit der Angst entdeckt zu werden. In diesem Projekt hat CORRECTIV einen Fragebogen in zehn Sprachen entworfen, der sich an die Unsichtbaren wendet. Mit diesem Fragebogen wollen wir verstehen, wie die Unsichtbaren leben.

Folgt dem Projekt #OpenEurope auf Twitter und Facebook.