Die Guardia di Finanza, die italienische Finanzpolizei, hat bei einer Familie aus Aprilia, die ursprünglich aus Kalabrien stammt, Werte in Höhe von 30 Millionen Euro beschlagnahmt. Die Ermittler werfen den drei Personen unter anderem Kreditbetrug, Betrug und betrügerischer Konkurs vor, auch mit Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen soll die Familie gearbeitet haben.
Die Ermittler haben die Geldflüsse rekonstruiert, mit denen die Familie ihr Firmengeflecht im Süden von Rom aufgebaut hatte, und stellten dabei fest, dass die Gelder Gewinne aus kriminellen Handlungen waren. Beschlagnahmt wurden unter anderem drei Pferdeställe, acht Häuser und Wohnungen und mehrere Büros.
Welche Recherche sollen wir im kommenden Jahr nicht machen?
Vier Wochen unserer aktuellen Spendenaktion sind vorbei. Im vergangenen Jahr haben uns innerhalb der ersten vier Wochen bereits 8.000 Menschen unterstützt. In diesem Jahr sind es bisher leider erst um die 6.900. Um unser Ziel zu erreichen fehlen uns noch knapp 800.000 Euro.
Wir sind sehr dankbar für jede Spende. Gleichzeitig bedeutet das aber: Wenn uns diese Einnahmen fehlen, wird das unsere Arbeit im kommenden Jahr einschränken. Dann müssen wir entscheiden, welche Recherchen wir finanzieren können und welche wir auslassen müssen.
Eine gesellschaftlich relevante Recherche sollte nicht daran scheitern, dass sie aufwendiger wird als zunächst erwartet. Hinter journalistischer Unabhängigkeit stehen am Ende ziemlich konkrete Zahlen. Planen können wir dabei nur mit dem Geld, das uns zur Verfügung steht. Und im Moment reicht das, was während dieser Spendenaktion zusammenkommt, noch nicht.
Diese Spendenaktion ist für unsere Arbeit im kommenden Jahr sehr wichtig. Das heißt: Wirklich jeder Betrag, ob 5, 10, 15 Euro, hilft uns für unsere weitere Arbeit. Wenn Sie können: Bitte unterstützen Sie heute unsere Aktion.