In Rom hat heute die Finanzpolizei den 33-jährigen Andrea Rollero festgenommen. Seit acht Monaten lebte er in der italienischen Hauptstadt unter der Identität eines Bankangestellten, der davon nichts gewusst haben soll. Rollero steht im Verdacht, ein mächtiger Drogenhändler zu sein. Er soll die Drogenroute Südamerika-Nordafrika-Italien für die kalabrische ‘Ndrangheta kontrolliert haben, insbesondere für den Clan Pelle-Nirta-Giorgi.
In April war sein Onkel, Marco Rollero Torello in Marokko festgenommen worden. Er stand auf der Liste der 100 meistgesuchten Verbrecher der Welt. Seit der Verhaftung seines Onkels soll Rollero Junior das Familiengeschäft weitergeführt haben. Ermittler werfen ihm vor, 600 Kilogramm Kokain nach Italien geschmuggelt zu haben.
In Rom versteckte sich Andrea Rollero im westlichen Viertel Primavalle. Er wurde in der früheren Morgenstunden an der Metrostation Battistini festgenommen.
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit.
Nachrichten und Recherchen sind unerlässlich, damit Sie sich eine Meinung bilden können. Aber die derzeitigen Bedrohungen der freien Presse und der Medienlandschaft sind alarmierend.
Wir fordern die Bundesregierung auf, Pressefreiheit und die Medienvielfalt in Deutschland umfangreich zu schützen. Machen Sie mit.
Kein Bock mehr? Lass uns machen. Nachrichten können gerade das Gefühl vermitteln, dass ohnehin nichts mehr zu ändern ist. Doch Aufgeben hilft denen, die davon profitieren, wenn niemand mehr hinschaut, nachfragt oder widerspricht.
Wir bei CORRECTIV glauben an etwas anderes: Veränderung durch Aufklärung.
Deshalb recherchieren wir. Wir decken Missstände auf, prüfen Behauptungen, machen Netzwerke sichtbar und veröffentlichen, was andere lieber verborgen halten würden. Nicht, weil eine einzelne Recherche die Welt rettet. Sondern weil Veränderung damit beginnt, dass Menschen wissen, was passiert.
Weil aus Wissen Handlung entstehen kann.
CORRECTIV gehört weder Investoren noch Konzernen. Wir arbeiten gemeinwohlorientiert und finanzieren unsere Recherchen durch Spenden. Recherchen wie diese hier gibt es nur durch Menschen, die unabhängigen Journalismus möglich machen.
Wenn Sie nach diesem Artikel denken: Davon brauchen wir mehr – dann helfen Sie uns.
Ihre Spende ermöglicht unseren Journalistinnen und Journalisten, weiter zu recherchieren, nachzufragen und dranzubleiben – auch wenn eine Recherche Monate dauert, mächtige Interessen berührt oder unbequem wird.
Wir können nicht vorhersagen, was als Nächstes passiert. Aber wir können dafür sorgen, dass Menschen informiert sind, wenn es darauf ankommt.
Lassen Sie uns machen. Gemeinsam.
