Auf Facebook kursiert eine angebliche Verschenk-Aktion von Aldi. In mehreren Facebook-Beiträgen verschiedener Facebook-Seiten, die sich alle „ALDI Fans“ nennen, heißt es: „Wir sind dabei, mehrere Fernseher wegzuwerfen, die wir nicht mehr verkaufen können, möchten Sie einen? (…) Wir möchten nicht, dass sie verschwendet werden, also senden wir sie nach dem Zufallsprinzip an Personen, die vor dem 25. April geteilt und kommentiert haben.“ Dazu werden Fotos von verpackten TV-Geräten und Personen in Aldi-Bekleidung geteilt.
Doch das angebliche Gewinnspiel ist ein Fake.
Aldi-Pressesprecherin: Es handelt sich um ein „Fake-Gewinnspiel“
Eine Sprecherin von Aldi Süd schrieb uns, auch im Namen von Aldi Nord, dass es sich um ein „Fake-Gewinnspiel“ handle und Aldi nichts damit zu tun habe. Das Unternehmen warnt auch selbst bereits am 8. April auf Facebook vor ähnlichen gefälschten Beiträgen. Man solle dort keinesfalls persönliche Daten preisgeben.

Ein Blick auf die Facebook-Seiten, die das Gewinnspiel verbreiten, entlarvt sie als Fälschungen. Im Gegensatz zu den offiziellen Seiten von Aldi Süd und Aldi Nord gibt es dort kein Impressum, keine Kontaktdaten und keinen blauen Haken neben dem Namen, der den Account als echten Unternehmens-Account verifizieren würde.
Redigatur: Steffen Kutzner, Matthias Bau
Vielleicht kennen Sie das. Die AfD scheint schier unaufhaltsam. Genauso wie der Rechtsruck in ganz Europa. Dazu kommt: Die Situation zuletzt in Ceuta, Krieg im Iran, Frieden ist in der Ukraine noch lange nicht in Sicht und gerade erst haben wir einen Sommer mit einem Rekord an Hitzetoten in Deutschland hinter uns. Von den unfassbaren Waldbränden in Europa will ich gar nicht erst anfangen.
Manchmal möchte man da schon den Kopf in den Sand stecken. Noch eine Krise. Noch eine schlechte Nachricht. Noch eine Debatte, bei der man sich fragt: Wo soll das alles hinführen? Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: An vielen Tagen hat man einfach keinen Bock mehr. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl. Damit sind Sie nicht allein!
Wir von CORRECTIV wollen uns diesem Gefühl nicht länger hingeben. Denn so kann es nicht weitergehen. Deshalb haben wir uns eine neue Aktion ausgedacht und wir glauben, es ist genau das, was wir jetzt brauchen: Gemeinsam mit Ihnen wollen wir 42.000 Mutmeter gehen.
Mutmeter bedeuten für uns: aktiv zu werden und gemeinsam etwas zu schaffen, auf das wir stolz sein können. Gemeinsam setzen wir ein demokratisches Ausrufezeichen in einer extremen Zeit. Wie bei einem Marathon geht es nicht darum, wer am schnellsten ist. Es geht darum, überhaupt loszugehen. Meter für Meter. Schritt für Schritt.

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