In eigener Sache

Wer profitiert von Gefängnisarbeit?

In vielen Bundesländern sind Häftlinge verpflichtet zu arbeiten, und zwar ohne Anspruch auf Mindestlohn und ohne Arbeitnehmerrechte. Wer genau die Aufträge erteilt, beantworten die Justizbehörden nicht. Wir haben in einer aktuellen Recherche trotzdem knapp 90 Namen von Firmen herausgefunden.

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Für die Gefängnisse sind externe Aufträge eine willkommene Einkommensquelle.

Die deutsche Justiz hält offenbar wenig von Transparenz – zumindest, wenn es um die Frage geht, welche Firmen von der Zwangsarbeit in den Gefängnissen profitieren, das belegt eine aktuelle CORRECTIV-Recherche. Unter den Firmennamen, die wir herausgefunden haben, sind viele Mittelständler, aber auch Konzerne wie VW und Miele. 

Hier können Sie die ganze Recherche lesen.

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