Euros für Ärzte

Die 54 größten Pharma-Unternehmen in Deutschland veröffentlichen seit 2016 alle Geldzahlungen, die sie im vergangenen Jahr an Ärzte, Fachkreisangehörige und Kliniken geleistet haben.

Zum Hintergrundartikel

Nur knapp ein Viertel der Ärzte und Fachkreisangehörigen sind damit einverstanden, dass ihre Vortrags- und Beratungshonorare, Tagungsgebühren und Reisespesen von den Pharmafirmen veröffentlicht werden.

Die Zahlungen an Ärzte für Studien und Anwendungsbeobachtungen wollen die Pharmafirmen grundsätzlich nicht personenbezogen veröffentlichen.

Jürgen Fleischmann hat der Veröffentlichung folgender Zahlungen zugestimmt:

Firma Zahlungsart
Gesamtbetrag 720,00 € 4.873,82 €
Baxalta Deutschland GmbH Honorare 2.200,00 €
Baxalta Deutschland GmbH Reisekosten 2.080,02 €
Baxalta Deutschland GmbH Tagungsgebühren 490,00 €
Baxalta Deutschland GmbH Spesen 103,80 €
Lilly Pharma Holding GmbH Honorare 720,00 €

Die Informationen auf dieser Seite stammen von den 54 Mitgliedsfirmen der „Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.“, die diese Angaben auf ihren jeweiligen Webseiten veröffentlicht haben.

zur Suche

Weitere Empfänger in der Nähe

Peter Schulte-Huermann Kirchplatz 8 0,00 €
Ahrtal-Klinik Hauptstr. 166 940,04 €
Heiko Neeb Joseph-Rovan-All ee 2 1.163,34 €
Peter Flies Hauptstr. 166 665,97 €
Bernd Otto Göbel Am Anger 1 1.777,37 €
Mehr Empfänger in der Nähe

Hintergrund

Unabhängiger Journalismus braucht unabhängige Finanzierung

Nette Geschichten schreiben können andere. Wir wollen aufklären. Wir sind das erste Recherche­zentrum in Deutschland, das unabhängig, werbe­frei und nicht-gewinnorientiert ist.

Nach unserem Verständnis ist der Kern des Journalismus, Miss­stände aufzudecken. Deshalb recherchieren wir zu Korruption im Gesundheits­wesen, zu Machtmissbrauch von Politikern, zur wachsenden sozialen Ungleichheit und zu einer Oberschicht, die glaubt, Regeln würden nur für andere gelten.

Damit wir arbeiten können, brauchen wir Menschen, die uns unterstützen. Werde auch Du Fördermitglied und ermögliche damit die Arbeit von 16 investigativen Journalistinnen und Journalisten bei CORRECTIV.

Denn wir sind überzeugt: Ohne unabhängige und kritische Medien kann die Demokratie, die unsere Vorfahren erkämpft haben, auf Dauer nicht überleben.