CumExFiles

Bundesgerichtshof: Cum-Ex-Geschäfte sind strafbare Steuerhinterziehung

Die Karlsruher Richter hatten über die Berufung zweier britischer Aktienhändler und der M.M. Warburg Bank gegen ihre Verurteilung wegen Cum-Ex-Geschäften zu entscheiden. Wichtiger war jedoch die zugrundeliegende Frage, ob diese Deals als Steuerhinterziehung strafbar sind. Und die Richter entschieden: Cum-Ex ist strafbar. Die Folgen des Urteils sind enorm.

109990982-Martin-Moxter
Geheime Spenden

Die unbequeme 10.000-Euro-Spende an die SPD

Die SPD in Limburg-Weilburg erhielt nach Recherchen von CORRECTIV.Lokal eine bisher öffentlich unbekannte 10.000-Euro-Spende von einem regionalen Bauunternehmer. Dieser vermarktet seit Jahren die Grundstücke einer SPD-geführten Gemeinde in der Region. Als der Bürgermeister von der heiklen Parteispende erfährt, fordert er ein generelles Verbot von Firmenspenden.

57. Spargelfahrt des Seeheimer Kreises
Geheime Spenden

Geld für die Genossen: Die Parteispenden-Rekordhalter aus Hamburg-Mitte

Viele Kreisverbände müssen finanziell knapsen – nicht so der SPD-Verband Hamburg-Mitte: Mit mehr als 640.000 Euro innerhalb von vier Jahren setzt der Verband beim Thema Spenden in der Kommunalpolitik ganz eigene Maßstäbe. Der Verband wurde lange Zeit von dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs geführt, der bereits zweimal wegen fragwürdiger Parteispenden im Fokus stand.

Vom ehemaligen Braunkohletagebau zur Cottbuser Ostsee
Klimawandel

Kohleausstieg: Das Milliardengrab der Lausitz

Als Daniel Křetínský die ostdeutsche Braunkohle kaufte, gab sich der Tscheche als Retter der Lausitz. Gemeinsame Recherchen von CORRECTIV und Spiegel zeigen: Die Folgekosten des Kohlebergbaus könnten am Ende die Steuerzahler tragen – und nicht der Betreiber. Schuld daran ist auch die Politik, die sich von dem Investor vorführen lässt.

NSU
Menschen – Im Fadenkreuz des rechten Terrors

Grünen-Abgeordnete fordern neuen NSU-Untersuchungsausschuss

In einem Gastbeitrag für das CORRECTIV-Projekt: „Menschen – Im Fadenkreuz des rechten Terrors“ fordern der Rechtspolitiker Konstantin von Notz (Grüne) und die innenpolitische Sprecherin der Grünen, Irene Mihalic, einen neuen NSU-Untersuchungsausschuss. Die fehlende Aufarbeitung sei eine „schwelende Wunde“ für den Rechtsstaat.