Marc Engelhardt
Geschäftsführer CORRECTIV.Schweiz
Unser Recherchetool hilft Redaktionen, Institutionen, NGOs oder der Zivilgesellschaft, Missstände gemeinsam mit vielen Menschen zu untersuchen. Zusammen mit den Teilnehmenden – also der Crowd oder Community – werden Fakten gesammelt, um sich ein komplettes Bild der Lage zu machen, relevante Geschichten zu erzählen und Missstände zu beheben.
Die vielfach ausgezeichneten Recherchen, die durch den CrowdNewsroom entstanden sind, zeigen: Relevante, nachhaltige Geschichten entstehen nicht in der Redaktion oder im Büro, sondern mitten in der Gesellschaft. Denn wer zuhört, weiss was die Leserschaft bewegt – und kann besser darüber berichten. Wer die Menschen einbezieht, gewinnt Vertrauen. Und wer Missstände sichtbar macht, kann etwas verändern.
Der CrowdNewsroom ist eine digitale Open-Source-Plattform, die vom gemeinnützigen Medienhaus CORRECTIV entwickelt wurde. Sie sammelt Hinweise und Daten von vielen Menschen und bereitet sie als strukturierten Datensatz auf, der direkt im Tool analysiert und ausgewertet werden kann.
Er eignet sich etwa für:
Die Abfrage im CrowdNewsroom funktioniert ähnlich wie ein strukturiertes Interview oder ein Fragebogen. Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen vor Ort: Was bewegt euch? Wo gibt es Missstände? Was wünscht Ihr Euch? So kann die Bevölkerung direkt Erfahrungen und Beobachtungen einreichen, Fotos und andere Belege hochladen und das in jeder beliebigen Sprache.
Der Vorteil für all unsere Kunden: Sie erhalten zahlreiche Hinweise und können auf der Basis vieler Einzelfälle strukturelle Probleme aufdecken. Ausserdem bekommen sie Kontaktdaten gleich mit, falls sie die Menschen direkt anrufen oder anschreiben wollen. Alternativ können Daten komplett anonym erfasst werden.
Nein. Eine Crowd-Recherche kann von jedem beliebigen Team durchgeführt werden. Es braucht dafür keine bestimmten Vorkenntnisse oder eine spezielle Ausbildung. Somit ist der CrowdNewsroom eine niederschwellige Rechercheplattform für alle, die Missstände aufdecken wollen – solange keine parteipolitischen oder antidemokratische Interessen verfolgt werden.
Ja. Die Plattform erfasst Daten DSGVO-konform, speichert sie auf Servern in Deutschland und stellt sie strukturiert für die Auswertung bereit.
Auf Wunsch stehen zusätzliche Funktionen zur Verfügung, etwa die Erfassung von Standortdaten über eine interaktive Kartenoberfläche.
Ja. Zum Einstieg gehört eine 45-minütige Einführung, in der die Erstellung und Auswertung eines CrowdNewsrooms erklärt wird.
Auf Wunsch unterstützt das Team bei der Entwicklung des Rechercheziels, der Formulierung geeigneter Fragen sowie bei der Planung und Durchführung einer Beteiligungskampagne.
Ja. Je nach Bedarf gibt es technischen und inhaltlichen Support.

















Außerdem: BR, Bajour, Hauptstadt, Kolumna, Bürgerportal Bergisch Gladbach, reporter.lu, Rums, VierNull, Wokreisel, Stadt St. Gallen, Hochschule Luzern HSLU, Bauhaus-Universität Weimar, Architects for Future
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