Lernen Sie die Menschen hinter den Geschichten und die Vielfalt unseres Verlages kennen.
Sie finden uns am Stand D68 in Halle 3.1, den wir gemeinsam mit Katapult bespielen.
Kommen Sie vorbei, es wird groß, bunt und spektakulär!
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit.
Nachrichten und Recherchen sind unerlässlich, damit Sie sich eine Meinung bilden können. Aber die derzeitigen Bedrohungen der freien Presse und der Medienlandschaft sind alarmierend.
Wir fordern die Bundesregierung auf, Pressefreiheit und die Medienvielfalt in Deutschland umfangreich zu schützen. Machen Sie mit.
Unsere Veranstaltungen
Im Klassenzimmer der Diktatur – von der Recherche zum Comic
Die Graphic Novel „Im Klassenzimmer der Diktatur“ zeigt Syrien als zerrissenes Land, geprägt vom Bürgerkrieg und machthungrigen Gruppierungen. Eine bewegende Geschichte über Krieg, Flucht und Indoktrination. Der Comic zeigt die Kraft von Kunst und eine Alternative zum syrischen Krieg und zur Propaganda der Milizen.
Entstanden ist das Buch durch ein Fellowship, das CORRECTIV ins Leben gerufen hat. David Schraven (Geschäftsführer und Publisher) und Jeannette Gusko (Geschäftsführerin) sprechen über die Entstehung des Buches und warum es für unsere Demokratie so wichtig ist, junge Exil-Künstler zu fördern.
Wann: Donnerstag, 19.10.2023 • 16 Uhr
Wo: Katapult Bühne, Halle: 3.1, Standnummer: D68
Beratung und Sprechstunde für Lehrer:Innen und Bildungsträger
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Medienbildung an unseren Schulen verbessern. Wir vom gemeinnützigen Recherchezentrum CORRECTIV suchen den Austausch mit Lehrerinnen und Lehrern. Bastian Schlange, CORRECTIV-Reporter und Autor von „Das einzig wahre Faktencheckbuch“, und Dominik Steiniger von der Online-Schulungsplattform Reporterfabrik wollen wissen, wie CORRECTIV konkret die Vermittlung von Medienkompetenz im Arbeitsalltag unterstützen kann. Was fehlt an Unterrichtsmaterial? Wie können Journalistinnen und Journalisten einen Mehrwert für einzelne Unterrichtseinheiten schaffen?
Gleichzeitig beraten Schlange und Steiniger interessierte Lehrerinnen und Lehrer über bestehende Angebote zur Medienbildung. CORRECTIV fördert Medienkompetenz über die Reporterfabrik, über Reporter4you, wo sich die Video-Tutorials speziell an junge Menschen richten, und über das Projekt „Journalismus macht Schule“, mit dem Journalistinnen direkt für Besuche an Schulen vermittelt werden.
Wann: Freitag, 20.10.2023, zwischen 13 und 15 Uhr sowie im Anschluss an die Podiumsdiskussion
Wo: Halle: 3.1, Standnummer: D68
Bildung als Bollwerk gegen Fake News-Attacken
Wir leben in einer Welt, in der praktisch jeder und jede jeden Bullshit veröffentlichen kann. Propaganda, Lügen und populistische Parolen verbreiten sich wie Lauffeuer in den Sozialen Netzwerken. Wer an ein Weltbild glauben will, findet vermeintliche Quellen für jeden Irrsinn und verbreitet sie oft unreflektiert weiter. Ohne gemeinsame Fakten können wir aber keine gemeinsamen Lösungen für Krisen finden. Fake News machen uns als Gesellschaft handlungsunfähig.
Ein Ansatz, auf die akute Lüge im Netz zu reagieren, sind Faktenchecks. Langfristig kann aber nur Bildung unsere Demokratie gegen das Gift der Desinformation schützen. Darüber spricht Bastian Schlange (CORRECTIV Reporter) mit Dominik Steiniger (Reporterfarbik). Seit 2017 vermittelt die Reporterfabrik Medienkompetenz im Netz. Im selben Jahr stellte sich das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV als erste Organisation in Deutschland mit einer eigenen Faktencheck-Redaktion dem Kampf gegen Falschnachrichten.
Wann: Freitag, 20.10.2023, 16 Uhr
Wo: Katapult Bühne, Halle: 3.1, Standnummer: D68
Aufdeckung eines Skandals: Missbrauch an Heimkindern.
Bis in die 1970er Jahre wurden in Deutschland Menschenversuche an Heimkindern durchgeführt. Sylvia Wagner war selbst im Heim. Viele Jahre später deckte sie den Skandal auf. In ihrem faktenbasierten Roman „heimgesperrt“ verarbeitet sie ihre Geschichte. Sylvia Wagner beleuchtet ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte: Bis in die 1970er Jahre wurden in Deutschland Menschenversuche an Heimkindern durchgeführt. Mit Hanna Wollmeiner (CORRECTIV) spricht sie über ihre Geschichte: Als ehemaliges Heimkind deckte sie den Skandal auf. Ihr Buch ist eine Kampfansage an Politik, Pharmaindustrie und ein Sozialsystem, das Missbrauch und Ausbeutung jahrelang geduldet und gefördert hat und sich noch immer gegen eine Aufklärung sträubt.
„heimgesperrt“ erhebt die Stimme für all die, die wie die Protagonistin Hannah oder die Autorin unter dem Missbrauch aufwachsen mussten und auf der Suche nach Antworten und Gerechtigkeit sind.
Wann: Sonntag, 22.10.2023 • 15 Uhr
Wo: Katapult Bühne, Halle: 3.1, Standnummer: D68
Vielleicht kennen Sie das. Die AfD scheint schier unaufhaltsam. Genauso wie der Rechtsruck in ganz Europa. Dazu kommt: Die Situation zuletzt in Ceuta, Krieg im Iran, Frieden ist in der Ukraine noch lange nicht in Sicht und gerade erst haben wir einen Sommer mit einem Rekord an Hitzetoten in Deutschland hinter uns. Von den unfassbaren Waldbränden in Europa will ich gar nicht erst anfangen.
Manchmal möchte man da schon den Kopf in den Sand stecken. Noch eine Krise. Noch eine schlechte Nachricht. Noch eine Debatte, bei der man sich fragt: Wo soll das alles hinführen? Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: An vielen Tagen hat man einfach keinen Bock mehr. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl. Damit sind Sie nicht allein!
Wir von CORRECTIV wollen uns diesem Gefühl nicht länger hingeben. Denn so kann es nicht weitergehen. Deshalb haben wir uns eine neue Aktion ausgedacht und wir glauben, es ist genau das, was wir jetzt brauchen: Gemeinsam mit Ihnen wollen wir 42.000 Mutmeter gehen.
Mutmeter bedeuten für uns: aktiv zu werden und gemeinsam etwas zu schaffen, auf das wir stolz sein können. Gemeinsam setzen wir ein demokratisches Ausrufezeichen in einer extremen Zeit. Wie bei einem Marathon geht es nicht darum, wer am schnellsten ist. Es geht darum, überhaupt loszugehen. Meter für Meter. Schritt für Schritt.
