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CORRECTIV.Faktencheck

Gezielte Desinformation wird genutzt, um unsere Gesellschaft zu spalten, Hass zu verbreiten oder Geschäfte zu betreiben. Einseitige oder falsche Informationen kreieren verzerrte Weltbilder. Unsere Faktenchecks wirken dem entgegen und decken Falschinformationen, Gerüchte und Halbwahrheiten auf.

Aktuelle Artikel

Ukrainische Geflüchtete am Bahnhof von Przemysl in Polen
Russland/Ukraine

Przemyśl in Polen: Berichten über Sozialbetrug durch ukrainische Geflüchtete fehlt Kontext

Ein Medium aus der Schweiz berichtet von organisiertem Sozialbetrug in Przemyśl an der polnisch-ukrainischen Grenze. Ein Faktencheck. 29.11.22

Seit Jahren kursiert eine Falschmeldung über das Verbot von Schweinefleisch im Netz. Doch weder in Frankreich, Kanada, noch in Belgien belehrten Bürgermeister muslimische Eltern darüber, dass Schweinefleisch zur nationalen Kultur gehöre.
Gesellschaft

Frei erfunden: Kanadischer Bürgermeister belehrte muslimische Eltern nicht über Schweinefleisch in Schulkantinen

Ein Bürgermeister schrieb nicht an muslimische Eltern, Schweinefleisch sei ein Teil der kanadischen Kultur. Der Fake ist fast zehn Jahre alt.29.11.22

Ein Polizei-Blaulicht
Russland/Ukraine

Berlin: Keine Belege, dass eine Gruppe Ukrainer zwei Personen angriff, weil sie Russisch sprachen

Ein Bericht der Jungen Welt mit unbelegten Informationen zu einem Angriff auf Personen in Berlin wird von russischen Medien verbreitet.29.11.22

Extraktionspufferröhrchen auf schwarzem Untergrund
Medizin und Gesundheit

Nein, die Pufferflüssigkeit von Corona-Schnelltests ist nicht gefährlich

Die Pufferflüssigkeit in Corona-Schnelltests soll „giftig und brandgefährlich“ sein, besonders für Kinder. Das stimmt nicht.29.11.22

Collage des kursierenden Videos
Migration

Video von Plünderung eines Decathlon-Geschäfts in Spanien stammt von 2020

Ein Video soll „erste Plünderungen durch illegale Migranten“ in Spanien zeigen. Doch das Video entstand 2020 im Kontext der Corona-Pandemie.29.11.22

Eine Aufnahme von Mitgliedern der Eurogendfor aus dem Jahr 2011 in Spanien
Militär

Nein, Eurogendfor ist keine geheime Militäreinheit, um Aufstände in der EU niederzuschlagen

Es wird behauptet, die Spezialeinheit „Eurogendfor“ sei heimlich in der EU installiert worden, um hier Aufstände niederzuschlagen. Das ist falsch.29.11.22

Arbeiter bauen Gas-Pipelines für den geplanten LNG-Flüssiggas-Schwimmterminal in Brunsbüttel zusammen. Das Schwimmterminal soll noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen.
Klima

Von den Emiraten nach Deutschland: Ein LNG-Tanker verursacht weniger CO2 als alle Autos weltweit in fünf Jahren

Wie viel CO2 verursacht ein LNG-Tanker, der von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Deutschland fährt? Ein Faktencheck.28.11.22

Ein Ausschnitt aus einem Video, das am Berliner Flughafen aufgenommen wurde.
Russland/Ukraine

Nein, die russische Influencerin Julia P. wurde nicht aus Deutschland abgeschoben

Ein Video, das die Abschiebung belegen soll, zeigt nicht Julia P., gegen die momentan ermittelt wird. Das bestätigen Behörden.28.11.22

Symbolbild einer Heizung.
Wirtschaft und Umwelt

Ja, ein Mann in Norderstedt bekam eine Heizkostenrechnung von über 1,6 Millionen Euro

Die Stadtwerke Norderstedt verrechneten sich bei dem Jahresverbrauch für Fernwärme um den Faktor 1000. Ein Kunde verbreitete ein Video.25.11.22

Analysen der belgischen Faktencheck-Organisation Knack deuten darauf hin, dass dieses Bild mit angeblichen Nazi-Schmierereien in Katar manipuliert wurde
Russland/Ukraine

Al Jazeera-Video über ukrainische Fans und Nazi-Schmierereien in Katar ist gefälscht

Anders als behauptet, berichtete Al Jazeera nicht über die Verhaftung ukrainischer Fußballfans wegen Nazi-Schmierereien bei der WM in Katar.25.11.22

Peter Scholl-Latour
Faktencheck

Peter Scholl-Latour: Zitate über „Massenverblödung“ und Freiheit der Presse fielen in unterschiedlichen Interviews

Im Netz kursieren vier Sätze, die dem Journalisten Peter Scholl-Latour zugeschrieben werden. Es fehlt Kontext.25.11.22

Einige Webseitenbetreiber, die Falschbehauptungen, Hass oder Verschwörungserzählungen verbreiten, versuchen sich mit einem ausländischen Impressum der deutschen Justiz zu entziehen (Symbolbild: Unsplash / Benoit Debaix)
Hintergrund

Tote Briefkästen: Wie sich Verbreiter von Hass oder Desinformation der Justiz entziehen können

Dubiose Webseitenbetreiber verstecken sich vor der deutschen Behörden. Das Impressum, das eigentlich Transparenz schaffen soll, wird zur Hürde.

Faktenchecks per E-Mail

Jeden Freitag die besten Faktenchecks der Woche.

Ein Loch in der Wand eines Wohnhauses, das durch einen Raketenangriff der russischen Truppen beschädigt wurde, Saporischschja, Südosten der Ukraine, Oktober 2022.
Russland/Ukraine

Diese Falschinformationen und Gerüchte kursieren zum Russland-Ukraine-Krieg

In Sozialen Netzwerken verbreiten sich fragwürdige Informationen zum Krieg in der Ukraine. Hier sind unsere Faktenchecks dazu.

Kohlekraftwerk Kronsberg in Hannover
Hintergrund

Energiekrise, Strompreise und Gas: Alle Faktenchecks zum Thema

Es kursieren zahlreiche Falschbehauptungen und aus dem Kontext gerissene Statistiken um das Thema Gas, Strompreise und eine drohende Energiekrise in Deutschland. Hier sammeln wir alle Faktenchecks.

RTDE gespiegelt
Hintergrund

„Mit wenigen Handgriffen“: Wie RT DE die EU-Sanktionen umgeht

Im März sperrt die EU russische Sender. Doch seit Monaten bewirbt RT DE digitale Schlupflöcher und verbreitet weiter prorussische Inhalte.

Einige Webseitenbetreiber, die Falschbehauptungen, Hass oder Verschwörungserzählungen verbreiten, versuchen sich mit einem ausländischen Impressum der deutschen Justiz zu entziehen (Symbolbild: Unsplash / Benoit Debaix)
Hintergrund

Tote Briefkästen: Wie sich Verbreiter von Hass oder Desinformation der Justiz entziehen können

Dubiose Webseitenbetreiber verstecken sich vor der deutschen Behörden. Das Impressum, das eigentlich Transparenz schaffen soll, wird zur Hürde.

Symbolbild Blackout Laterne und Strommast
Hintergrund

„Blackoutmelder“ der AfD: Netzbetreiber widersprechen angeblichen Stromausfällen

Auf einer Webseite sammelt die AfD Meldungen zu Blackouts. Eine Stichprobe von fünf Fällen zeigt: In vier davon gab es keinen Stromausfall.

Über das neuartige Coronavirus kursieren viele Behauptungen. Das Faktencheck-Team von CORRECTIV veröffentlicht seit Monaten Faktenchecks dazu. (Symbolbild: Ivo Mayr/Correctiv)
Hintergrund

Coronavirus-Faktenchecks: Diese Behauptungen hat CORRECTIV geprüft 

Rund um das Coronavirus werden seit Januar 2020 viele Falschmeldungen und Halbwahrheiten verbreitet. Hier sind alle Faktenchecks im Überblick.

Symbolbild: zwei Hände tauschen eine Kriegswaffe vor der Fahne der Ukraine
Hintergrund

Sorgen vor Waffenschmuggel: Geraten an die Ukraine gelieferte Waffen in falsche Hände?

Waffenschmuggel in der Ukraine – Fachleute warnen, dass dieses Risiko existiert. Doch angebliche „Beweise“ im Netz enttarnen wir als Desinformation.

Nach Recherchen von CORRECTIV.Faktencheck könnte hinter verschiedenen Desinformationskampagnen gegen die Ukraine dasselbe Netzwerk mit Verbindungen zu Russland stecken. (Symbolfoto: Picture Alliance / Klaus Ohlenschläger)
Hintergrund

Gefälschte Regierungsdokumente und Nachrichtenseiten: Russische Desinformationskampagne nimmt Deutschland ins Visier

Ein Netzwerk aus Fake-Nachrichtenseiten flutet Europa mit Desinformation und Hetze gegen die Ukraine. Doch die Kampagne geht noch weiter – mit Hilfe gefälschter Regierungsdokumente.

In Deutschland haben etwa 64,8 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. Nun sollen die mRNA-Impfstoffe zu einem erhöhten Risiko für Nebenwirkungen führen, laut einer Studie. Diese wird jedoch von Fachleuten kritisiert; die Ergebnisse haben wenig Aussagekraft.
Hintergrund

mRNA-Impfstoffe: Warum die Aussagekraft einer Re-Analyse der Zulassungsstudien begrenzt ist

Fachleute zweifeln an der Aussagekraft einer Re-Analyse der Zulassungsstudien der mRNA-Impfstoffe. An der Re-Analyse arbeitete unter anderem Peter Doshi.

eine Karte von Europa mit vernetzten Punkten
Hintergrund

„Der Kampf ist derselbe“: Wie „Unser Mitteleuropa“ ein Netzwerk rechter Medien in Europa aufbaut

Medien aus elf europäischen Ländern kooperieren, um ihren Einfluss zu vergrößern. Im Zentrum: die Webseite „Unser Mitteleuropa“ und ein Österreicher mit Kontakten in die rechtsextreme Szene. 

Ausgeschaltete Verkehrsampel in der Dämmerung
Hintergrund

Blackout: Wie das Katastrophenszenario eines Stromausfalls für Panikmache und Profit genutzt wird

Wie wahrscheinlich ist ein langer, großflächiger Stromausfall? Und wer profitiert von der Panikmache vor einem Blackout? Ein Hintergrund.

Deepfake Fälschung Olaf Scholz Wladimir Putin
Hintergrund

Deepfakes zwischen Pornografie und politischer Desinformation – wie groß ist die Gefahr?

Für einen Deepfake braucht es nur Zeit und einen Laptop. Die Technologie wird für Betrug, Rachepornos und Propaganda missbraucht. Über ein Problem, mit dem sich nicht nur Franziska Giffey beschäftigen muss.

Wie wir arbeiten

CORRECTIV.Faktencheck ist eine eigenständige Redaktion des gemeinnützigen Recherchezentrums CORRECTIV. Wir setzen uns ein gegen Desinformation im Netz und klären Menschen auf, wie sie sich selbst vor Falschmeldungen schützen können. Wir sind Teil eines internationalen Netzwerks von Faktenprüfern, dem IFCN des US-amerikanischen Poynter Instituts.

Sie sind genervt von Falschinformationen oder unsicher, ob eine Behauptung stimmt? Dann schicken Sie uns einen Hinweis per Whatsapp an die Nummer +49-151-17535184! Alternativ können Sie unser Online-Formular hier benutzen. Bitte reichen Sie immer die Originaldatei ein (Foto/Video), oder einen Link zum Originalinhalt, den wir überprüfen sollten – zum Beispiel zu einem Youtube-Video oder einem Artikel auf einer Webseite. Wir gehen allen Hinweisen nach. Falls sie für einen Faktencheck infrage kommen, veröffentlichen wir eine Recherche.

„Fake News” sind falsche Informationen, die bewusst verbreitet werden, um den Einzelnen und die Öffentlichkeit zu täuschen. Oft kopieren sie den Stil von Nachrichten, die man aus etablierten Medien kennt, und sind deshalb schwer zu erkennen. Da der Begriff „Fake News“ inzwischen stark politisiert ist und häufig falsch verwendet wird, verwenden wir ihn selbst nicht mehr. Stattdessen sprechen wir von Misinformation, wenn es sich um eine falsche Information handelt, oder Desinformation, wenn solche gezielt verbreitet wird.

Wir überprüfen Gerüchte und potenzielle Falschinformationen, die sich im Internet, auf Blogs, in Videos oder in anderer Form in Sozialen Netzwerken verbreiten. Wir suchen selbst aktiv nach solchen Beiträgen, berücksichtigen aber auch Zuschriften von Lesenden. Geeignet für einen Faktencheck sind nur Tatsachenbehauptungen, keine Meinungen oder Zukunftsprognosen. Wir überprüfen vor allem Beiträge, die sich bereits viral verbreiten, also schon potenziell viele Menschen erreicht haben und großen Schaden anrichten können.

Facebook geht seit 2016 Kooperationen mit unabhängigen Faktencheck-Organisationen ein. Neben uns sind in Deutschland auch die Agenturen DPA und AFP Teil dieses Programms. Das bedeutet: Unsere Faktenchecks werden auf Facebook direkt mit den Beiträgen verknüpft, die die falsche Information enthalten. Menschen, die diese Beiträge teilen möchten, bekommen einen Warnhinweis, der sie auf unseren Faktencheck verweist. Die Facebook-Beiträge werden nicht aufgrund unserer Faktenchecks gelöscht, sondern bleiben weiterhin sichtbar. Dafür, dass Facebook unsere Recherchen auf diese Art verwenden darf, werden wir von dem Unternehmen vergütet. (Mehr über die Kooperation lesen Sie hier).

Für unsere Faktenchecks machen wir uns auf die Suche nach Belegen für oder gegen eine Behauptung. Wir verwenden dabei soweit möglich nur Primärquellen: Dokumente, Statistiken, Studien, Angaben von Augenzeugen, Betroffenen und Behörden sowie Einordnungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Den Rechercheweg dokumentieren wir in unseren Artikeln und legen unsere Quellen offen. Am Ende stufen wir die Behauptung, die wir überprüft haben, auf einer Skala von „Richtig“ über „Teilweise falsch“ bis „Frei erfunden“ ein. (Mehr zu der Bewertungsskala hier.)

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Wie wir arbeiten.

Allgemeines Feedback und Anregungen können Sie an faktencheck@correctiv.org senden, Presseanfragen richten Sie bitte an presse@correctiv.org.

Wir freuen uns außerdem, wenn Sie uns Behauptungen, Aussagen oder Gerüchte zusenden. Das geht online über unseren CrowdNewsroom oder per Whatsapp. Bitte schicken Sie uns dabei wenn möglich einen Link zu dem Originalinhalt, zum Beispiel einem Video auf Youtube, einem Artikel auf einer Webseite oder einem Facebook-Beitrag. Wir gehen eingereichten Zuschriften und Hinweisen nach.