Fakten für die
Demokratie

Gezielte Desinformation wird genutzt, um unsere Gesellschaft zu spalten, Hass zu verbreiten oder Geschäfte zu betreiben. Einseitige oder falsche Informationen kreieren verzerrte Weltbilder. CORRECTIV.Faktencheck wirkt dem entgegen und deckt tagtäglich Falschinformationen, Gerüchte und Halbwahrheiten auf.

Faktenchecks per Mail

Mit unserem Newsletter erhalten Sie regelmäßig einen Überblick über aktuelle Falschmeldungen und Hintergründe zu Desinformation. Sorgen Sie mithilfe unserer Faktenchecks dafür, dass Fakten die Basis für Ihre Gespräche bleiben.

»Gäbe es Faktenchecks nicht,
müsste man sie erfinden.«

»Gäbe es Faktenchecks nicht, müsste man sie erfinden.«

– Frank Überall, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes

Über 50% der Deutschen denkt, wenigstens einmal die Woche mit irreführenden oder falschen Informationen konfrontiert zu werden.1 Mehr als 80% der Deutschen stimmen zu, dass Fake News eine Bedrohung darstellen.2 40% der Deutschen fühlen sich im Identifizieren von Fake News überfordert3

Starke Partner
gegen Falschmeldungen​

Um Falschmeldungen weitgehend einzudämmen, arbeiten wir mit anerkannten Partnern zusammen. CORRECTIV.Faktencheck ist Teil eines internationalen Netzwerks von Faktenprüfern, dem IFCN des US-amerikanischen Poynter Instituts. Der Allianz gehören über 90 Organisationen an, darunter die Washington Post, Reuters, Le Monde und die Deutsche Presseagentur (dpa).

Falschmeldungen einreichen

Helfen Sie mit, Falschmeldungen einzudämmen. Mithilfe unseres Online-Tools oder über Whatsapp können Sie Hinweise auf potenzielle Falschmeldungen einreichen. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail.

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Lernen

Nachhaltiger Schutz geht nur über Bildung. In den Kursen unserer Reporterfabrik und mit diesen Tipps lernen Sie, warum Desinformation ein Problem ist und wie Sie selbst Fake von Fakt unterscheiden können. Wir geben außerdem regelmäßig Workshops und Interviews.

Häufig gestellte Fragen

„Fake News” sind falsche Informationen, die bewusst verbreitet werden, um den Einzelnen und die Öffentlichkeit zu täuschen. Oft kopieren sie den Stil von Nachrichten, die man aus etablierten Medien kennt, und sind deshalb schwer zu erkennen. Da der Begriff „Fake News“ inzwischen stark politisiert ist und häufig falsch verwendet wird, verwenden wir ihn selbst nicht mehr. Stattdessen sprechen wir von Misinformation, wenn es sich um eine falsche Information handelt, oder Desinformation, wenn solche gezielt verbreitet wird.

CORRECTIV.Faktencheck ist eine eigenständige Redaktion des gemeinnützigen Recherchezentrums CORRECTIV. Wir setzen uns ein gegen Desinformation im Netz und klären Menschen auf, wie sie sich selbst vor Falschmeldungen schützen können.

Das Team besteht aus Tania Röttger, Alice Echtermann, Till Eckert, Uschi Jonas, Sarah Thust, Steffen Kutzner und Matthias Bau.

Wir überprüfen Gerüchte und Falschinformationen, die sich im Internet, auf Blogs, in Videos oder in anderer Form in Sozialen Netzwerken verbreiten. Wir suchen selbst aktiv nach solchen Beiträgen, berücksichtigen aber auch Zuschriften von Lesenden. Geeignet für einen Faktencheck sind nur Tatsachenbehauptungen, keine Meinungen oder Zukunftsprognosen. Wir überprüfen vor allem Beiträge, die sich bereits viral verbreiten, also schon potenziell viele Menschen erreicht haben und großen Schaden anrichten können.

Facebook geht seit 2016 Kooperationen mit unabhängigen Faktencheck-Organisationen ein. Neben uns sind in Deutschland auch die Agenturen DPA und AFP Teil dieses Programms. Das bedeutet: Unsere Faktenchecks werden auf Facebook direkt mit den Beiträgen verknüpft, die die falsche Information enthalten. Menschen, die diese Beiträge teilen möchten, bekommen einen Warnhinweis, der sie auf unseren Faktencheck verweist. Die Facebook-Beiträge werden nicht aufgrund unserer Faktenchecks gelöscht, sondern bleiben weiterhin sichtbar. Dafür, dass Facebook unsere Recherchen auf diese Art verwenden darf, werden wir von dem Unternehmen vergütet. (Mehr über die Kooperation lesen Sie hier).

Für unsere Faktenchecks machen wir uns auf die Suche nach Belegen für oder gegen eine Behauptung. Wir verwenden dabei soweit möglich nur Primärquellen: Dokumente, Statistiken, Studien, Angaben von Augenzeugen, Betroffenen und Behörden sowie Einordnungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Den Rechercheweg dokumentieren wir in unseren Artikeln und legen unsere Quellen offen. Am Ende stufen wir die Behauptung, die wir überprüft haben, auf einer Skala von „Richtig“ über „Teilweise falsch“ bis „Frei erfunden“ ein. (Mehr zu der Bewertungsskala hier.)

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Wie wir arbeiten.

CORRECTIV.Faktencheck arbeitet nach den Prinzipien des International Fact-Checking-Network (IFCN). Das ist ein Verband, der Faktencheck-Organisationen weltweit zertifiziert. Die Standards beinhalten:

  • Verpflichtung zur Überparteilichkeit und Fairness
  • Verpflichtung zur Offenlegung unserer Quellen
  • Verpflichtung zur Offenlegung unserer Unterstützer und unserer Organisation
  • Verpflichtung zur Transparenz der Arbeitsweise
  • Verpflichtung zur offenen und ehrlichen Korrektur

Unsere Standards im Detail

CORRECTIV.Faktencheck ist darüber hinaus an das Redaktionsstatut von CORRECTIV gebunden.

Allgemeines Feedback und Anregungen können Sie an faktencheck@correctiv.org senden, Presseanfragen richten Sie bitte an presse@correctiv.org.

Wir freuen uns außerdem, wenn Sie uns Behauptungen, Aussagen oder Gerüchte zusenden. Das geht ebenfalls per E-Mail an faktencheck@correctiv.org, aber noch besser online in unserem CrowdNewsroom oder per Whatsapp (Download der Kontaktdaten hier). Bitte schicken Sie uns dabei wenn möglich einen Link zu dem Originalinhalt, zum Beispiel einem Video auf Youtube, einem Artikel auf einer Webseite oder einem Facebook-Beitrag. Wir gehen eingereichten Zuschriften und Hinweisen nach.

Unser Einsatz
zeigt Wirkung

Gegen eine Flut irreführender Behauptungen und gezielter Desinformation hilft nur Aufklärung. Faktenchecks und Hintergrundberichte helfen den Dialog zu ermöglichen. Das ist nicht immer leicht – Hassnachrichten, Beleidigungen und Drohungen gehören zum Alltag unseres Faktencheck-Teams. Aber die Arbeit wirkt: Falschmeldungen werden deutlich weniger geteilt. Leisten Sie einen Beitrag und unterstützen Sie CORRECTIV mit einer regelmäßigen Spende. Danke!
Quellen: European Commission April 2018 / Fake news and disinformation online, Seite 13 Reuter, Hartwig, Kirchner & Schlegel TU Darmstadt, Februar 2019: Fake News Perception in Germany. A Representative Study of People’s Attitudes and Approaches to Counteract Disinformation. 3 Forsa-Umfrage: Fake News / i.A. Landesanstalt für Medien NRW Juni 2019, Seite 7