Fakten für die
Demokratie

Gezielte Desinformation wird genutzt, um unsere Gesellschaft zu spalten, Hass zu verbreiten oder Geschäfte zu betreiben. Einseitige oder falsche Informationen kreieren verzerrte Weltbilder. CORRECTIV.Faktencheck wirkt dem entgegen und deckt tagtäglich Falschinformationen, Gerüchte und Halbwahrheiten auf.

über 50%

der Deutschen denkt, wenigstens einmal die Woche mit irreführenden oder falschen Informationen konfrontiert zu werden1

mehr als 80%

der Deutschen stimmen zu, dass Fake News eine Bedrohung darstellen2

40%

der Deutschen fühlen sich im Identifizieren von Fake News überfordert3

Starke Partner gegen Falschmeldungen

Um Falschmeldungen weitgehend einzudämmen, arbeiten wir mit anerkannten Partnern zusammen. CORRECTIV.Faktencheck ist Teil eines internationalen Netzwerks von Faktenprüfern, dem IFCN des US-amerikanischen Poynter Instituts. Der Allianz gehören inzwischen 75 Organisationen an, darunter die Washington Post, Reuters, Le Monde und die Deutsche Presseagentur (dpa).

Informiert bleiben

Mit unserem Newsletter erhalten Sie regelmäßig einen Überblick über aktuelle Falschmeldungen und Hintergründe zu Desinformation. Sorgen Sie mithilfe unserer Faktenchecks dafür, dass Fakten die Basis für Ihre Gespräche bleiben.

Mitmachen

Helfen Sie mit, Falschmeldungen einzudämmen. Mithilfe unseres Online-Tools oder über Whatsapp können Sie Hinweise auf potenzielle Falschmeldungen einreichen. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail.

Lernen

Nachhaltiger Schutz geht nur über Bildung. In den Kursen unserer Reporterfabrik und mit diesen Tipps lernen Sie, warum Desinformation ein Problem ist und wie Sie selbst Fake von Fakt unterscheiden können. Wir geben außerdem regelmäßig Workshops und Interviews.

Unser Einsatz zeigt Wirkung

Gegen eine Flut irreführender Behauptungen und gezielter Desinformation hilft nur Aufklärung. Faktenchecks und Hintergrundberichte helfen den Dialog zu ermöglichen. Das ist nicht immer leicht – Hassnachrichten, Beleidigungen und Drohungen gehören zum Alltag unseres Faktencheck-Teams. Aber die Arbeit wirkt: Falschmeldungen werden deutlich weniger geteilt. Leisten Sie einen Beitrag und unterstützen Sie CORRECTIV mit einer regelmäßigen Spende! Danke.

Warum Demokratie
Faktenchecks braucht

Desinformation im Netz ist ein zentrales Problem des 21. Jahrhunderts. Faktenchecker wie CORRECTIV setzen ihr etwas entgegen. Wie wir arbeiten, und warum diese Arbeit so wichtig ist.
ZUM ARTIKEL

„Fake News” sind falsche Informationen, die bewusst verbreitet werden, um den Einzelnen und die Öffentlichkeit zu täuschen. Oft kopieren sie den Stil von Nachrichten, die man aus etablierten Medien kennt, und sind deshalb schwer zu erkennen. Da der Begriff „Fake News“ inzwischen stark politisiert ist und häufig falsch verwendet wird, verwenden wir ihn selbst nicht mehr. Stattdessen sprechen wir von Misinformation, wenn es sich um eine falsche Information handelt, oder Desinformation, wenn solche gezielt verbreitet wird.

CORRECTIV.Faktencheck ist eine eigenständige Redaktion des gemeinnützigen Recherchezentrums CORRECTIV. Wir setzen uns ein gegen Desinformation im Netz und klären Bürger auf, wie sie sich selbst vor Falschmeldungen schützen können.

Das Kernteam von CORRECTIV.Faktencheck besteht aus acht Journalistinnen und Journalisten: Tania Röttger, Till Eckert, Alice Echtermann, Bianca Hoffmann, Uschi Jonas, Sarah Thust, Matthias Bau und Kathrin Wesolowski sowie weiteren freien Mitarbeitern.

Das Instrument von CORRECTIV.Faktencheck ist der transparente Rechercheprozess. Neben Hinweisen, die uns Facebook meldet, suchen wir aus eigenem Antrieb nach irreführenden Informationen in den Sozialen Netzwerken und greifen Hinweise von Leserinnen und Lesern auf. Dabei orientieren wir uns an der Relevanz für gesellschaftliche Debatten. Dann machen wir uns auf die Suche nach Belegen: Dokumente, Angaben von Augenzeugen, Betroffenen und Behörden sowie Einordnungen von Wissenschaftlern. Den Rechercheweg dokumentieren wir in unseren Artikeln und legen unsere Quellen offen.

Wir nutzen eine Bewertungsskala mit sieben Punkten. Sie reicht von „richtig“ über „nicht belegbar“ bis zu „frei erfunden“.

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Wie wir arbeiten.

  • Verpflichtung zur Überparteilichkeit und Fairness
  • Verpflichtung zur Offenlegung unserer Quellen
  • Verpflichtung zur Offenlegung unserer Unterstützer und unserer Organisation
  • Verpflichtung zur Transparenz der Arbeitsweise
  • Verpflichtung zur offenen und ehrlichen Korrektur

Unsere Standards im Detail

CORRECTIV.Faktencheck bekennt sich zu den Prinzipien des Internationalen Fact-Checking-Netzwerks.

CORRECTIV.Faktencheck ist darüber hinaus an das Redaktionsstatut von CORRECTIV gebunden.

Wir nehmen am Faktencheck-Projekt von Facebook teil, so dass wir Falschmeldungen auf der größten Social- Media-Plattform direkt begegnen können. Das heißt, Facebook schickt automatisch Hinweise auf mögliche Falschinformationen, die am meisten gemeldet werden, die wir dann für eine Überprüfung in Betracht ziehen.

Unsere Faktenchecks verlinken wir mit den Originalbeiträgen auf der Plattform, so dass den Falschmeldungen geprüften Fakten und Belegen gegenüberstehen. Für diese Recherchearbeit vergütet Facebook uns.

Warum arbeitet ihr mit Facebook zusammen?
Falschmeldungen verbreiten sich besonders stark auf den Sozialen Netzwerken. Um dem etwas entgegen zu setzen, arbeitet Facebook mit international anerkannten Faktencheckern zusammen. Durch die Kooperation werden unsere Faktenchecks denen angezeigt, die falsche Meldungen teilen wollen – außerdem stellt uns Facebook ein eigenes Tool zur Verfügung, mit dem wir besonders virale Behauptungen auf der Plattform ausfindig machen können.

Löscht CORRECTIV.Faktencheck Inhalte auf Facebook?
Nein. Falschmeldungen werden mit einem Hinweis versehen. Wir sind der Meinung, dass jeder Nutzer in der Lage sein sollte, sich ein eigenes Bild zu machen: auf Basis von gesicherten Informationen und anstatt von Gerüchten, Halbwahrheiten oder Lügen.

Zensiert ihr?
Nein. Zensur kann nur von staatlichen Stellen ausgehen. Wenn wir im Rahmen unserer Arbeit einen Artikel oder eine Information als ungenau oder falsch kennzeichnen, kann diese nach wie vor verbreitet werden

Weitere Information finden Sie in diesem Artikel: Über die Kooperation zwischen CORRECTIV.Faktencheck und Facebook

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Hintergrundartikel

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Quellen:

European Commission April 2018 / Fake news and disinformation online, Seite 13
Reuter, Hartwig, Kirchner & Schlegel TU Darmstadt, Februar 2019: Fake News Perception in Germany. A Representative Study of People’s Attitudes and Approaches to Counteract Disinformation.
3 Forsa-Umfrage: Fake News / i.A. Landesanstalt für Medien NRW Juni 2019, Seite 7