Akten des Missbrauchs

Geheime Dokumente zeigen die Verantwortung des Vatikan für sexuellen Missbrauch in der Kirche. 

Seit acht Jahren recherchieren wir zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Dabei stießen wir auf ein ausgeklügeltes System der Vertuschung. Die Spuren führten uns von Bistümern auf der ganzen Welt bis tief in den innersten Zirkel des Vatikan. Wir stießen auf Briefwechsel, die nie öffentlich werden sollten. Sie zeigen die ganze Dimension eines der größten Skandale der Geschichte.

Story

Unsere Recherche über ein Geheimarchiv im Vatikan: Wie das Zentrum der katholischen Kirche seit 100 Jahren Berichte über den sexuellen Missbrauch systematisch sammelt und vertuscht.  

Internationale Partnermedien

Unsere Recherche ist in Kooperation mit vier internationalen Medien entstanden:

The Boston Globe

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El País

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Casa Macondo

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Observador

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Auch als Buch, Film & Theater

Wir erzählen die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan auch noch in weiteren Formaten: Als Buch, als Kinofilm und auf der Theaterbühne.

CORRECTIV recherchiert seit 8 Jahren zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche. Sehen Sie hier alle Beiträge zum Thema.

Themenseite

CORRECTIV recherchiert mit Medienpartnern seit 2018 zum Missbrauch in der katholischen Kirche am Beispiel des Täters Peter H. Der ehemalige Priester wurde von 1973 bis 2010 in NRW und Bayern von Gemeinde zu Gemeinde geschickt, wo er Dutzende Jungen missbrauchte.

Dokumentensammlung

Damit Sie sich einen Eindruck von den Briefen aus dem Geheimarchiv im Vatikan machen können, haben wir einige von ihnen hier veröffentlicht. Die Namen haben wir geschwärzt.

Sie sind für die Kirche tätig, haben Hinweise oder weitere Dokumente? Dann würden wir gerne von Ihnen hören. Über unseren Crowd-Newsroom können Sie sich unkompliziert an unserer Recherche zum Missbrauch in der Kirche beteiligen.

Gemeinnütziger Journalismus hat seinen Preis

Recherchen wie diese sind aufwändig und unbequem: Dahinter stecken jahrelange Arbeit, Reisen, die Auswertung von tausenden Dokumenten und viele Gespräche mit Betroffenen. Dieses Projekt hat uns über 500.000 Euro gekostet und konnte nur entstehen, weil CORRECTIV spendenfinanziert und unabhängig ist. 

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende. Machen Sie unsere Arbeit möglich. Schon 5 oder 10 Euro können dabei helfen, die nächsten Recherchen möglich zu machen.

0  E-Mails
haben wir an alle Diözesen und größeren Orden weltweit verschickt. In 73 verschiedenen Sprachen.
0  Jahre
haben wir zum Thema Missbrauch recherchiert.
0 + Stunden
Filmmaterial kamen bei der Recherche zusammen.
0  Länder
haben wir bereist.
0 + Menschen
haben wir gesprochen.
0  Euro
hat die Recherche gekostet.
Exklusive Studie

 Während der CORRECTIV-Recherche haben wir in den Vatikan-Archiven Dokumente aus den 1930er Jahren einsehen können, die zeigen, dass der Vatikan über die Missbrauchsfälle in Österreich und Deutschland in der Zeit NS-Regimes informiert war. Der italienische Historiker Davide Jabes wertet diese Dokumente in einer exklusiven Studie für CORRECTIV aus.

Unterstützen Sie unsere offene Anfrage

In den letzten Jahren haben wir mehrfach Anfragen an den Vatikan gestellt. Doch bis heute sind unsere Fragen nicht beantwortet. Das hindert uns an einer vollständigen Aufarbeitung und Einsicht der Missbrauchsfälle. Wir wollen den öffentlichen Druck erhöhen. Ende April senden wir unsere Anfrage erneut an den Vatikan. Sie können uns mit Ihrer Unterschrift dabei unterstützen.

Hilfe für Betroffene

Wenn Sie sexualisierte Gewalt erfahren haben, können Sie sich zum Beispiel an das „Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch“ wenden:  0800 22 55 530. 

Telefonzeiten: Mo., Mi., Fr.: 9.00 bis 14.00 Uhr sowie Di., Do.: 15.00 bis 20.00 Uhr.

Eine ausführliche Liste mit weiteren Hilfsangeboten deutschland- und weltweit finden Sie hier: