Reporterfabrik

Reportage im Krieg

Die Journalisten Christoph Reuter, Olivia Kortas und Alexandra Rojkov haben aus und über die Ukraine berichtet und zeigen in diesem Onlinekurs, wie eine differenzierte Berichterstattung in diesem Krieg möglich ist.

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Über diesen Workshop

Im Krieg zwischen der Ukraine und Russland sind die Rollen ziemlich klar verteilt. Dennoch darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Medien unkritisch die Narrative einer Kriegspartei übernehmen. Deshalb ist es besonders wichtig, in diesem Konflikt auch die vorhandenen Grautöne zu zeigen und journalistisch sehr differenziert zu arbeiten.

Das erwartet Sie im Workshop

  • Kapitel 1: Desinformation durchschauen (11:08 min)
  • Kapitel 2: Transparenz im Krieg (11:47 min)
  • Kapitel 3: Recherche im Krieg (10:15 min)
  • Kapitel 4: Front-Journalismus (09:40 min)
  • Kapitel 5: Die Gefahr erkennen (07:06 min)
  • Kapitel 6: Sich unsichtbar machen (10:10 min)
  • Kapitel 7: Wie Krieg Menschen verändert (09:22 min)
  • Kapitel 8: Wie man Krieg wieder los wird (10:36 min)

Preis: Kostenlos

Zum Workshop

Dozenten

Alexandra Rojkov, 34, geboren in St. Petersburg, aufgewachsen in Schwaben. Henri-Nannen-Schule, danach freie Reporterin, unter anderem für Geo und das SZ-Magazin. Dazwischen das Studium geschmissen und dreimal das Land gewechselt. Seit Juni 2019 Redakteurin im Auslandsressort des SPIEGEL.

Olivia Kortas ist freie Journalistin in München. Sie hat politischen Journalismus mit dem Schwerpunkt Europäische Union an der HU Utrecht und der DMJX in Aarhus studiert.

Christoph Reuter, Jahrgang 1968, ist Reporter im Ressort Ausland des SPIEGEL. Er berichtet seit Jahrzehnten aus den Krisenregionen der islamischen Welt – seit 2011 vor allem aus und über Syrien. Er ist studierter Islamwissenschaftler und spricht fließend Arabisch. Neben zahlreichen preisgekrönten Reportagen veröffentlichte er 2015 das Buch „Die schwarze Macht“ über das Innenleben des „Islamischen Staates“. Zuvor erschienen: „Mein Leben ist eine Waffe“ (2002) über Selbstmordattentäter und, gemeinsam mit Susanne Fischer, „Café Bagdad“ (2004) über den Alltag im umkämpften Irak.

Über die Reporterfabrik

Mit einer Online-Akademie, bestehend aus der Reporterfabrik und der Bürgerakademie hat CORRECTIV ein eigenes Bildungsprogramm initiiert. In über 100 geplanten Workshops mit mehr als 1100 Tutorials in Form von Lernvideos und Übungsaufgaben wird Medienwissen und journalistisches Handwerk vermittelt.

Das Programm Reporter4You richtet sich an Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte. In der Schulbörse werden deutschlandweit journalistische Profis an Schulen vermittelt, um dort im Unterricht die Medienkompetenz zu stärken. Mit Online-Workshops und zugehörigem Unterrichtsmaterial können die Themen auch selbstständig erarbeitet werden.

Welche Recherche sollen wir im kommenden Jahr nicht machen?

Vier Wochen unserer aktuellen Spendenaktion sind vorbei. Im vergangenen Jahr haben uns innerhalb der ersten vier Wochen bereits 8.000 Menschen unterstützt. In diesem Jahr sind es bisher leider erst um die 6.900. Um unser Ziel zu erreichen fehlen uns noch knapp 800.000 Euro.

Wir sind sehr dankbar für jede Spende. Gleichzeitig bedeutet das aber: Wenn uns diese Einnahmen fehlen, wird das unsere Arbeit im kommenden Jahr einschränken. Dann müssen wir entscheiden, welche Recherchen wir finanzieren können und welche wir auslassen müssen.

Eine gesellschaftlich relevante Recherche sollte nicht daran scheitern, dass sie aufwendiger wird als zunächst erwartet. Hinter journalistischer Unabhängigkeit stehen am Ende ziemlich konkrete Zahlen. Planen können wir dabei nur mit dem Geld, das uns zur Verfügung steht. Und im Moment reicht das, was während dieser Spendenaktion zusammenkommt, noch nicht.

Diese Spendenaktion ist für unsere Arbeit im kommenden Jahr sehr wichtig. Das heißt: Wirklich jeder Betrag, ob 5, 10, 15 Euro, hilft uns für unsere weitere Arbeit. Wenn Sie können: Bitte unterstützen Sie heute unsere Aktion.