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Pegida-Demo: Eine Hundertschaft der Polizei im Dresdner Zwingerpark
Artikel

Einseitiger Polizeibericht

Am Montag, bei der großen Pegida-Demonstration in Dresden, zog eine Gruppe von mehreren hundert Rechtsradikalen weitgehend unbehelligt durch die Stadt. Mit Feuerwerkskörpern griffen sie Gegendemonstranten und Polizisten an. Aber: Im Polizeibericht wird die Präsenz einer organisierten rechtsradikalen Gruppierung verschwiegen. Alexej Hock, unser Autor, hat zusammen mit Johannes Filous Straßengezwitscher gegründet, das seit März rechte Aufmärsche in Ostdeutschland per Twitter begleitet. Zur Zeit arbeitet Hock im Berliner CORRECT!V-Büro.

Eine der nicht angemeldeten Versammlungen vor der künftigen Flüchtlingsunterkunft in Dresden-Laubegast
Neue Rechte

Dresden: Die Polizei schaut weg

Wer sich zu einem Protest verabredet, „versammelt“ sich nach deutschem Recht, demonstriert also, und das muss vorher angemeldet werden. Wer das nicht macht, begeht eine Straftat. In Dresden kommt es in einem fort zu unangemeldeten Demonstrationen vor künftigen Flüchtlingsunterkünften – doch die Polizei macht nichts dagegen

In eigener Sache

Die Plattform #crowdgezwitscher startet und dokumentiert rechtsradikale Demos in Sachsen

Ein Netz von mobilen Reporter und Bürgern berichtet künftig auf einer eigenen Internetseite und unter einem einheitlichen Twitter-Suchbegriff über die zahlreichen fremdenfeindlichen Kundgebungen in Sachsen. Das Projekt wurde über ein Correctiv-Crowdfunding finanziert. Einer der Köpfe hinter #crowdgezwitscher, Alexej Hock, berichtet hier über den aktuellen Stand des Vorhabens.