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Devestment

Sieben von 16 Bundesländern legen ihre Ersparnisse in korrupten und klimaschädlichen Firmen an.

EXKLUSIV: Weltweit freuen sich schmutzige Konzerne über Steuergeld aus Deutschland. Denn die Landesregierungen sind ziemlich skrupellos bei der Auswahl der Firmen, in denen sie ihre Beamtenpensionen angelegt haben. Wir veröffentlichen erstmals eine Übersicht über die schmutzigen Investments. Vielerorts in Deutschland gibt es Widerstand gegen diese Geldanlagen. Die Menschen wollen nicht, dass die Politik weiter in fragwürdge Konzerne investiert. Doch welche Alternativen gibt es?

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Meister der Doppelmoral

Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt haben über 30 Millionen Euro in Tabakkonzerne investiert. Das ist erstaunlich: Einerseits bekämpfen Politiker den Konsum von Zigaretten. Andererseits wollen die Pensionsfonds der Länder am Rauchen mitverdienen.

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Hessen verteidigt seine Investitionen in klimaschädliche Konzerne

Den größten Teil seiner Beamten-Pensionen hat Hessen zwar in einen Fonds investiert, der als ökologisch nachhaltig gilt. Rund 58 Millionen Euro stecken aber auch in Unternehmen, die ihr Geld mit Kohle, Öl und Gas verdienen. Die hessische Landesregierung sieht ihre Investitionen in Umweltverpester als unproblematisch an, ein Umdenken ist nicht erkennbar.

Klimawandel

Bärbel Höhn fordert zum Ausstieg auf

Am Wochenende hatte CORRECTIV erstmals veröffentlicht, in welchen korrupten und klimaschädlichen Firmen die Bundesländer ihre Pensionsgelder für Beamten anlegen. Die Recherche hat für viel Wirbel gesorgt – vor allem in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Landes- und Bundespolitiker fordern jetzt einen Ausstieg aus den umstrittenen Geldanlagen.

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Bärbel Höhn: „Der Ausstieg aus fossilen Energien wird auch NRW erfassen“

Mehrere Bundesländer haben nach CORRECTIV-Recherchen rund 400 Millionen Euro in klimaschädliche Unternehmen investiert. Spitzenreiter sind die grün-regierten Bundesländer Baden-Württemberg sowie Nordrhein-Westfalen. Die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn fordert, dass diese Anlagen deutschlandweit schnellstmöglich abgezogen werden. Höhn ist Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages. Von 1995 bis 2005 war sie Umweltministerin in NRW.