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Alexej Hock

Reporter
Recherche – Redaktion & Lokal

Russische Einflussnahme, Desinformation, Neue Rechte

Alexej Hock wechselte nach einem Maschinenbau-Studium in den Journalismus. Für das Projekt „Straßengezwischer“ wurde er 2016 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Nach der Ausbildung an der Axel Springer Akademie arbeitete er im Investigativ-Ressort der Welt. Bei CORRECTIV recherchiert Alexej Hock zu russischer Einflussnahme auf die deutsche Politik und die extreme Rechte. Du hast relevante, vertrauliche Informationen und möchtest sie teilen? Melde dich.

Threema: H5CPTYB8

E-Mail: alexej.hock(at)correctiv.org
Twitter: @alexejhock

Sulejman Dadaev vor Gericht in Wien im Jahr 2010
Russland/Ukraine

Trotz Verurteilung nach politischem Mord: Behörden ließen Tschetschenen nach Deutschland reisen

Ein Mord an einem tschetschenischen Regierungskritiker in Wien im Jahr 2009 holt europäische Behörden wieder ein. Einer der Mordhelfer wurde vorzeitig entlassen und kehrte nach Russland zurück. Doch nach Recherchen von CORRECTIV gelang es ihm, wenig später nach Hannover zu reisen – wo er erneut aktenkundig wurde und seinen schillernden Bruder traf, der sich als AfD-Mitglied profilieren wollte.

Im Jahr 2021 nahm Oleg Eremenko vor dem sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Tiergarten eine Spende für die „Offiziere Russlands” entgegen. Foto: Christian Ditsch
Russland/Ukraine

Ein russischer Agent in Deutschland und der Glycerin-Handel

Oleg Eremenko war beim russischen Militärgeheimdienst – später in Deutschland als Unternehmer aktiv. Er trat als Netzwerker und pro-russischer Fürsprecher auf, bis er von der EU sanktioniert wurde. Recherchen von CORRECTIV und Osint for Ukraine decken auf, dass er möglicherweise in ein Firmennetzwerk involviert war, das Glycerin nach Russland lieferte.