Fußballdoping

Wir starten einen Newsletter

Wir bei fussballdoping.de starten morgen Mittag einen Newsletter. Wir werden in unregelmäßigen Abständen Infos über unsere Arbeit und Ergebnisse unserer Recherchen versenden.

von Daniel Drepper

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In den vergangenen Monaten haben sich gut 300 Nutzer in unseren Newsletter eingetragen. Vielen Dank dafür. Gleichzeitig haben wir durch unsere Arbeit beim gemeinnützigen Recherchebüro CORRECTIV etwas mehr Ressourcen, in Recherchen einzusteigen. Grund genug, nicht mehr nur bei Facebook und Twitter zum Thema Schmerzmittel und Doping im Fußball zu informieren, sondern auch per E-Mail.

Wir werden in unserem Newsletter zukünftig über Ergebnisse und Hintergründe unserer Arbeit informieren, wir werden hin und wieder auch unveröffentlichte Gedanken und Links zu anderen Medien versenden sowie neue Beiträge im Blog mitteilen. Der Newsletter wird unregelmäßig erscheinen, wir werden Euch nicht jede Woche vollspammen. Wer sich für unseren Newsletter interessiert, kann ihn in der Randspalte abonnieren. Die Newsletter wird es auch im RSS-Feed geben.

Übrigens: Dank CORRECTIV können wir im Februar einen Praktikanten beschäftigen. Von kommender Woche an wird Fabian Scheler für mindestens vier Wochen mit uns arbeiten. Fabian hat bislang unter anderem als Autor für ZEIT ONLINE geschrieben. Ihr könnt ihn auch auf Twitter erreichen. Wir freuen uns schon auf die ersten Beiträge.

Wer die Arbeit von fussballdoping.de unterstützen will, kann das mit einer Spende an oder einer Mitgliedschaft bei CORRECTIV tun. Beides ist von der Steuer absetzbar. CORRECTIV beschäftigt Jonathan und mich in Vollzeit und ermöglicht so unsere Arbeit an fussballdoping.de. Als Mitglied von CORRECTIV gibt es unter anderem Zugriff auf die CORRECTIV-Community mit Hintergründen zu unseren Recherchen, eBooks und Zugang zu unseren Reportern.

Vielleicht kennen Sie das. Die AfD scheint schier unaufhaltsam. Genauso wie der Rechtsruck in ganz Europa. Dazu kommt: Die Situation zuletzt in Ceuta, Krieg im Iran, Frieden ist in der Ukraine noch lange nicht in Sicht und gerade erst haben wir einen Sommer mit einem Rekord an Hitzetoten in Deutschland hinter uns. Von den unfassbaren Waldbränden in Europa will ich gar nicht erst anfangen.

Manchmal möchte man da schon den Kopf in den Sand stecken. Noch eine Krise. Noch eine schlechte Nachricht. Noch eine Debatte, bei der man sich fragt: Wo soll das alles hinführen? Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: An vielen Tagen hat man einfach keinen Bock mehr. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl. Damit sind Sie nicht allein!

Wir von CORRECTIV wollen uns diesem Gefühl nicht länger hingeben. Denn so kann es nicht weitergehen. Deshalb haben wir uns eine neue Aktion ausgedacht und wir glauben, es ist genau das, was wir jetzt brauchen: Gemeinsam mit Ihnen wollen wir 42.000 Mutmeter gehen.

Mutmeter bedeuten für uns: aktiv zu werden und gemeinsam etwas zu schaffen, auf das wir stolz sein können. Gemeinsam setzen wir ein demokratisches Ausrufezeichen in einer extremen Zeit. Wie bei einem Marathon geht es nicht darum, wer am schnellsten ist. Es geht darum, überhaupt loszugehen. Meter für Meter. Schritt für Schritt.