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Aktuelles Projekt

Wem gehört die Stadt?

Hamburg, Düsseldorf, Berlin oder Minden – Wohnen ist zur Existenzfrage geworden. Zusammen mit lokalen Medien fragen wir die Bürger und Bürgerinnen, wer die Eigentümer ihrer Wohnung sind. Um den Markt transparenter zu machen und konkrete Debatten anzustoßen. Sie können mitmachen.
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In Hamburg haben wir gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt 2018 das Pilotprojekt für unsere Schwarmrecherche zum Wohnungsmarkt gestartet. Wir waren mit einer mobilen Lokalredaktion vor Ort und haben herausgefunden, welche Eigentümer in der Stadt sind und wie sie sich verhalten.

Über drei Monate lief eine groß angelegte Kampagne, damit die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf unsere Plattform aufmerksam werden. So konnten wir zu über 15000 Wohnungen die Eigentümer recherchieren und daraus relevante Erkenntnisse über den Wohnungsmarkt gewinnen.

Wir haben über mehrere Monate regelmäßig gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt aus einer neuen Perspektive über das Thema berichtet: Ausgehend davon, wie Eigentümer den Markt prägen. Welche Typen von Eigentümern es gibt. Welche Vermieter ein gutes Verhältnis zu ihren Mietern pflegen und welche rücksichtslos mit Mietern umgehen. Wie die Stadt selbst Eigentum verkauft.

Zentral ist für uns mehr Transparenz durch die Recherche. Wir konnten zeigen, dass Geldwäsche und unkontrollierter Handel mit Wohnungen so leicht ist, weil der Wohnungsmarkt in Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Ländern besonders intransparent ist.

Während der Recherche haben wir in den Räumen unser temporären Lokalredaktion in St. Pauli regelmäßig Debatten mit Initiativen, Stadtpolitikern, Maklern, Investoren und Mietervereinen veranstaltet.

In einer großen Endauswertung haben wir unsere Recherche-Ergebnisse in einem sechsseitigen Schwerpunkt im Abendblatt und auf einer eigenen Landing Page veröffentlicht.

Mieten unter Palmen

An wen fließen Hamburger Mieten? Bei einer Datenrecherche folgen wir den Spuren bis nach Malta oder auf die Isle of Man. Dabei zeigt sich: Nicht nur die großen Fische machen Offshore-Geschäfte.
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Ein Grundstück für 40 Millionen Euro

Die Stadt Hamburg verkauft ein Grundstück zum Höchstpreis an eine Vonovia-Tochter. Wenn die Stadt Grundstücke vergibt, soll das beste Konzept den Ausschlag geben, um für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Doch bei jedem vierten verkauften Grundstück entschied 2017 der Preis.
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10 Beispiele, wie Intransparenz Mietern schadet

Die Erkenntnisse aus unserer „Wem gehört Hamburg?“ Recherche.
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Ein gefährlicher Balkon

Ein Fonds verspricht seinen Anlegern, darunter zwei Pensionskassen, Rendite mit Hamburger Mietwohnungen. Seitdem steigen die Mieten, während nötige Reparaturarbeiten ausbleiben.
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Die große Analyse des Immobilienmarktes

Milliardenschwere Fonds kaufen Immobilien in großem Stil. Mieter sind in Sorge, weil sie oft nicht wissen, wer dahintersteckt und was auf sie zukommt. Ein Rechercheprojekt bringt Licht ins Dunkel.
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Wem gehört Hamburg? Machen Sie mit!

Mieter, Eigentümer, Immobilieninvestoren: Rechercheprojekt von Correctiv und Abendblatt macht den Wohnungsmarkt transparent.
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Die deutsche Hauptstadt ist längst zum Symbol für den Druck auf dem Wohnungsmarkt geworden. Gemeinsam mit dem Tagesspiegel haben wir eine sehr lebhafte Kampagne mit großer Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Die Auswertung läuft noch.

Die Stadt ist gespalten. In die, die noch für 6 Euro zur Miete wohnen und die, die jetzt in die Stadt ziehen und 14 Euro zahlen. Dadurch gibt es in der Stadt kaum Bewegung. Die Altmieter ziehen nicht aus, weil jede Veränderung eine Mietsteigerung um 100 Prozent bedeuten würde.

Es gibt Eigentümer, die beides ausnutzen: Die unteren Preise hochziehen und Mieter verdrängen. Und oben die Höchstpreise ansetzen. Es gibt Bodenspekulationen, die Misere der verkauften Kommunal-Wohnungen. Es gibt betrügerische Umwandlungen von Mietwohnungen und auch hier ist das Thema Geldwäsche präsent.

Mit der Frage Wem gehört Berlin wollen wir eine konstruktive Debatte auslösen, und auch in Berlin sortieren, welche Eigentümer den Markt ausnutzen und welche Eigentümer oder Eigentums-Modelle ihre Mieter respektieren.

Wem gehört Berlin? Ein Zwischenbericht

Die Bürgerrecherche von Tagesspiegel und Correctiv ist in vollem Gange. Auch Eigentümer bieten Mithilfe an. Und allmählich werden Strukturen sichtbar.
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Der Immobilienmarkt ist anfällig für Geldwäsche

Der deutsche Immobilienmarkt ist lukrativ – auch für Kriminelle. Schätzungsweise 25 Milliarden Euro werden hier im Jahr gewaschen.
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Woher das Geld kommt – und wie es zu Beton wird

Wem gehört die Stadt? Den Eigentümern. Und jenen, die sich ein Stück Berlin kaufen. Ein Überblick über den Immobilienmarkt – zum Start unserer Bürgerrecherche.
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Wem gehört Berlin?

Keiner hat einen Überblick, wem die Häuser der Hauptstadt gehören. Der Tagesspiegel und Correctiv wollen es herausfinden. Gemeinsam mit den Bürgern.
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Europaweit zählt Düsseldorf zu einem der attraktivsten Orte für Investoren im Wohnungsmarkt. Die Stadt boomt, es gibt viel Zuzug. Der Druck auf Mieter ist hoch. Gemeinsam mit der Rheinischen Post haben wir recherchiert, wer den Markt verändert.

Im Oktober gab es bei unserer Kampagne einen Schlüsselmoment: Die Rheinische Post hatte ein Stadtgespräch organisiert, über 200 Bürgerinnen und Bürger waren da. Während der Debatte kamen plötzlich Investoren, Stadtvertreter, Architekten, Mieterinnen, Eigentümer miteinander ins Gespräch. Das Publikum diskutierte selbst, ein Stadtgespräch über „Wem gehört Düsseldorf“ entstand.

Die Rheinische Post und wir bekamen in der Folge viele Hinweise, Eigentümer-Listen und Geschichten zugeschickt. Auch Ideen, was besser werden könnte. Auch in der Stadt am Rhein ziehen Investoren leise ihre Kreise, wir haben Folgen für die Mieter sichtbar gemacht und aufgeklärt, wer dahinter steht.

So beeinflussen die Kirchen den Düsseldorfer Wohnungsmarkt

Auch die evangelische und die katholische Kirche engagieren sich auf dem angespannten Düsseldorfer Immobilienmarkt. Zusammen gehören ihnen mehrere hundert Wohnungen. Warum eigentlich - und was machen sie damit?
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Was passiert, wenn eine Wohnsiedlung in die Hände von Spekulanten fällt

Viele Jahre war eine Siedlung im Düsseldorfer Süden in den Händen von Spekulanten. Das Ergebnis: Konflikte zwischen Mietern und Eigentümern – bis heute. Eine Mieterin lebte jahrelang ohne Heizung. Die Geschichte einer Zuspitzung.
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Fünf Erkenntnisse zum Wohnungsmarkt

Leerstand, Wohnungsnot und die höchsten Grundstückspreise in NRW: Mit einem neuen Bericht gibt die Stadt einen Überblick über den Markt – und offenbart seine Probleme.
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Emotionale Debatte um die Existenzfrage Wohnen

Bei der Podiumsdiskussion im Maxhaus ging es um die Frage, ob Düsseldorf genug gegen Spekulationen auf dem Wohnungsmarkt tut.
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Wenn das Zuhause verkauft wird - und die Ungewissheit beginnt

Im Juni erhalten die Mieter der Bongardstraße 4 Post: Ihr Haus wurde verkauft. Für die Mieter beginnt die Suche nach der Identität des Eigentümers - und nach einer Antwort auf die Frage, was er mit den Wohnungen vorhat.
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Ab heute können Sie mitmachen beim Recherche-Projekt

Ab sofort können Sie sich an unserem Projekt „Wem gehört Düsseldorf?“ beteiligen und im CrowdNewsroom von Correctiv bei der Recherche zum Wohnungsmarkt mithelfen. Wir erklären, wie das funktioniert.
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Die hohen Preise, die dubiosen Käufer sind längst in den kleineren Städten angekommen. Zusammen mit der Heidenheimer Zeitung haben wir im Februar die Schwarmrecherche gestartet.

Heidenheim ist eine mittelgroße Stadt auf der schwäbischen Alb. Auch dort spüren Mieter den Druck. Unnötige Sanierungen, die zu höheren Mieten führen, dubiose Weiterverkäufe von Häusern. Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sind längst nicht mehr auf die Metropolen beschränkt.

Die Heidenheimer Zeitung ruft die Bürgerinnen und Bürger zur Zeit auf, mitzumachen und hat dafür sogar eigens eine Sprechstunde in der Redaktion eingerichtet, bei der Mieterinnen und Mieter vorbeikommen können.

Keine Wohnungsnot im Landkreis?

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp geworden im Landkreis, aber es gibt ihn. Sozialer Wohnungsbau ist deshalb nur ein Randthema im Heidenheimer Rathaus.
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Vonovia, Kreisbau, Peach Property: Heidenheims größte Vermieter

Private Vermieter gibt es kaum noch im Landkreis Heidenheim. Den Mietwohnungsmarkt teilen sich ein paar wenige namhafte Unternehmen.
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Kreismieterverein: „Es gibt viel zu wenig Wohnungen“

Der Mietmarkt in Heidenheim ist angespannt. Gerade Geringverdiener haben nach Angaben des Kreismietervereins Probleme eine bezahlbare Bleibe zu finden.
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Warum die Aktion „Wem gehört Heidenheim?“

Die HZ und „Correctiv“ wollen mit den Bürgern mehr über den Wohnungsmarkt herausfinden. Hier der Hintergrund.
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Minden ist längst auf dem Radar der Investoren. In der Fachpresse wird berichtet, dass immer wieder Wohnungspakete in Minden international verkauft werden. Zusammen mit dem Mindener Tageblatt recherchieren wir dort über den Markt.

Leerstand von Geschäften in der Innenstadt, Scheinvermietungen von Ladenlokalen, rücksichtslose Mieterhöhungen. In Minden recherchieren wir Fälle, die den Immobilienmarkt unter Druck setzen.

Zur Zeit ruft das Mindener Tageblatt in einer größeren Kampagne die Mindener auf, sich an der Frage „Wem gehört Minden“ zu beteiligen. Die Zeitung hat unseren Fragebogen sogar zum Ausschneiden in der Zeitung abgedruckt, damit möglichst viele Leserinnen und Leser die Möglichkeit haben, mitzumachen.

Gemeinsam mit der Lokalredaktion vor Ort recherchieren wir unter anderem über Eigentümerstrukturen, die weltweit verzweigt sind, aber in Minden investieren. Was treibt sie an, wie verhalten sich die neuen Eigentümer in der Stadt?

"Wem gehört Minden?": Gesichter einer Branche

Eugen Pankratz (Wohnhaus, von links), Ulrich Stadtmann (CDU) und Ingo Ellerkamp (SPD) sehen Wohnen mit unterschiedlichen Blicken.
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MT startet Recherche-Projekt: Wem gehört die Stadt?

Wem gehört Minden? Wir wollen es wissen. Denn Wohnen ist ein Thema, das die Menschen bewegt. Verwahrloste Häuser, desinteressierte Immobilienbesitzer, Mieter des Grauens: Fast täglich melden sich bei uns in der Redaktion Menschen, die am Ende ihrer Weisheit sind und auch mit rechtlicher Hilfe nicht weiterkommen.
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Das Netzwerk von CORRECTIV.Lokal

Über das Projekt

CORRECTIV.Lokal stößt Recherchen in Themenfeldern an, die eine nationale Bedeutung haben und gleichzeitig für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort besonders relevant sind. CORRECTIV hat dafür ein landesweites Netzwerk aus Lokaljournalisten gegründet.

CORRECTIV.Lokal wird Datenbanken anlegen und auswerten sowie für lokale Medien eine Plattform für Leser anbieten, die sich an Recherchen beteiligen können. Wir bereiten Ergebnisse leicht zugänglich auf. Die Journalisten vor Ort können daraus lokal relevante Geschichten veröffentlichen.

Die Mitgliedschaft sowie die Zusammenarbeit sind kostenlos und bieten die Chance für Lokaljournalisten, umfangreiche Recherchen lokal umzusetzen.

Wir laden dazu individuelle Journalisten von Tageszeitungen, freie Journalisten,  lokale Blogger und Fachexperten ein, Mitglied im Netzwerk von CORRECTIV.Lokal zu werden.

CORRECTIV.Lokal wird Datenbanken anlegen und auswerten sowie für lokale Medien eine Plattform für Leser anbieten, die sich an Recherchen beteiligen können. Wir bereiten Ergebnisse leicht zugänglich auf. Die Journalisten vor Ort können daraus lokal relevante Geschichten veröffentlichen.

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Wir laden dazu individuelle Journalisten von Tageszeitungen, freie Journalisten,  lokale Blogger und Fachexperten ein, Mitglied im Netzwerk von CORRECTIV.Lokal zu werden.

Das Team

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Justus von Daniels

Leiter CORRECTIV.Lokal
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Michel Penke

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Friederike Hoppe

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