Profil

Jonathan Sachse

Leiter CORRECTIV.Lokal 

Sein Fokus liegt auf Investigativen Recherchen, gerne im Lokalen und in Verbindung mit Crowd-Recherchen. Zu seinen Kernthemen zählt der Medikamentenmissbrauch und Doping im Sport sowie Recherchen zu fragwürdigen Eigentümern am Immobilienmarkt.

Jonathan ist Gründungsmitglied von CORRECTIV. Als Reporter liebt er es mit möglichst unterschiedlichen Methoden zu Missständen in unserer Gesellschaft zu recherchieren und arbeitet dabei gerne in Teams. Gemeinsam mit Kollegen baute er den CrowdNewsroom auf. Eine Plattform, auf der Journalistinnen und Bürger gemeinsam recherchieren können. In den vergangenen Jahren recherchierte er zu den unterschiedlichsten Themen. Darunter: Spendengerichteeinen Krankenhaus-Raub, Missstände in der Diakonie, die Entstehung eines umstrittenen Gesetzes, dubiosen Eigentümern am Wohnungsmarkt und seit Jahren zu Schmerzmittelmissbrauch und Doping im Fußball.

Als Jonathan mithilfe hunderter Bürger die finanzielle Notlage von Sparkassen offenlegte, geriet ein Sparkassensprecher in Rage. Nicht nur wegen der Enthüllungen, sondern weil er dabei auch noch Socken im Markenrot der Sparkassen trug. Für diese Bürgerrecherche gewann CORRECTIV 2016 den Reporterpreis in der Kategorie „Innovation”. Im Jahr 2019 wurde ein weiteres CrowdNewsroom-Projekt ausgezeichnet, an dem Jonathan mitarbeitete. Die Immobilienrecherche „Wem gehört Hamburg?“ erhielt den Grimme Online Award.

Vor seiner Zeit bei CORRECTIV arbeitete Jonathan als freier Journalist, unter anderem für Zeit Online, Spiegel Online und Deutschlandfunk sowie in einer Kommunikationsagentur.

Sie können Jonathan jederzeit per E-Mail erreichen (siehe unten). Wenn Sie einen sicheren Kommunikationsweg bevorzugen, finden Sie auf Keybase seinen PGP-Schlüssel oder Sie schreiben ihm auf Threema (S63CK66M). Per Post erreichen Sie ihn unter: CORRECTIV z. Hd. Jonathan Sachse/ Singerstr. 109/ 10179 Berlin

E-Mail: jonathan.sachse(at)correctiv.org
Website: http://jonathansachse.de/
Twitter: @jsachse

Schmerzmittelmissbrauch im Fußball im Bundestag
Pillenkick

„Die Problematik dürfte sich verschärfen“

Nach Veröffentlichung der Recherche #Pillenkick kündigen Fußballverbände nun erste Maßnahmen gegen den Missbrauch von Schmerzmitteln an – allerdings nur bei den Amateuren. Im Profibereich ist keine Änderung in Sicht. Der Sportausschuss des deutschen Bundestages diskutiert in einer öffentlichen Anhörung den Umgang der Sportverbände mit dem Thema.

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Pillenkick

Pillenkick – auch bei den Frauen

CORRECTIV und die ARD-Dopingredaktion haben über Schmerzmittelmissbrauch bei Amateur- und Profispielern recherchiert. Jetzt berichten Fußballerinnen, welche Rolle Ibuprofen und andere Mittel für sie spielen

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#Pillenkick

„Das Problem ist im Amateurfußball sogar noch größer als bei den Profis“

Zahlreiche Hobbyfußballer nehmen Schmerzmittel wie Ibuprofen missbräuchlich ein. Das haben die Ergebnisse unserer Umfrage zu Schmerzmitteln im Amateurfußball gezeigt. Neue Recherchen von Lokalzeitungen aus dem CORRECTIV-Partnernetzwerk decken auf, dass der #Pillenkick noch weiter verbreitet ist. „Das ist selbstverständlich geworden“, sagt ein Trainer.

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Top Recherchen

PILLENKICK – Schmerzmittelmissbrauch im Fußball

Der Fußball hat ein erhebliches Problem mit Schmerzmitteln. Ein Jahr Recherche, Gespräche mit mehr als 150 Akteuren aus dem Profifußball. Eine Umfrage mit mehr als 1100 Amateurfußballern. Die #Pillenkick-Recherche von CORRECTIV und der ARD-Dopingredaktion offenbart ein System, in dem Gesundheit nicht viel zählt.

AfD-Spendenskandal

AfD-Finanzskandal: Spender wussten nichts von eigenen Spenden

Falsche Adressen, Scheinquittungen, Personen, die nichts von ihrer angeblichen Spende wussten: Die AfD hat dem Bundestag während des Spendenskandals um Alice Weidel, Jörg Meuthen und Guido Reil ungeprüft Listen mit Scheinspendern gemeldet. Recherchen von CORRECTIV und Frontal21 zeigen nun das ganze Ausmaß der falschen Listen. Für die Spitzenpolitiker könnte das zum Problem werden.

Barley fotografiert die Presse
Pressefreiheit

Barley auf der Zielgeraden ausgebremst

Das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen bleibt bis zum Schluss eine Zitterpartie. Am Mittwoch wird es im Rechtsausschuss des Bundestages beraten, danach kann es verabschiedet werden. Mit einer Einigung würden sich Abgeordnete gegen einen Entwurf des Justizministeriums durchsetzen, der massiv kritisiert wurde.

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Pressefreiheit

Augen zu und durch

Unsicherheit bis zum Schluss: Bundesjustizministerin Katarina Barley plant ein Gesetz, das die Pressefreiheit und Informationsfreiheiten der Bürger einschränkt. Die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl sieht sich massiver Kritik ausgesetzt, auch aus der eigenen Partei. Ein Report über die Entstehung eines Gesetzes.