Faktencheck

Covid-19-Impfungen: Warum der Vergleich gemeldeter Nebenwirkungen mit anderen Impfstoffen nicht aussagekräftig ist

Immer wieder werden Verdachtsmeldungen auf Nebenwirkungen nach Covid-19-Impfungen mit älteren Daten zu anderen Impfstoffen verglichen. Die Botschaft: Es gibt viel mehr Meldungen, also müsse die Impfung gefährlicher sei. Es gibt aber gleich mehrere Gründe, weshalb eine solche Schlussfolgerung nicht gezogen werden kann. 

von Alice Echtermann

Symbolbild Impfpässe
Noch nie gab es so viele Impfungen in so kurzer Zeit wie in der Corona-Pandemie – daher gibt es extrem viel Aufmerksamkeit für die neuen Covid-19-Impfstoffe. Deshalb werden Nebenwirkungen auch häufiger gemeldet. (Symbolbild: Picture Alliance / DPA / Stefan Puchner)
Behauptung
Durch offizielle Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts sei belegt, dass die Covid-19-Impfungen viel mehr Nebenwirkungen hätten als andere Impfstoffe, und dass mehr Todesfälle gemeldet würden. Die realen Zahlen seien noch viel höher, da die Dunkelziffer bei 95 Prozent liege. Mit jeder weiteren Booster-Impfung steige die „Gefahr der Nebenwirkung mit Todesfolge“. 
Bewertung
Unbelegt. Die Daten verschiedener Impfstoffe sind nicht vergleichbar, da sie unter ganz anderen Bedingungen erhoben werden. Es gibt keine Belege für eine so hohe Dunkelziffer. Aufgrund der massenhaften Covid-19-Impfungen in kurzer Zeit ist die Aufmerksamkeit für Nebenwirkungen sehr hoch, was zu mehr Meldungen führt. Die Zahl der angeblichen Todesfälle nach Booster-Impfungen im Artikel ist falsch. 

In einem Artikel vergleicht die Webseite „Transparenztest“ die Anzahl der vermuteten Nebenwirkungen nach Covid-19-Impfungen mit den Meldungen zu anderen Impfstoffen seit dem Jahr 2000. Es seien innerhalb von elf Monaten viermal so viele Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen und viermal so viele Todesfälle gemeldet worden wie insgesamt in den 20 Jahren zuvor, heißt es im Text. 

Der Artikel von „Transparenztest“ wurde laut dem Analysetool Crowdtangle mehr als 1.000 Mal auf Facebook geteilt. Ein Beitrag mit dem Link auf Twitter wurde mehr als 1.100 Mal geteilt, und auch auf Telegram kursiert der Text. Der AfD-Abgeordnete Robert Farle griff ihn in einer Rede im Bundestag am 13. Januar auf. 

Die Daten, auf die sich diese Aussagen beziehen, stammen vom in Deutschland für die Zulassung von Impfstoffen zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Für die Covid-19-Impfstoffe wurde der PEI-Sicherheitsbericht vom 23. Dezember herangezogen, für die Zeit vor der Corona-Pandemie und andere Impfstoffe die sogenannte DB-UAW-Datenbank. Das ist eine Datenbank des PEI zu Verdachtsfällen von Impfkomplikationen, die es seit 2000 gibt. 

Die Meldedaten zwischen Covid-19- und früheren Impfstoffen sind nicht vergleichbar

Der Vergleich zeigt, dass tatsächlich zu anderen Impfstoffen in der Vergangenheit weniger Nebenwirkungen gemeldet wurden als zu den aktuellen Corona-Impfstoffen. „Transparenztest“ bezeichnet die Zahlen als „erschreckend“ und zieht den Schluss, dass es bei Covid-19-Impfstoffen um ein Vielfaches mehr Verdachtsfälle auf „bleibende Schäden“ und „Todesfälle“ gebe als andere Impfstoffe. 

Die Zahlen belegen diese Schlussfolgerung aber nicht, weil die Meldedaten nicht vergleichbar sind. Erstens wurden bei den Covid-19-Impfstoffen in elf Monaten Mengen verabreicht, die bei anderen Impfstoffen erst über viele Jahre zustande kommen. Zudem gibt es derzeit sehr viel Aufmerksamkeit für das Thema Impfreaktionen. Daher ist es plausibel, dass vermutete Nebenwirkungen viel häufiger gemeldet werden als bei anderen Impfstoffen. 

Es ist damit nicht ausgeschlossen, dass Covid-19-Impfstoffe mehr Nebenwirkungen haben könnten als andere Impfstoffe. Der Vergleich der Daten kann das aber nicht belegen. Es gibt keine Hinweise, dass die Impfstoffe gefährlicher sind, also mehr bleibende Schäden oder Todesfälle verursachen. Zudem gibt „Transparenztest“ eine falsche und viel zu hohe Zahl von Todesfällen nach Booster-Impfungen an. 

Gemeldete Nebenwirkungen von Impfstoffen sind immer Verdachtsfälle 

Grundsätzlich sind die gemeldeten Fälle – sowohl im Sicherheitsbericht zu Covid-19-Impfstoffen als auch in der UAW-Datenbank – Verdachtsfälle. Ein kausaler Zusammenhang zur jeweiligen Impfung ist laut PEI sehr schwierig nachzuweisen. Das Institut erklärt zu der UAW-Datenbank: „Einige Impfstoffe werden häufiger eingesetzt als andere. Einige unerwünschte Ereignisse werden möglicherweise bevorzugt gemeldet. Die Zahl der in der Datenbank aufgeführten Verdachtsfälle unerwünschter Ereignisse, die nach Einnahme oder Verabreichung eines Impfstoffes gemeldet wurden, erlaubt daher keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Häufigkeit von Nebenwirkungen.“

„Transparenztest“ hat die absoluten Zahlen aus dem Sicherheitsbericht des PEI und der Datenbank korrekt zitiert: 196.974 Verdachtsfallmeldungen gab es von Dezember 2020 bis zum 30. November 2021 zu Covid-19-Impfstoffen. Zu anderen Impfstoffen wurden 54.488 Verdachtsfälle von 2000 bis 2020 in der UAW-Datenbank eingetragen (siehe Screenshot).

Tabelle UAW-Datenbank zu Verdachtsfällen von Nebenwirkungen bei Impfstoffen
Diese Tabelle aus der UAW-Datenbank zeigt, dass seit dem 1. Januar 2000 insgesamt 54.488 Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen von Impfstoffen gemeldet wurden (Quelle: PEI / Screenshot am 12. Januar 2022 und farbige Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)

Um die Menge der Meldungen einordnen zu können, muss man wissen, wie viele Impfungen es insgesamt gab – die Bezugsgröße ist wichtig. In dem Sicherheitsbericht des PEI steht genau, wie viele Impfdosen gegen Covid-19 bis zum 30. November 2021 in Deutschland verabreicht wurden: 123.347.849, also rund 123,4 Millionen. 

Für die anderen Impfstoffe in den Jahren 2000 bis 2020 ist die Gesamtmenge unklar, da die Anzahl der verabreichten Dosen für einzelne Impfstoffe bisher nicht detailliert erhoben wurde. Das schreibt das PEI auch in seiner Erklärung zur UAW-Datenbank. Um trotzdem eine Bezugsgröße zu haben, zieht „Transparenztest“ Daten aus dem Portal Statista heran, die den Zeitraum 2003 bis 2019 umfassen. Wenn man die Werte aller Jahre addiert, kommt man auf 625,5 Millionen Impfungen. Die Zahl aller Impfdosen in Deutschland bewegt sich pro Jahr zwischen 32 und 47 Millionen. Von den Covid-19-Impfstoffen allein wurden jedoch innerhalb von elf Monaten drei- bis viermal so viele Dosen verabreicht.

Die Statista-Daten stammen ursprünglich aus einem Bericht des Arzneimittel-Atlas und zeigen den Verbrauch an Impfstoffdosen pro Jahr in Deutschland. Auf unsere Nachfrage erklärte eine Sprecherin des zuständigen Iges-Instituts, die Daten stammten aus den Abrechnungsdaten der Apothekenrechenzentren und seien „eine der wenigen Quellen, die eine strukturierte Übersicht über den Verbrauch von Impfstoffen bietet“. 

Vergleich zeigt mehr Meldungen zu Covid-19-Impfungen in kürzerer Zeit

Der Vergleich der Zahlen zeigt: Über mehrere Jahre hinweg gab es für andere Impfstoffe viel weniger Meldungen als für die Covid-19-Impfstoffe innerhalb von elf Monaten. Zu Covid-19-Impfungen wurden etwa 3,6-Mal mehr Verdachtsfälle von Nebenwirkungen gemeldet. Auch wurden mehr Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung gemeldet: 1.919 Todesfälle verzeichnet das PEI in seinem Covid-19-Sicherheitsbericht, davon sei bei 78 ein Zusammenhang mit der Impfung „möglich oder wahrscheinlich“. 456 Todesfälle finden sich in der UAW-Datenbank für 2000 bis 2020 (siehe Screenshot oben). Auch die von „Transparenztest“ berechneten Melderaten pro einer Million Impfungen sind bei Covid-19-Impfungen höher. 

Der Vergleich der Daten ist jedoch irreführend. Er belegt nicht, ob Covid-19-Impfstoffe gefährlicher sind als andere. 

Die Pressestelle des PEI hat uns auf Anfrage eine Stellungnahme geschickt. Darin erklärt das Institut, dass mehr Meldungen zu erwarten seien, wenn so viele Impfungen in kurzer Zeit verabreicht werden. Die Covid-19-Impfstoffe seien tatsächlich „sehr reaktogen“, Impfreaktionen sind also recht häufig. Das sei aus den klinischen Prüfungen vor der Zulassung bereits bekannt gewesen. Sie verursachten in den ersten Tagen mehr Impfreaktionen als zum Beispiel die saisonalen Grippeimpfstoffe. Diese Impfreaktionen seien aber vorübergehend. Typische Impfreaktionen, die bei Covid-19-Impfungen laut dem PEI-Sicherheitsbericht auch am häufigsten vorkommen, sind zum Beispiel Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen oder Fieber.

Anteil schwerwiegender Fälle bei anderen Impfstoffen in der UAW-Datenbank wesentlich höher als bei Covid-19-Impfungen 

Weiter schreibt das PEI: „Aktuell kommt noch hinzu, dass von Seiten der Arzneimittelbehörden (wie dem Paul-Ehrlich-Institut) ganz intensiv dazu aufgerufen wird, Verdachtsfälle zu melden und auch das öffentliche und mediale Interesse an den COVID-19- Impfungen enorm hoch ist. Eine hohe Zahl von Meldungen ist erwünscht und wird auch erreicht.“ Das PEI hat zum Beispiel eine App bereitgestellt, mit der Geimpfte selbst ihre Symptome melden können. Die große Aufmerksamkeit beeinflusst das Meldeverhalten der Menschen. Es ist naheliegend, dass Nebenwirkungen von Covid-19-Impfungen häufiger und vollständiger gemeldet werden als bei anderen Impfstoffen. 

Das wird auch durch folgende Beobachtung gestützt: Der Anteil der schwerwiegenden Nebenwirkungen in der UAW-Datenbank ist ungewöhnlich hoch: 44,9 Prozent aller Meldungen vor der Corona-Pandemie betreffen „schwerwiegende Fälle“. Gemeldete Todesfälle machen 0,8 Prozent aus (siehe Screenshot oben). 

Im Vergleich dazu waren bei den Covid-19-Impfungen laut PEI-Sicherheitsbericht nur 13,3 Prozent der Meldungen schwerwiegende Ereignisse (siehe Tabelle 1 unten). Je nach Impfstoff betrafen 0,2 bis 1,2 Prozent der Meldungen Todesfälle (siehe Abbildung 1 unten). 

Das deutet darauf hin, dass in vergangenen Jahren bei den bereits länger verabreichten Impfstoffen mutmaßlich vor allem schwerwiegende Verdachtsfälle gemeldet wurden – bei Covid-19-Impfstoffen dagegen häufiger auch milde Impfreaktionen. 

Tabelle aus dem PEI-Sicherheitsbericht zu Covid-19-Impfstoffen
Diese Tabelle aus dem PEI-Sicherheitsbericht vom 23. Dezember 2021, Seite 8, zeigt die Anzahl von Verdachtsmeldungen bei Covid-19-Impfstoffen bis zum 30. November 2021 (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)
Grafik aus dem PEI-Sicherheitsbericht zu Covid-19-Impfstoffen
Diese Grafik aus dem PEI-Sicherheitsbericht vom 23. Dezember 2021, Seite 9, zeigt unter anderem, wie viel Prozent der gemeldeten Verdachtsfälle zu Covid-19-Impfstoffen Todesfälle betrafen (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

PEI: Erfahrungsgemäß immer mehr Meldungen bei neuen Arzneimitteln 

Das Paul-Ehrlich-Institut beschreibt das Phänomen auch in seiner Erklärung zu der UAW-Datenbank: „Offenbar werden (…) schwerwiegende Nebenwirkungen häufiger gemeldet als nicht schwerwiegende Nebenwirkungen. Außerdem werden schwerwiegende Nebenwirkungen nach Gabe eines neuen oder im Zentrum der Aufmerksamkeit stehenden Impfstoffs erfahrungsgemäß häufiger gemeldet als schwerwiegende Nebenwirkungen nach Gabe bereits länger im Markt befindlicher Impfstoffe. Man kann annehmen, dass die allgemeine Aufmerksamkeit bei neuen Arzneimitteln insgesamt höher ist als bei etablierten Arzneimitteln.“

Deshalb ist der Vergleich der Daten aus der UAW-Datenbank und zu Covid-19-Impfungen aus dem Sicherheitsbericht des PEI nicht aussagekräftig.

Keine Belege für eine aktuelle „Dunkelziffer von 95 Prozent“ bei Impfnebenwirkungen

Aufgrund der großen Aufmerksamkeit für Covid-19-Impfungen und der neuen Meldewege gibt es auch keine Grundlage für die Aussage von „Transparenztest“, dass die Dunkelziffer der Fälle bei 95 Prozent liege. Der Artikel argumentiert, dass „nach wissenschaftlichem Forschungsstand“ in Datenbanken mit Meldungen über Impfnebenwirkungen nur fünf Prozent aller Fälle erfasst würden. 

Als Beleg für das „underreporting“ von unerwünschten Arzneimittelwirkungen werden eine Meta-Analyse von 2006 aus Großbritannien und ein Bericht des PEI von 2002 erwähnt. In letzterem ist davon die Rede, dass „maximal fünf Prozent der schwerwiegenden Nebenwirkungen“ gemeldet würden. Als Quelle berief sich das PEI dabei auf einen Bericht von einem Autor namens Rainer Lasek. Dieser Text ist jedoch von 1991

Wie uns das PEI per E-Mail mitteilte, habe der 30 Jahre alte Bericht „mit der heutigen Situation absolut gar nichts mehr zu tun“. Die Schätzung stamme aus einer Zeit, lange bevor es das Infektionsschutzgesetz gab – dieses trat 2001 in Kraft. Darin wurde eine ärztliche Meldepflicht für Impfschäden festgelegt, die über normale Impfreaktionen hinausgehen. 

Es ist plausibel, dass es eine Dunkelziffer gibt und nicht alle Fälle gemeldet werden. Es gibt aber keine Belege, dass die Dunkelziffer aktuell so hoch ist, wie von „Transparenztest“ angenommen. Insbesondere bei schwerwiegenden Ereignissen oder Todesfällen ist es unwahrscheinlich, dass nur fünf Prozent der Fälle gemeldet werden. 

Artikel enthält falsche Zahl zu Todesfällen nach Booster-Impfungen

Der letzte Punkt in der Analyse von „Transparenztest“ betrifft Daten zu Todesfällen nach Booster-Impfungen gegen Covid-19. Auch hier stellt die Webseite einen Vergleich zu Zahlen aus der UAW-Datenbank auf, obwohl aus dieser gar nicht hervorgeht, wie viele der Menschen dreimal mit einem anderen Impfstoff geimpft wurden. „Transparenztest“ schreibt auch selbst, dass manche Impfstoffe nur einmal verabreicht werden. Es gibt also keinen Vergleichswert.

„Transparenztest“ gibt eine angebliche Rate von 46,67 Todesfällen pro eine Million Booster-Impfungen an. Diese Zahl konnten wir nicht nachvollziehen. Im Sicherheitsbericht des PEI gibt es in den Tabellen 3 und 4 Angaben zu Todesfällen und „unklaren, plötzlichen Todesfällen“ bis zu 42 Tage nach einer Booster-Impfung. Insgesamt werden 53 Verdachtsfälle aufgelistet, die innerhalb dieser 42 Tage gemeldet wurden. Auf Nachfrage bestätigte uns die Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts, dass die Tabellen so zu lesen seien. 

Laut Impfdashboard der Bundesregierung hatten bis zum 30. November 2021 10,7 Millionen Menschen in Deutschland eine Booster-Impfung erhalten. Das ergibt eine Melderate von rund fünf (4,95) Verdachtsfällen pro eine Million Impfungen, nicht 46,67, wie von „Transparenztest“ behauptet. 

Nach Booster-Impfungen wurden dem PEI weniger Nebenwirkungen gemeldet als nach erster oder zweiter Impfdosis 

„Transparenztest“ behauptet außerdem, mit jeder weiteren Booster-Impfung steige die „Gefahr der Nebenwirkung mit Todesfolge“. Das geht aus den Daten des PEI aber nicht hervor. Im Gegenteil, im Sicherheitsbericht steht, die Melderaten zu Verdachtsfällen von Nebenwirkungen seien „nach einer dritten Impfdosis Comirnaty oder Spikevax deutlich geringer (…) als die entsprechenden Melderaten nach der Grundimmunisierung“.

Das zeigt auch die Abbildung 4 im Sicherheitsbericht:

Grafik aus dem PEI-Sicherheitsbericht
Diese Grafik aus dem Sicherheitsbericht des PEI vom 23. Dezember 2021, Seite 18, zeigt die Melderaten von Verdachtsfällen jeweils nach der 1., 2. oder 3. Dosis der Covid-19-Impfstoffe Spikevax (Moderna) oder Comirnaty (Biontech/Pfizer) (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Fazit

Der Vergleich der Daten mit Meldungen aus vergangenen Jahren belegt nicht, dass Covid-19-Impfungen gefährlicher seien oder häufiger zu gefährlichen Nebenwirkungen führen würden als andere Impfstoffe. Das Datenmaterial wird auf völlig unterschiedliche Weise erhoben und ist daher nicht vergleichbar. 

Redigatur: Steffen Kutzner, Uschi Jonas

Die wichtigsten, öffentlichen Quellen für diesen Faktencheck:

  • Datenbank mit  Verdachtsfällen von Impfkomplikationen (DB-UAW-Datenbank): Link
  • Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts zu Covid-19-Impfstoffen vom 23. Dezember 2021: Link (archiviert)
  • Erklärung zur DB-UAW-Datenbank: Link

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