Hakenkreuze an Schulwänden

Wie rechtsextrem geht es an Schulen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu? Wir haben Lehrpersonal befragt.

Teaser Bild des CORRECTIV Spotlight Newsletters

Hier finden Sie unseren neuen Podcast „Was zählt“, der das Wichtigste des Tages für Sie jetzt auch zum Hören aufbereitet. Er ist auch auf  Spotify, Amazon MusicDeezer und Apple Podcasts abrufbar.

Autor Bild Anette Dowideit

Liebe Leserinnen und Leser, 

wenn wir Medien über die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern berichten, dann tun wir das oft mit einem recht groben Filter: Wir gehen dann davon aus, es gebe da auf der einen Seite die ganz normalen Leute, die sogenannte Zivilgesellschaft. Und auf der anderen Seite die AfD-Politiker und deren Anhänger, die einen Druck auf diese Gesellschaft und ihre Institutionen ausüben.

Zum Beispiel in Schulen. Wir von CORRECTIV haben schon häufiger darüber berichtet (zum Beispiel hier), wie die AfD Lehrpersonal und Schulleitungen mit Dienstaufsichtsbeschwerden unter Druck setzt. Und zwar, weil diese sich vermeintlich nicht an ihr Neutralitätsgebot halten und gegen die Partei agieren würden. Die Realität ist aber komplexer: Rechtsextremes Gedankengut ist längst auch schon unter Schülern verbreitet. Das zeigt unsere neue Recherche – und darum geht es im Thema des Tages.

Jetzt zu Ihren Reaktionen auf das gestrige Schwerpunktthema, Niedrigwasser in Flüssen. Ich hatte Sie gefragt: Fällt Ihnen ein humoristischer Blick darauf ein, was die Klimakatastrophe hier für Vorteile bringt? Ich bekam wieder viele schöne Zuschriften, danke! 

Zum Beispiel: Dietmar T. schreibt, man komme jetzt auch zurecht, wenn man nicht übers Wasser gehen kann. Anna-Maria B. meint: Hauptsache, es ist noch genug Wasser fürs Bewässern von Fußballfeldern übrig – so können unsere Fußballstars so viel Geld verdienen, dass sie die notleidenden Landwirte mittelfristig mitfinanzieren können. Werner W. meint (in Anlehnung an Marie Antoinette): Wenn in Frankreich nicht mehr genug Wasser zum Kühlen der Atomkraftwerke da ist, lasst sie doch mit Chardonnay kühlen! Und Barbara H. wünscht den Archäologen am Rhein, dass sie jetzt endlich das verschollene Rheingold wiederfinden.

Nun noch eine schöne Neuigkeit von uns bei CORRECTIV: Wir machen jetzt auch ein gedrucktes Magazin! Und zwar in Kooperation mit unserem Partner Katapult. Gemeinsam geben wir jetzt das Magazin Pultu heraus. Darin beleuchten wir in Hintergrundstorys und mit wirklich beeindruckenden, aufwändigen Grafiken geopolitische Themen – also das, was sich zwischen Staaten politisch und wirtschaftlich tut. Sie können unser erstes gemeinsames Magazin hier bestellen. Oder es in vielen Bahnhofs-Buchhandlungen finden.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Schreiben Sie mir gern, was Sie umtreibt: anette.dowideit@correctiv.org.

Thema des Tages: Hakenkreuze an Schulwänden

Der Tag auf einen Blick: Das Wichtigste

Neueste CORRECTIV-Recherchen: Ceuta: Keine Belege für Kampagne in Sozialen Netzwerken

Denkanstoß: Smart Glasses: Was die Politik jetzt tun muss

CORRECTIV Events: Eröffnung neuer Jugendredaktion in Chemnitz

Faktencheck: Mikrowellen zerstören die Nährstoffe im Essen – stimmt das?

Gute Sache(n): Neue Früherkennungsleistung bei Kindern • Gefahr für Waldbrände könnte sich verdreifachen • Überreagiert: Comos Bürgermeister verbietet Fahrräder in der Innenstadt

CORRECTIV ganz persönlich: Ein Blick hinter das Mikrofon

Grafik des Tages: Klare Mehrheit hält AfD-Regierung für schädlich

Hitlergrüße, Hakenkreuze – all das komme an ihrer Schule vor. „Das Wehrmachtslied ‚Auf der Heide‘ höre ich jeden Tag, wenn ich durch die Schule gehe“, sagt sie. Doch außer ihr würden nur wenige Lehrkräfte konsequent einschreiten. Die Schulleitung unternehme wenig. „Ich fühle mich ohnmächtig“, sagt Hoffmann.

Hier geht es zum Artikel.

Hakenkreuze am Schulgebäude gehören in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern laut den dortigen Lehrkräften zum Schulalltag. Foto: picture alliance / ABBfoto
Hakenkreuze am Schulgebäude gehören in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern laut den dortigen Lehrkräften zum Schulalltag. Foto: picture alliance / ABBfoto

Wie wir recherchiert haben:
Vor ein paar Wochen haben wir einen Aufruf in unserem CORRECTIV-eigenen Umfrage-Tool gestartet, dem CrowdNewsroom. Dort konnten sich Lehrkräfte und andere Mitarbeitende an Schulen melden – zum Beispiel Schulsozialarbeiter. Wir wollten wissen: Wie erleben Sie an Ihrer Schule in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern den Rechtsruck ganz konkret?

Rund 60 Schul-Mitarbeitende haben teilgenommen und ihre Erlebnisse geschildert. Reporterin Lenz hat die Antworten ausgewertet und nachrecherchiert, mit neun von ihnen hat sie Interviews geführt.

Was sich zeigte:
Dass rechtsextremistische Einstellungen – und daraus resultierende strafbare Taten – aus der Schülerschaft ziemlich verbreitet sind. Sie erzählen von Hakenkreuzschmierereien in ihren Schulen. Von Schülern, die den Hitlergruß auf dem Schulflur zeigen und mit Kleidung rechtsextremer Marken in den Unterricht kommen.

Einige fühlen sich von ihrer Schulleitung und der Schulverwaltung allein gelassen beim Kampf für die Demokratie im Klassenzimmer. Manche haben Angst, was nach den Landtagswahlen im September in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt passiert.

Was passiert denn nach den Wahlen?
Käme die AfD zum Beispiel in Sachsen-Anhalt in Regierungsverantwortung, würde sich einiges ändern. Was genau, steht im Wahlprogramm der Partei. Unser Bildungsteam hat es in diesem Text ausgewertet. 

Zusammengefasst: Die AfD will Inklusion – also den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen – „unverzüglich“ beenden. Sie will Wachdienste an Schulen einführen, und sie will die Lehrpläne umschreiben: Im Geschichtsunterricht soll beispielsweise das 19. Jahrhundert mit der „deutschen Nationswerdung“ durch die Gründung des Deutschen Reichs unter Bismarck (1871-1890) stärker in den Vordergrund rücken. 

Ob all diese Pläne verfassungsrechtlich möglich sind, steht auf einem anderen Blatt – auch darum geht es in unserem oben verlinkten Text.

Würden dann viele Lehrerinnen und Lehrer den Job quittieren?
Über diese Frage haben wir heute in der Redaktionskonferenz diskutiert. Die Frage ist existenziell wichtig – denn in Sachsen-Anhalt herrscht, wie überall in Deutschland – ein krasser Lehrermangel. Schon jetzt lässt sich an einigen Schulen nur durch angeordnete Mehrarbeit der Unterricht aufrechterhalten.

Als Lehrerin oder Lehrer kann man sich allerdings nicht so leicht in ein anderes Bundesland versetzen lassen. Dafür braucht es die Genehmigung der zuständigen Schulaufsichtsbehörde. Und ob diese die Zustimmung gäbe, würden nun auf einen Schlag sehr viele Lehrerinnen einen solchen Antrag stellen, steht in den Sternen.

Städtetag fordert Pflegevollversicherung
Die Sozialhilfe-Ausgaben sind im vergangenen Jahr auf 21,5 Milliarden Euro gestiegen. Im Vergleich zu 2024 ist das ein Anstieg um 6,1 Prozent, der vor allem auf höhere Aufwendungen für die Hilfe  zur Pflege zurückgeführt wird. Der Deutsche Städtetag fordert nun eine Pflegevollversicherung. Die kommunalen Haushalte könnten so Jahr für Jahr finanziell entlastet werden – und zwar in Milliardenhöhe. 
deutschlandfunk.de

Warnungen vor zu niedrigen Gasspeichern
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) warnt vor Schwierigkeiten bei der Befüllung der Gasspeicher. Die Vorsitzende Kerstin Andreae sagte, dass ein Füllstand von 70 Prozent zunehmend schwerer zu erreichen sei. Momentan sind die Gasspeicher zu 50 Prozent gefüllt, im vergangenen Jahr lag der Wert um diese Zeit bei 67 Prozent. Grund sind die hohen Gaspreise in Folge des Irankriegs. Trotz der niedrigen Füllstände sieht das Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) derzeit keinen Anlass, aktiv zu werden.
zeit.de

Schutzsuchende berichteten CORRECTIV in Ceuta, dass sie Beiträge in Sozialen Netzwerken gesehen hätten und von dem Gerücht einer angeblich offenen Grenze (Foto: Antonio Sempere / AP Photo / Picture Alliance)
Foto: Antonio Sempere / AP Photo / Picture Alliance

Smarte Kamerabrillen bieten nützliche KI- und Alltagsfunktionen, bergen jedoch das Risiko unbemerkter heimlicher Aufnahmen. Für die Tech-Konzerne steckt dahinter ein lohnendes Geschäft: erst mit den Geräten, dann mit den Daten. Zeit, eine Grenze zu ziehen, meint Digitalpionier Markus Beckedahl – und schildert, was die Politik tun kann.

Es sieht aus wie eine gewöhnliche Brille. Doch darin steckt eine Kamera, dazu ein Mikrofon und kleine Lautsprecher. Fotos und Videos macht man per Sprachbefehl, das Smartphone bleibt praktischerweise in der Tasche. Manche Modelle blenden inzwischen Navigation und Nachrichten direkt ins Glas ein. „Smart Glasses“ nennen das die Hersteller, und diese Geräte richten sich gerade in unserem Alltag ein. Das ist aber erst der Anfang. In den USA steht als Nächstes schon die Gesichtserkennung vor der Tür.

Ich gehöre sogar zur Zielgruppe. Als Brillenträger wünsche ich mir schon als Kind ein Display auf den Gläsern. Und ich merke mir Gesichter und Namen nicht so gut, wie ich es gerne würde. Bequem wäre es, wenn die Brille mir den Namen einblendet, sobald mir jemand gegenübersteht, und gleich ein paar Hintergrundinfos dazu.

Und hier beginnt das Dilemma. Ich will selbst entscheiden, ob andere dieselbe Technik gegen mich einsetzen können. Ich möchte weiter auf Partys gehen, auf der Straße rumlaufen oder in der Sauna sitzen, ohne dass Fremde mich sofort erkennen und filmen. Die Aufnahme landet sonst in irgendeiner Cloud. Ein Konzern weiß dann, wo ich war und was ich getan habe, und schärft damit sein Profil über mich, um daran zu verdienen. Ohne dass ich das weiß und meine Einwilligung gegeben habe.

Datenschutzbedenken bremsen Gesichtserkennung – noch
Bei uns ist das bislang nicht möglich. Was die Gesichtserkennung hier noch aufhält, sind Datenschutzbedenken. In den USA fehlt ein solcher Schutz, dort kommt die Funktion zuerst. Die Technik dafür steckt Berichten zufolge längst auf Millionen bereits verkaufter Brillen, aktiviert ist sie noch nicht. Ein Update würde genügen. Auf dieses „bislang“ würde ich mich nicht verlassen.

Den Markt dominiert aktuell Meta, das Unternehmen von Mark Zuckerberg. Das Big-Tech-Unternehmen liefert die Technologie, die Brillenhersteller wie Ray-Ban aggressiv vermarkten. Allein im vergangenen Jahr wurden über sieben Millionen Exemplare verkauft, dreimal so viel wie in allen Jahren davor zusammen. Andere Big-Tech-Unternehmen wie Google und Apple stehen schon in den Startlöchern mit eigenen Brillen oder Kopfhörern mit eingebauten Kameras. Wer aktuell zu einer Optikerkette geht, erlebt dort das aggressive Marketing von Meta und Ray-Ban. 

Smart Glasses könnten hierzulande eigentlich verboten sein
Dabei könnten die Brillen aktuell zumindest in Deutschland verboten sein. Laut dem entsprechenden Gesetz (§8 TDDDG) sind Geräte verboten, die heimlich aufnehmen. Meta verteidigt sich damit, dass von Heimlichkeit keine Rede sein könne: Immerhin leuchte am Brillenrand eine LED weiß auf, sobald eine Aufnahme läuft.

Die für die Marktaufsicht zuständige Bundesnetzagentur hält das wenige Millimeter kleine LED-Licht für ausreichend. Mich überzeugt das nicht. Tests mit der Brille, die der Rechtsanwalt Thomas Schwenke ins Netz stellte, zeigen, dass dies für Menschen vor der Kamera nicht gut sichtbar ist.

Eine Durchsetzung dieses Verbots würde uns als Gesellschaft auch ermöglichen, eine Debatte darüber zu führen, wie wir diese Zukunftstechnologie ausgestalten wollen. Damit wir nicht wieder in einigen Jahren hinter den Marketingversprechen aus dem Silicon Valley aufräumen müssen, weil die Technologien eben massive Nebenwirkungen für unser Zusammenleben gebracht haben.

So kann die Politik uns besser schützen
Was bedeutet es, wenn viele Menschen mit eingebauten Kameras durch die Gegend laufen, die irgendwann wahrscheinlich auch immer filmen? Hier besteht auch noch Handlungsbedarf von Seiten der Politik:

Wir brauchen dringend eine Beseitigung der Schutzlücke bei heimlichen Foto- und Videoaufnahmen. Heimliche Tonaufnahmen sind aus gutem Grund seit langem verboten. Bei Videoaufnahmen hinkt das Recht noch hinterher. Das muss sich ändern, denn Kameras sind überall.

Und ich wünsche mir Technologie, die Datenschutz und IT-Sicherheit von Anfang an mitdenkt. Die Geschäftspraktiken von Meta kennen wir gut genug. Am Anfang wird das alles eher datenschutzfreundlich ausgeliefert werden, um Kritiker zu besänftigen.

Am Ende wird Mark Zuckerberg jeden Weg nutzen, um an das Video- und Audiomaterial seiner Nutzerinnen und Nutzer zu kommen. Damit er seine KI trainieren und auch unser analoges Leben durchleuchten kann. Denn beides lässt sich zu Geld machen.

Wir brauchen Produkte, die das ausschließen. Erst recht, wenn unbeteiligte Personen betroffen sind, die ohne ihr Wissen und ohne ihre Einwilligung in der Cloud landen und dort vermarktet werden.

Beim Kreativ-Nachmittag in Bottrop, Chemnitz, Dortmund und Hamburg am 27. August können Jugendliche gemeinsam Ideen entwickeln, gestalten und Neues ausprobieren. 
Zur Anmeldung.

Totenkopf in blutiger Mikrowelle
Symbolbild: Ria Sopala / Pixabay

Endlich verständlich
Mit dem Klimawandel wächst die Waldbrandgefahr. Eine neue Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) rechnet damit, dass sich die jährlich von Waldbränden betroffene Fläche in Europa bis zum Ende des Jahrhunderts schlimmstenfalls fast verdreifachen könnte. Laut den Forschenden ist deshalb besonders entscheidend, wie viele sogenannte Klimagase wie CO₂ in Zukunft ausgestoßen werden.
tagesschau.de

Fundstück
Eigentlich würde man ja mehr Fahrräder in Innenstädten haben wollen, statt weniger, oder? Stichworte: Verkehrswende und Klimawandel. Der Bürgermeister der italienischen Stadt Como, Alessandro Rapinese, sieht das offensichtlich anders. Aber wohl nicht, weil er glühender Autofan ist. Sondern, weil er von einem E-Bike angefahren wurde. Da die Straßenverkehrsordnung allerdings „eine Diskriminierung zwischen normalen und Elektrofahrrädern“ verbiete, seien ab September alle Fahrräder in der Innenstadt verboten.
focus.de


Und so viel kann ich verraten – die Antwort auf diese Frage sorgt häufiger für Diskussionen. 

Das Ergebnis lesen Sie dann im SPOTLIGHT oder hören es in unserem neuen Nachrichtenpodcast „CORRECTIV Was zählt“. Wobei das Wort „neu“ gar nicht mehr so richtig zutrifft, denn heute erscheint schon die 46. Podcast-Folge. 

Vor mehr als zwei Monaten hat meine Kollegin Katarina Huth an dieser Stelle noch von unserer Testphase berichtet, in der wir an unseren Stimmen feilten, am Konzept werkelten und unsere Kolleginnen und Kollegen kritisch Probe hörten. 

Nach fast 50 Folgen kann ich und auch die anderen Hosts sagen: Unsere Stimmen sind geölt, das Konzept erprobt und die Kolleginnen und Kollegen hören noch immer kritisch hin – und das ist auch gut so! 

Hin und wieder hören Sie im Podcast nicht nur die Stimmen von uns Hosts, sondern auch die Stimmen der Autorinnen und Autoren hinter einer Recherche – deren Einordnungen finde ich immer besonders spannend. 

Eine Sache, die Sie aber hoffentlich nie zu hören bekommen, sind die vielen kleinen Versprecher. Etwa, wenn ich versuche, Begriffe wie „biometrische Echtzeit-Fernindentifizierung“ fehlerfrei und möglichst locker ins Podcast-Mikro zu sprechen. 

Was Sie am Ende auf die Ohren bekommen sollen, ist ein Podcast, der Sie informiert, Sie dieses eine Thema besser verstehen lässt und Sie am Ende wissen lässt, was zählt. 

Wenn Sie Rechercheideen, Fragen oder Kritik haben, dann schreiben Sie mir und meinen Podcast-Kolleginnen und Kollegen doch gerne an waszaehlt@correctiv.org 

An der heutigen Ausgabe haben mitgewirkt: Karolin Arnold, Till Eckert, Sebastian Haupt und Pamela Kaethner.