AfD-Geschäftsführer

Der Mann, der sich nicht erinnert

Hans-Holger Malcomeß leitet die Bundeszentrale der AfD und weiß, wo 278 Kilogramm Gold lagern – ansonsten hat er erstaunliche Gedächtnislücken. Vor seiner AfD-Karriere handelte der Dresdner mit Edelmetallen. Sein damaliger Partner: Ein Mann mit Verbindungen zu einem Waffenhändler. Davon, sagt Malcomeß, habe er nichts gewusst.

von Dominik Lenze , Jean Peters

Gold-Hans-Holger Malcomeß-AFD
Collage: Ivo Mayr / CORRECTIV; Foto: picture alliance;

Hans-Holger Malcomeß hat Gedächtnislücken. Er weiß nicht mehr, wie er seinen ehemaligen Geschäftspartner kennenlernte. Keine Erinnerung. Er weiß nicht mehr, ob seine Firma unter Geldwäscheverdacht stand. Was er allerdings ganz präzise weiß: wo 278 Kilogramm Gold lagern. Manche Dinge bleiben eben hängen.

Malcomeß hält keine Reden im Bundestag. Er gibt kaum Interviews. Als Bundesgeschäftsführer leitet er die Zentrale der größten Oppositionspartei im Bundestag, verwaltet die Firmen der AfD, pflegt Kontakte zu Spendern. Er gehört zu den mächtigsten Männern der Partei. Aber die meisten Menschen haben seinen Namen wahrscheinlich noch nie gehört. Das passt gut zu einem Mann, der vieles vergisst und offensichtlich auch gerne vergessen geht.

Um zu verstehen, wie Malcomeß dorthin kam, wo er heute ist, muss man nach Dresden gehen. In die frühen 1990er Jahre.

Vom Germanisten zum Goldhändler

Malcomeß studierte Germanistik und sprach auf Vernissagen. Schon vor seinem Studium, 1991 und 1992, hielt er laut Zeit Vorträge bei der Wiking-Jugend – einer Organisation, deren ideologisches Vokabular so weit ging, dass der deutsche Staat sie 1994 aufgrund ihrer „Wesensverwandtschaft mit der Hitler-Jugend“ verboten hat. Heute lässt Malcomeß mitteilen, seine Teilnahme sei „aus heutiger Sicht ein Fehler gewesen“, eine Formulierung, die offen lässt, aus welcher Sicht es damals kein Fehler war.

1994 war er Mitgründer der Dresdner Freitagsgespräche, eines angeblich intellektuellen Forums, das sich unter anderem gegen die „pauschale Verurteilung der Wehrmacht“ engagierte: Zu den Teilnehmern gehörten NPD-Funktionäre, zu den Referenten zählte der Baunternehmer Hans-Ulrich Kopp. Derselbe Kopp, der 2023 an jenem Treffen in Potsdam teilnahm, bei dem unter anderem erörtert wurde, welche Bevölkerungsgruppen aus Deutschland, wenn sie nicht „assimiliert“ wären, mit passgenauen Gesetzen verdrängt werden könnten – und wie man die Stimmung dazu aufbauen könne. 

Zehn Jahre nach Gründung der Dresdner Gesprächsrunde erwarb Malcomeß seinen ersten Goldbarren. Ein Ereignis, das er später auf seiner Website dokumentierte. Als Anfang von etwas. 

Der heute 52-Jährige begann als freiberuflicher Berater, dann arbeitete er mit Hannes Kernert zusammen, einem Dresdner Unternehmer. Wie Malcomeß war Kernert früher Mitglied der rechtskonservativen Kleinstpartei Deutsche Soziale Union (DSU), und wie Malcomeß war auch er politisch weit rechts verortet. Beide traten später der AfD bei.

Der Strippenzieher aus Sachsen: Hannes Kernert

Beide wurden zu einflussreichen Persönlichkeiten in der Partei: Kernert gilt einigen als „Strippenzieher“. So heißt es immer wieder in Gesprächen aus seinem Umfeld. So steht es in der Süddeutschen Zeitung. Zeitweilig versuchte Kernert, eine AfD-nahe Stiftung in Konkurrenz zur Desiderius-Erasmus-Stiftung aufzubauen.

Seine Beziehungen reichen bis in die Parteispitze: Im Sommer 2025, so heißt es von Kernert selbst in Chatnachrichten, die CORRECTIV vorliegen, habe er jeden Tag mit „Tino“ telefoniert. Kernert schreibt auf Anfrage, das könne er nicht bestätigen, er habe Wichtigeres zu tun. Tino Chrupalla, Vorsitzender der AfD, beantwortete eine Anfrage von CORRECTIV nicht.

2014 stieg auch die AfD in den Goldhandel ein. Durch die Umsatzsteigerung der Partei stiegen ihre staatlichen Zuschüsse. Erst Ende 2015 änderte der Bundestag das Gesetz, Umsatz allein half nicht: Seither zählt nur noch der Gewinn. Da hatte die AfD schon Geld mit ihrem skurrilen Goldverkauf gemacht und Steuergeld in ihre Taschen gelenkt.

An diesem Geschäftsmodell, das die AfD überhaupt erst in die Lage versetzte, staatliche Zuschüsse einzustreichen, war Malcomeß‘ früherer Geschäftspartner Hannes Kernert laut Welt maßgeblich beteiligt. Kernert selbst sagt, er würde den Welt-Artikel nicht kennen, und dementiert seine Rolle bei den Goldverkäufen der AfD.

Der Mann aus Prag: Jan Herskovic

2010 beschlossen Malcomeß und Kernert gemeinsam, die Bessergold GmbH zu gründen. Der dritte Partner: Jan Herskovic, ein tschechischer Staatsbürger. Die gemeinsame langjährige Geschäftsführung zwischen Malcomeß, Kernert und Herskovic von 2010 bis 2016 ist im Handelsregister dokumentiert. Doch Kernert dementiert. „Herr Herskovic war Kunde bei Bessergold. Diesen Herrn habe ich dann meine Anteile verkauft, das ist alles“, schreibt Kernert. Ein faktischer Widerspruch oder auch eine Gedächtnislücke?

Unter Malcomeß, Kernert und Herskovic expandierte das Unternehmen. Dresden. Prag. Breslau. Mehr als vier Jahre handelten sie zusammen mit Gold, Silber, Palladium. 

Wie der Kontakt zu Herskovic zustande kam? Kann sich Malcomeß nicht erinnern. Die damaligen Geschäftspartner seines Partners? Seien ihm nicht bekannt gewesen. So lässt er es mitteilen.

Öffentliche Unternehmens-Datenbanken erinnern sich an Jan Herskovic. 2009 wurde er zum Mitglied des Aufsichtsrats der tschechischen Aktiengesellschaft IMD Trade berufen. Die Empfehlung stammte hier von Vojislav Sparavalo.

Verbindungen von Sparavalo-Brüdern zu Sašo Mijalkov

Derselbe Sparavalo, der mit seinem Bruder Dejan zu jenen osteuropäischen Geschäftsleuten gehört, deren Namen das Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) in seinen Berichten nennt – jenes Reporternetzwerk, das an der Auswertung der Panama Papers und Paradise Papers beteiligt war. Derselbe Sparavalo, der beim Erwerb von Rüstungsfabriken auf dem Westbalkan vermittelte. Derselbe Sparavalo, der eine serbische Fabrik für Militärfahrzeuge leitete. Derselbe Sparavalo, der mit seiner Frau eine Offshore-Limited in Malta unterhält und in Monaco lebt. 

Die Sparavalo-Brüder gelten laut OCCRP als zentrale Geschäftspartner von Sašo Mijalkov, einem Mann, der neun Jahre lang den nordmazedonischen Geheimdienst UBK leitete, in dessen Amtszeit 5000 Bürger illegal überwacht wurden. 2021 wurde er dafür verurteilt. 2022 wurde der Ex-Geheimdienstchef erneut verurteilt: wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung und, nun ja, Geldwäsche. Seit April 2022 steht Mijalkov auf der Sanktionsliste des US-Finanzministeriums. 

Zwischen 2009 und 2013 bauten Mijalkov und die Sparavalo-Brüder gemeinsam Luxuswohnungen in Prag. Sie teilten zeitweise eine Adresse im Prager Stadtteil Petřiny, „lebten im selben Haus“, wie OCCRP schreibt. In exakt diesem Zeitraum saß Herskovic im Aufsichtsrat einer Sparavalo‑Firma. In exakt diesem Zeitraum entstand die Partnerschaft von Herskovic, Kernert und Malcomeß. Es war in jener Zeit, als Herskovic in diesem Netzwerk agierte, dass er gemeinsam mit Malcomeß Gold verkaufte, der sich „aufgrund des Zeitablaufs nicht mehr erinnern“ könne, wie er über seinen Anwalt mitteilen lässt. Herskovic und Sparavalo ließen die Anfragen von CORRECTIV unbeantwortet.

2015. 2016. Oder doch erst 2018? Oder gar 2022?

Auch die Chronologie der beruflichen Neuorientierung von Malcomeß ist präzise in ihrer Unschärfe: 2018 sei er AfD-Bundesgeschäftsführer geworden, teilt Malcomeß mit. Auf Nachfrage präzisiert er: Die Zentrale leitete er seit 2016. CORRECTIV konfrontiert ihn mit Aussagen mehrerer AfD-Funktionäre: Er habe die Geschäfte bereits seit 2015 geführt, als direkter Nachfolger von Georg Pazderski. Malcomeß besteht darauf: Sein Dienstbeginn war April 2016 – das würde heißen, einen Monat, nachdem er seine Goldgeschäfte mit Herskovic und Kernert offiziell beendet hatte.

Die Geschäftsführung der Dresdner Bessergold GmbH gab Malcomeß im Oktober 2015 ab. In der Beteiligungsgesellschaft Adamalco Investment GmbH blieb er bis März 2016 Geschäftsführer – eine Information, die er erst auf erneute Nachfrage einräumt. Doch er blieb offenbar mit Herskovic und den Goldgeschäften privat eng verknüpft. Bis zum 28. Januar 2022 war die Adamalco unter seiner privaten Adresse in Dresden registriert, die die AfD zumindest noch im Sommer 2018 als seine private Adresse führte.

Wie es dazu kam, dass Herskovic seine Firma bei ihm zu Hause weiterlaufen ließ, erklärt Malcomeß nicht. Mit der Ummeldung, weg von seiner Privatadresse, will er „nichts zu tun gehabt“ haben. Seit 2018 habe er seinen Hauptwohnsitz in Berlin, die Dresdener Adresse sei „nicht mehr seine Privatanschrift“. So lässt er mitteilen.

Russlandfreund und Milliardärsbruder: Zbynek Passer

Hans-Holger Malcomeß‘ langjähriger Partner Hannes Kernert verließ Bessergold 2016. Das Geschäft ging an Herskovic und einen neuen Mann: Zbyněk Passer. Bereits 2013 stieg er als Gesellschafter bei Bessergold mit ein, also als Malcomeß noch Geschäftsführer war. Auch er ist eine schillernde Gestalt.

Passer ist der jüngere Bruder des tschechischen Milliardärs Radim Passer. An einer Tochterfirma eines seiner tschechischen Bessergold-Ableger ist heute ein Unternehmer namens Jiří Machalický beteiligt. Machalický wiederum war in zwei Firmen mit Russland-Verbindungen involviert: an der Snapcore-Gruppe, heute SNP Invest, und an Xixoio. Gegen Xixoio ermitteln tschechische Behörden wegen eines mutmaßlichen Krypto-Betrugssystems. Xixoio hat Anleger mit irreführenden Angaben zu Krypto-Investitionen animiert. Die tschechische Polizei geht von einem Schaden in Millionenhöhe aus. 

Passer selbst investiert in ein Medienprojekt namens „Kupředu do minulosti“ (übers.: „Vorwärts in die Vergangenheit“), das prorussische Narrative verbreitet. Sein Bruder Radim ist Geldgeber der prorussischen Autofahrerpartei, die dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš zum Sieg verhalf.

Wie der Kontakt zu Zbyněk Passer zustande kam? Auch das hat Malcomeß vergessen. Kontakte zu seinen früheren Geschäftspartnern würden nicht mehr bestehen.

Was für ein Nebel. Was für ein Sich-nicht-erinnern-Können. Ein Mann, der vieles vergisst. Und trotzdem immer da ist, wenn es darauf ankommt.

Malcomeß gehört zum Beispiel zu jenen AfD-Funktionären, denen die Partei die Suche nach einer neuen Zentrale anvertraute. Ein Vorgang, der in einer Anzeige wegen Erpressungsvorwürfen endete. Eine Verantwortung, die ihm schließlich abgenommen und seinem Parteikollegen Kay Gottschalk übergeben wurde. CORRECTIV berichtete.

Goldhandel gilt allgemein als Hochrisikobereich für Geldwäsche

Gold lässt sich anonym verschieben, grenzüberschreitend, spurlos. Belege, dass Bessergold illegalen Geschäften nachgegangen ist, gibt es nicht. Allerdings gilt Edelmetallhandel weltweit als Hochrisikobereich für Geldwäsche. Die Financial Action Task Force, das internationale Gremium zur Bekämpfung von Geldwäsche, bezeichnet Gold explizit als bevorzugtes Vehikel. Immobilien, Offshore-Strukturen, Edelmetalle – Compliance-Experten kennen diese Kombination. Sie kennen auch die Warnsignale: verschachtelte Firmenkonstruktionen oder Nominee-Direktoren etwa, also Personen aus dem privaten Umfeld, die formal als Geschäftsführer auftreten. Oder Geschäftsführerin. 

Heute ist Gabriela Herskovicová, mutmaßlich Verwandte von Jan Herskovic, als ebensolche bei der Bessergold GmbH eingetragen. Herskovic selbst bleibt Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft Adamalco. Die schriftliche Anfrage von CORRECTIV zu Compliance-Regelungen der Firma und dem Kontakt zu Sparavalo blieb unbeantwortet.

Ob gegen Bessergold jemals wegen Geldwäscheverdachts ermittelt wurde? Malcomeß lässt antworten: „Aufgrund des langen Zeitablaufs kann sich Herr Malcomeß an solche spezifischen Einzelheiten nicht mehr erinnern.“ Geldwäscheverdacht. Dinge, die man auch mal vergessen kann.

Illegale Spenden aus der Schweiz

2017 deckten CORRECTIV und die WOZ auf, dass die Schweizer PR-Agentur Goal AG für den AfD-Politiker Guido Reil im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf Plakate im Wert von 44.500 Euro bezahlt hatte. Im selben Jahr berichteten das ZDF-Magazin Frontal und CORRECTIV darüber, dass dieselbe Agentur den Wahlkampf des AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen in Baden-Württemberg mit Werbeleistungen über 89.800 Euro unterstützt hatte. Im November 2018 enthüllten Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR zusätzlich, dass die Schweizer Pharmafirma PWS PharmaWholeSale 130.000 Euro an den Kreisverband Bodenseekreis der AfD-Spitzenfrau Alice Weidel überwiesen hatte. 

Woher kamen diese Spenden?

Die AfD hatte ein Problem. Sie fragten in der Schweiz nach. Und erhielten Spendenlisten. Diese Listen gab die Partei weiter, jeweils die Unterschrift von Hans-Holger Malcomeß darunter. Auch damals schon Bundesgeschäftsführer der AfD. 

Am 10. September 2018 schickte er der Bundestagsverwaltung eine Liste mit zehn Namen, die den Meuthen-Wahlkampf angeblich aus eigener Tasche finanziert haben sollen – die Beträge liegen zwischen 6.000 und 9.700 Euro, fast alle knapp unter 10.000 Euro, der Schwelle, ab der ein Spendername im Rechenschaftsbericht erscheinen müsste. Am 29. Oktober 2018 folgte die Liste für den Reil-Wahlkampf mit sechs Namen, am 20. Dezember 2018 die Liste für den Weidel-Kreisverband mit vierzehn Namen über je 9.500 Schweizer Franken. Geliefert hatten die Listen die Goal AG und die Pharmafirma PWS auf Anfrage der AfD und diese reichte sie an die Bundestagsverwaltung weiter. Jede unterschrieben von: Hans-Holger Malcomeß.

2019 werteten Spiegel, NDR, WDR, Süddeutsche Zeitung sowie CORRECTIV und Frontal die Listen aus: falsche Adressen, Scheinquittungen, angebliche Spender, die von ihrer Großzügigkeit nichts wussten.

Die Bundestagsverwaltung stufte alle drei Zuwendungen als illegale Parteispenden ein und verhängte Strafen in Höhe des Dreifachen – 402.900 Euro für die Fälle Reil und Meuthen, weitere 396.000 Euro für die Weidel-Spende. Insgesamt rund 800.000 Euro.

An das Gold erinnert sich selbst Malcomeß

Hans-Holger Malcomeß, der Mann, der sich nicht erinnert und dubiose Briefe unterzeichnet, verwaltet heute einen der größten Goldschätze in der Geschichte der deutschen Parteienfinanzierung. 278 Kilogramm. Heutiger Wert laut der London Bullion Market Association, Stichtag 11. Mai: rund 36 Millionen Euro. 

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Das Gold stammt aus dem Nachlass von Reiner Strangfeld, einem niedersächsischen Toilettenspülungs-Erfinder mit antisemitischen Wahnvorstellungen, der der AfD 2018 sein gesamtes Vermögen hinterließ und sich zwei Wochen nach Testamentsänderung das Leben nahm. Die Bundestagsverwaltung weiß nicht, wo dieser Schatz liegt. Das für den Erbfall zuständige Amtsgericht weiß es nicht. Strangfelds Angehörige wissen es nicht. Was wir dazu wissen: Diese Recherche findet sich hier.

Der Anwalt der AfD teilt lediglich mit, ein „vom Bundesvorstand bevollmächtigter Personenkreis“ bewache das Gold. Teil dieses Kreises: Malcomeß. Derselbe Malcomeß, der nicht weiß, wie er seinen Geschäftspartner kennenlernte. Der nicht weiß, ob seine Firma unter Geldwäscheverdacht stand. Der die Meldung mit Strohmannspendern an die Bundestagsverwaltung unterschrieb. Weiß dieser Mann, wo das vererbte Gold von Reiner Strangfeld liegt? „Ja“, schreibt er auf Anfrage. Manche Dinge vergisst man eben nicht.

Text & Recherche: Dominik Lenze, Jean Peters
Redigatur: Justus von Daniels, Anette Dowideit, David Schraven

Faktencheck: Marcus Bensmann, Alexej Hock
Rechercheunterstützung: Carli Bess Kutschera
Grafik & Header: Mohamed Anwar, Ivo Mayr