Corona CrowdProjekt

Wie betrifft Sie die Corona-Krise? Schreiben Sie uns

Mit unserem CrowdNewsroom sammeln wir Ihre Hinweise und Erfahrungen. Sie können uns helfen, zu berichten, wie sich die Corona-Krise im Beruf auswirkt.

von Olaya Argüeso, Justus von Daniels

TITELBILD2

Die Coronavirus-Krise fordert uns alle heraus, besonders aber Mitarbeiter des Gesundheitssystems, die in dieser Notlage an vorderster Front stehen. Patienten und ihre Familien. Pädagogen, die nun Entscheidungen darüber treffen müssen, wie sie den Schülern helfen können, weiter zu lernen. Eltern, von denen viele jetzt von zu Hause arbeiten müssen, während sie sich um ihre Kinder kümmern. Behörden und Verwaltungen, die Notfallpläne entwickeln müssen. Beschäftigte im Dienstleistungssektor, deren Arbeitsplätze aufgrund notwendiger gesundheitlicher Vorkehrungen gefährdet sind, und Selbständige, die für Wochen ihr gesamtes Einkommen verlieren. Aber auch Beschäftigte, die ohne Sicherheitsvorkehrungen weiter arbeiten sollen.

Wie sind Sie beruflich von der Corona-Krise betroffen? Wir wollen Ihre Geschichten hören und aufschreiben. Wir wollen verstehen, wo Probleme auftauchen und berichten, was wir als Gesellschaft daraus lernen können.

Schreiben Sie uns unter folgendem Link in unserem CrowdNewsroom Ihre Erfahrungen, schicken Sie uns Hinweise auf Versäumnisse, die die Krise verstärken. Sie können sich in den nächsten Wochen auch mehrfach melden:

Wenn Sie Experte auf einem relevanten Gebiet sind und unseren Reporterinnen und Reportern bei ihren Fragen zum Coronavirus und seinen Folgen helfen möchten, würden wir uns ebenfalls freuen, von Ihnen zu hören.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um mitzumachen.

Für uns ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Journalismus sehr wichtig. Daher haben wir eine Plattform entwickelt, den CrowdNewsroom, auf der jede Einzelne gezielte Informationen zu einem Thema beitragen kann. Sie wissen am besten, wie die Lage vor Ort ist, welche Probleme auftauchen, wer sie verursacht und vielleicht auch, wie sie zu lösen sind. Daher stellen wir Ihnen ein paar Fragen und geben Ihnen die Möglichkeit, über Ihre Erfahrungen zu berichten oder auch Dokumente hochzuladen.

Mit Ihren Informationen recherchieren wir und berichten darüber. Es ist eine außergewöhnliche Zeit. Aus den vielen Geschichten kann am Ende eine Chronik über diese Zeit entstehen.

Teilen Sie diesen Aufruf, denn je mehr sich beteiligen, desto aussagekräftiger sind unsere Ergebnisse.

Vielleicht kennen Sie das. Die AfD scheint schier unaufhaltsam. Genauso wie der Rechtsruck in ganz Europa. Dazu kommt: Die Situation zuletzt in Ceuta, Krieg im Iran, Frieden ist in der Ukraine noch lange nicht in Sicht und gerade erst haben wir einen Sommer mit einem Rekord an Hitzetoten in Deutschland hinter uns. Von den unfassbaren Waldbränden in Europa will ich gar nicht erst anfangen.

Manchmal möchte man da schon den Kopf in den Sand stecken. Noch eine Krise. Noch eine schlechte Nachricht. Noch eine Debatte, bei der man sich fragt: Wo soll das alles hinführen? Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: An vielen Tagen hat man einfach keinen Bock mehr. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl. Damit sind Sie nicht allein!

Wir von CORRECTIV wollen uns diesem Gefühl nicht länger hingeben. Denn so kann es nicht weitergehen. Deshalb haben wir uns eine neue Aktion ausgedacht und wir glauben, es ist genau das, was wir jetzt brauchen: Gemeinsam mit Ihnen wollen wir 42.000 Mutmeter gehen.

Mutmeter bedeuten für uns: aktiv zu werden und gemeinsam etwas zu schaffen, auf das wir stolz sein können. Gemeinsam setzen wir ein demokratisches Ausrufezeichen in einer extremen Zeit. Wie bei einem Marathon geht es nicht darum, wer am schnellsten ist. Es geht darum, überhaupt loszugehen. Meter für Meter. Schritt für Schritt.