Sexuell belästigt, beleidigt und vergewaltigt – das ist Alltag für viele Frauen, die in der spanischen Landwirtschaft arbeiten. Die Ernte wird auch in deutschen Supermärkten verkauft. Das Land verdient gut daran – und schweigt über den Missbrauch.

Teil 1: „Er kommt am Abend“
Teil 2: Im Schatten der Kirschtomaten
Teil 3: Nur eine Nummer

Diese Recherche ist eine Kooperation mit dem RTL Nachtjournal und BuzzFeed News.

 

Es ist der 3. Mai 2017 in einem Café in der südspanischen Stadt Palos de la Frontera, als Kalima eine Entscheidung trifft, die ihr Leben verändert. Um sie herum essen die Gäste plaudernd zu Mittag.

Kalima arbeitet auf einer Erdbeerfarm nur wenige Kilometer entfernt und das Leben dort ist die Hölle: Es gibt keine Küche, in einem Zimmer schlafen sechs Frauen, nur einmal in der Woche können sie duschen. Und dann ist da ihr Betreuer Abdelrahman, ein Mann aus Marokko. „Er kommt am Abend“, sagt sie.

„Er hat die Telefonnummern aller Frauen.“ Er zwingt sie, Sex mit ihm zu haben, sagt Kalima. Jede Nacht mit einer anderen Frau. „Wenn du nein sagst, bestraft er dich bei der Arbeit“, sagt Kalima. Sie hat Angst. Deshalb ist Kalima nicht ihr richtiger Name. Aus rechtlichen Gründen wurden auch die Namen ihrer Vorgesetzten geändert. Kalima hat nichts mehr zu verlieren. Wenn sie später auf die Farm zurückkehrt, wird es das letzte Mal sein. 

 

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Kalima an dem Tag, an dem sie Anzeige erstattet hat.

Stefania Prandi

Denn an diesem Tag im Restaurant beschließt Kalima, die Vergewaltigung anzuzeigen. Das macht sie zu einer seltenen Ausnahme in Spanien. Meistens schweigen die Frauen, aus Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

Das Schweigen der Frauen wird von einer Zivilgesellschaft und einem Justizsystem verstärkt, die ihnen kaum zu Hilfe kommen. CORRECTIV hat mit Dutzenden von Arbeiterinnen in der spanischen Region Huelva gesprochen, die meisten von ihnen Marokkanerinnen, die angeben, von ihren Vorgesetzten schikaniert, vergewaltigt, erpresst, körperlich misshandelt oder beleidigt worden zu sein. 

„Er hat gesagt, wenn ich nicht mache, was er will, bringt er mich um,“ hat uns Kalima erzählt:

Palos de la Frontera ist eine Stadt, der die Erdbeeren Reichtum gebracht haben. Rund 80 Prozent der Erdbeeren, die Deutschland importiert, stammen aus der Region Huelva in Andalusien. Unter einem weißen Meer von Plastikgewächshäusern werden jedes Jahr über 300.000 Tonnen Erdbeeren geerntet. Andalusien ist der größte Erdbeerproduzent Europas.

Das „rote Gold“ verspricht finanzielle Stabilität und Arbeitsplätze. Im Jahr 2017 exportierte Spanien laut dem Verband der Obst- und Gemüseerzeuger und -exporteure (Fepex) Erdbeeren im Wert von rund 600 Millionen Euro. Der Präsident der Handelsvereinigung Freshuelva, Alberto Garrocho, sprach 2017 von der „besten Erdbeerernte seit 40 Jahren“.

Mit Journalisten wollen die Einheimischen aber nicht über das Geschäft sprechen. CORRECTIVs wiederholte Anfrage um Stellungnahme, wurde von regionale Handelsorganisationen wie Freshuelva und dem Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei der andalusischen Regierung nicht beantwortet.

„Jeder hat davon gehört, dass es Missbrauch gibt, aber niemand redet darüber“, schreibt Pastora Cordero Zorrilla von der Gewerkschaft Confederación Sindical de Comisiones Obreras (CCOO) in einer Erklärung.

 

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Bild oben: Während ihres letzten Jobs blieb dieser Arbeiterin nichts anderes übrig, als Hundefutter zu essen.

Stefania Prandi

Die Arbeiterinnen nennen es das Haus der weinenden Frauen. Hier, inmitten eines Labyrinths aus Hunderten von Gewächshäusern, die durch schlammige Gräben getrennt sind, wurde Kalima missbraucht. Rund hundert Frauen aus Marokko und Rumänien leben auf der Farm. Früh am Morgen, wenn der Nebel noch über den Feldern hängt, stehen sie auf, um Kisten voller Beeren zu sammeln.

Keine von ihnen wagt es, in der Nähe des Hauses mit Journalisten zu sprechen. Damit sie nicht mit Fremden gesehen werden, kommen zwei marokkanische Arbeiterinnen zu einer Farm in der Nähe, auf der sie Freundinnen haben. Sie schließen die Küchentür und schauen vorsichtig auf das kleine Fenster. Sabiha arbeitet seit Anfang März hier. Der Chef der Firma, sagt sie, sei „grausam und herzlos“. Auch Sabiha fürchtet Konsequenzen, deshalb ist ihr Name geändert.

 

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Ein Schild mit der Aufschrift „Einwanderer“ im Erdbeeranbaugebiet zwischen den Städten Almonte und Palos de la Frontera in Andalusien.

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„Juan“, wütend spuckt sie seinen Namen aus, „schreit, weil wir Arabisch reden, weil wir kein Spanisch können. Er beleidigt uns ständig.“ Manchmal, sagen Sabiha und ihre Kolleginnen, dürfen sie eine ganze Woche lang nicht duschen. Mit Temperaturen weit über 40 Grad und nach harter Arbeit auf den Feldern sei das „ein Albtraum“.

Sie darf keine Pause machen, sagt sie, selbst wenn ihr der Rücken wehtut, vom vielen Bücken, um die Beeren zu sammeln. „Er sagt mir, ich soll mehr Kisten mit Erdbeeren vollmachen, mehr und immer mehr“, sagt Sabiha. Juan schlägt und tritt die Arbeiter, sagen die Frauen. Sabihas Augen füllen sich mit Tränen, als sie darüber spricht. „Es ist die Hölle auf Erden“.

Verheiratet, weiblich, Analphabetin

Der Bedarf an billigen, ungelernten Arbeitskräften in Huelva nimmt stetig zu. Kalima, Sabiha und ihre Kolleginnen kommen aus Regionen Marokkos, in denen es kaum Jobs gibt. Die Arbeit in Spanien ist für sie eine Möglichkeit, der Armut zu entkommen. Sie arbeiten von 6 Uhr morgens, bis zur Mittagspause und dann wieder am Nachmittag. Dabei verdienen sie nicht mehr als 30 Euro am Tag. Unternehmen bezahlen sie nicht, wenn das Wetter zu schlecht für die Ernte ist, die Produktion kurzzeitig heruntergefahren wird oder aus völlig willkürlichen Gründen, zum Beispiel als Bestrafung für Fehler. Die Täter nutzen diese finanzielle Abhängigkeit der Arbeiterinnen aus.

 

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Hiba (oben links) ist Marokkanerin und hat zwei Kindern. Sie lebt von ihrem Ehemann getrennt. „Vor fünf Jahren habe ich in einer Firma gearbeitet, in der der Chef mich sexuell belästigt hat. Er hat mir gedroht und gesagt, wenn ich keinen Sex mit ihm hätte, würde er mich entlassen. Ich hatte Angst, meinen Job zu verlieren, weil ich für meine Kinder sorgen muss. Ich nehme immer noch Schlaftabletten und habe oft Albträume.“

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Die Frauen sagen, dass sie von örtlichen Institutionen, Gewerkschaften und Frauenrechtsorganisationen allein gelassen worden seien. Lokale Frauenrechtsorganisationen leugnen und ignorieren das Problem in Interviews mit CORRECTIV.

Wiederholte Versuche von CORRECTIV, Gewalt an Arbeiterinnen mit dem örtlichen Roten Kreuz, der Caritas oder den Frauenrechtsorganisation „Huelva Acoge“, sowie „Frauen in Konfliktregionen“ (Mujer en Zone de Conflictos) zu diskutieren, blieben erfolglos.

Sich an die Justiz zu wenden scheint unmöglich für die Frauen, weil sie kein Spanisch sprechen und den Missbrauch vor Gericht nur schwer beweisen können. Auf die Frage nach laufenden Ermittlungen oder Statistiken im Bezug auf sexuelle Gewalt und Missbrauch antwortet ein örtlicher Polizeibeamter in Palos de la Frontera: „Sexueller Missbrauch ist keine spanische Sache.“

Die Konsequenz ist, dass nur wenige Fälle vor Gericht landen. Wie etwa im April 2014, als das Landgericht Huelva die Farmer Martin, Carlos Ramon und Ambrosio für „Verstöße gegen moralische Integrität und sexuelle Belästigung“ verurteilte. Die Gerichtsdokumente führen nur die Vornamen der Täter auf. Ihre Opfer waren marokkanische Arbeiterinnen, die 2009 für Martin gearbeitet hatten. 

Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass Martin, Carlos Ramon und Ambrosio Frauen wie folgt beleidigt haben: „Hündinnen, wir schicken euch zurück nach Marokko. Da [in deinem Land] hungert ihr.“

Die Arbeiterinnen waren gezwungen, auf dem Acker zu urinieren und wurden von den Männern körperlich misshandelt. Eine der Arbeiterinnen, Inmaculada, wurde mit einer Eisenstange auf ihre Beine geschlagen. Die Männer forderten „sexuelle Gefälligkeiten“ von den Frauen, sollten sie ihren Job nicht verlieren wollen.  

Es gibt noch einen weiteren Hinweis: Die Abtreibungsrate in Palos de la Frontera ist sehr hoch. Die meisten Frauen, die eine Abtreibung vornehmen lassen, sind Gastarbeiterinnen. 

Josefa Mora Gomez ist Sozialarbeiterin im örtlichen Zentrum für öffentliche Gesundheit und muss jedem Antrag auf Abtreibung, der dort gestellt wird genehmigen. Sie sagt: „Während der Erntesaison, wenn Gastarbeiterinnen kommen, gibt es einen Anstieg von Abtreibungen und die Mehrheit der Anfragen kommt von marokkanischen, rumänischen und bulgarischen Frauen.“

Laut Gomez gab es in Palos und dem Nachbarort Moguer im Jahr 2016 185 Abtreibungen, 90 Prozent davon wurden von Gastarbeiterinnen verlangt. Sie vermutet, dass viele Abtreibungen auf Vergewaltigungen zurückzuführen sein könnten.

 

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Rachida (50) aus Marokko, wohnt in Palos de la Frontera, in Andalusien: „Ich habe nachts schreckliche Kopfschmerzen. Ich war nicht krank, bevor ich hierher kam. Wir nehmen eine Menge entzündungshemmende Medikamente wegen der Fabrik, vier Pillen jeden Tag. Wir können nicht atmen wegen dem Gestank von der Fabrik, aber dem Chef ist das egal und er sagt, wir müssen arbeiten“. Sie fragt: „Sind wir für die Menschen oder Tiere?“

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Die einzige Gewerkschaft, die sich zu dem Thema äußert, ist das Sindicato Andaluz de Trabajadores (SAT). In Huelva haben sie nur zwei Vertreter, Jose Antonio Brazo Regalado und seine Frau. Während er durch die Reihen von Gewächshäuser fährt, erklärt er, warum seiner Meinung nach sexueller Missbrauch so ein Tabu in Huelva ist.

„Eine Frau kam weinend zu mir, weil ihr Chef sie missbraucht hat“, sagt er. „Das Gefühl der Ohnmacht ist groß. Sie konnte nichts tun. Es ist unmöglich“. Als kleine Gewerkschaft kann auch SAT den betroffenen Frauen nicht helfen, sagt Regalado, weil sie darauf angewiesen sind, dass Frauen die Übergriffe melden. Doch viele sind zu ängstlich – ein Teufelskreis.

„In Huelva findet die schlimmste Ausbeutung der landwirtschaftlichen Arbeit in ganz Andalusien statt, das ist Sklaverei“, sagt er. „Behörden, die Polizei, die Arbeitsaufsicht, alle schauen weg.“ Seine Gewerkschaft darf die Arbeiterinnen auf den Feldern nicht besuchen.

Versucht er das, bedrohen ihn die Landwirte:

Nachdem die Erdbeeren das Feld verlassen und für den Endverbrauch verpackt sind, erhalten sie ein Global GAP („Good Agricultural Practice“) Zertifikat. Global GAP ist ein Unternehmen, das Standards erstellt, nach denen landwirtschaftliche Produkte hinsichtlich ihrer Sicherheit und Nachhaltigkeit zertifiziert werden. Nach eigenen Angaben ist Global GAP die weltweit am weitesten verbreitete, nicht-staatliche Zertifizierung im Bereich Lebensmittelsicherheit.

In einer Stellungnahme sagt das Unternehmen, es sei über derartige Vorfälle in der Region Huelva bisher nicht informiert gewesen. Das Unternehmen will die Vorwürfe jetzt prüfen. „Soziales Wohlergehen der Arbeiter auf den landwirtschaftlichen Betrieben ist für Global GAP eines der wichtigsten Inhalte” der von dem Unternehmen entwickelten Standards. Die Vorwürfe sexueller Ausbeutung in der Region Huelva „befinden sich im kriminellen Bereich und sind unter keinen Umständenzu tolerieren,“, so das Unternehmen.

Mithilfe des Global GAP Zertifikats konnte CORRECTIV herausfinden, dass der Arbeitgeber von Kalima eine größere Genossenschaft namens „Sociedad Cooperativa Andaluz Santa Maria de la Rabida“, besser bekannt unter dem Markennamen „Fréson de Palos“ beliefert. 2014 gab die Genossenschaft an, der „größte Erdbeerproduzent in ganz Europa“ zu sein.

Erdbeeren der Marke „Fréson de Palos“ werden nach ganz Europa exportiert, auch nach Deutschland, wie eine Mitarbeiterin des Unternehmens CORRECTIV in einem Telefongespräch Anfang März 2018 bestätigt. Während dieses Telefonats bestätigt die Mitarbeiterin zudem, dass die andalusische Genossenschaft Santa Maria de la Rabida mit dem Arbeitgeber von Kalima zusammenarbeitet und bezeichnet die Farm als „Geschäftspartner“. Die Genossenschaft ließ eine schriftliche Anfrage von CORRECTIV unbeantwortet.

Es ist wahrscheinlich, dass Erdbeeren von Feldern in Huelva, auf denen sexuelle Ausbeutung von Frauen Alltag ist, in vielen Supermärkten in Deutschland landen. Ein Beispiel: CORRECTIV hat Erdbeeren der andalusischen Genossenschaft Santa Maria de la Rabida in einem Lidl-Supermarkt in Nordrhein-Westfalen gefunden.

Der Konzern teilt auf Anfrage mit, dass soziale und ökologische Verantwortung in seinen Unternehmensgrundsätzen festgeschrieben sei. Dazu seien auch seine Lieferanten verpflichtet. Die Erzeuger in der Lieferkette des Unternehmens seien durch das Unternehmen Global GAP zertifiziert und und würden regelmäßig kontrolliert.

„Wir distanzieren uns von Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen jeglicher Art. Sollten uns konkrete Sachverhalte bezüglich Verstößen gegen diese Bestimmungen vorliegen, gehen wir dem nach und leiten entsprechende Schritte ein“, so das Unternehmen.

 

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Eine Arbeiterin in Palos: „Wir möchten den Käufern sagen, dass sie an uns denken soll und daran, unter welchen Bedingungen wir arbeiten, was wir durchmachen und wie sehr wir leiden.“

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Wie für alle Frauen, mit denen CORRECTIV in Italien, Marokko und Spanien gesprochen hat, verbessert sich Kalimas Situation durch eine Anzeige bei der Polizei nicht. Obwohl sie sich einer Untersuchung unterzieht, in der eine Gynäkologin und ein Gerichtsmediziner „sexuelle Aggression“ als Ursache ihrer Verletzungen attestieren, sagen ihr die Ärzte, dass es ohne Beweise – etwa eine Spermaprobe – schwer werde, gegen ihren Vorgesetzten vorzugehen.

Noch am Tag ihrer Anzeige wird Kalima in ein Frauenhaus gebracht. Nachdem sie vor Gericht gegen ihren Vergewaltiger ausgesagt hat, droht er wiederholt sie umzubringen. Einige Monate später kehrt sie nach Marokko zurück. Ihre Arbeit in Spanien war für sie die einzige Möglichkeit, ihre Familie und ihren bettlägerigen Ehemann zu ernähren.

Eine örtliche Wohltätigkeitsorganisation versorgt sie fortan kostenlos mit Gemüse und Mehl. Kalimas Familie weiß nicht, was mit ihr in Spanien passiert ist. Ihr Vergewaltiger steht derzeit vor Gericht. Arbeiterinnen bestätigten CORRECTIV Ende September 2017 in einem Telefongespräch, dass er weiterhin auf der Farm arbeitet.

 

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Nach Angaben der spanischen Gewerkschaft CCOO kamen im ersten Halbjahr 2017 3.666 Frauen aus Marokko nach Huelva, um als Obstpflückerinnen zu arbeiten. Die meisten kommen mit der Fähre, weil das günstiger als ein Flugticket ist.

Stefania Prandi

Korrektur vom 9. Mai 2018: In einer früheren Fassung hieß es, das Unternehmen Global GAP zertifiziere landwirtschaftliche Erzeuger. Stattdessen erstellt es Standards, anhand derer Zertifizierungs-Einrichtungen die Zertifikate vergeben.

Mitarbeit: Faten Akhatou Bouchkaren | Redaktion: Frederik Richter | Gestaltung: Benjamin Schubert

Diese Recherche wurde u.a. über crowdfunding.correctiv.org finanziert. Wir danken den Unterstützern für ihren Beitrag:

Elisabeth Ferrari, Mari Stephani, Jochem Theis, Uli Kindermann, Renata Piccolo, Federica Guerra, Wolfgang Weidtmann, Rene Seyedi, Michael Rasenberger, Gerhard Dimmling-Jung, Marialuisa Parodi, Vanessa Boysen, Karoline Mikus, Margit Gatzke, Monika Pater, Isabel Stettin, Marcus Beisswanger, Edith Luschmann, Valentina Lanuara, Krsto Lazarevic, Birgit Nieskens, Philipp Burgmer, Nicole Graaf, Christoph Wunnerlich, Patrick Bauer, Philipp Kayser, Emma Schiavon, Vanessa Carboni, Silvia Corti, Raffael Vogler

Die Schweizer Volkart Stiftung hat zur Finanzierung der Recherche beigetragen.

 

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