Faktencheck

Angebliches „Kla.tv“-Enthüllungsvideo über Lothar Wieler verbreitet Desinformation zur Corona-Pandemie

„Kla.tv“ behauptet in einem Video, „unglaubliche Enthüllungen“ über den RKI-Chef Lothar Wieler zu präsentieren. Tatsächlich werden darin aber Zitate verdreht und altbekannte Falschbehauptungen zu Fallzahlen und PCR-Tests wiederholt. 

von Alice Echtermann

Lothar Wieler
Ein Video von „Kla.tv“ konstruiert eine Verschwörungserzählung rund um Lothar Wieler vom Robert-Koch-Institut (Foto: Picture Alliance / DPA / Kay Nietfeld)
Behauptung
Das RKI wisse nicht, wie mRNA-Impfstoffe funktionieren; PCR-Tests dienten dazu, Menschen zu „identifizieren“ und seien nicht zur Diagnose geeignet; die vom RKI gemeldeten Todesfälle zeigten keine Menschen, die an Covid-19 gestorben sind; die Inzidenz könne wegen der Fehlerquote der Tests praktisch nie auf 10 sinken.
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Größtenteils falsch. Zitate von Lothar Wieler werden verdreht und die Todesfall-Statistiken und Eigenschaften von PCR-Tests werden irreführend dargestellt.  

„Die Akte Lothar Wieler“ – so nennt Kla.tv (Klagemauer.tv) sein Video über den Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI), das am 20. März 2021 veröffentlicht wurde. Das 15 Minuten lange Video unterstellt Wieler, Teil einer großen Verschwörung zu sein und die Zahlen zur Corona-Pandemie zu fälschen. Dabei verbreitet Kla.tv im Kern altbekannte Falschbehauptungen, die schon seit Längerem widerlegt sind.  

Am Ende der Sendung fordert der Moderator die Menschen auf, das Video möglichst weit zu verbreiten – und das haben offenbar auch viele getan, denn ein Facebook-Beitrag mit dem Video wurde allein seit dem 21. März mehr als 30.000 Mal auf Facebook geteilt. 

Zu Beginn des Videos werden Verbindungen von Lothar Wieler zu verschiedenen internationalen Gesundheitsorganisationen aufgezeigt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um geheime „Verflechtungen“, wie Kla.tv behauptet, sondern die erwähnten Mitgliedschaften Wielers sind auf der Webseite des RKI öffentlich aufgelistet


Weil einige dieser Organisationen mit der Stiftung von Bill Gates zusammenarbeiten (zum Beispiel die International Association of National Public Health Institutes oder die Global Research Collaboration for Infectious Disease Preparedness), wird suggeriert, Wieler sei nicht unabhängig. Belege dafür liefert das Video nicht. Kla.tv hat nur fünf Mitgliedschaften von Wieler herausgesucht – er ist jedoch laut der Webseite des RKI aktiv in mindestens 14 wissenschaftlichen Gremien oder Organisationen. Warum einige davon ihn angeblich beeinflussen und andere nicht, erklärt Kla.tv nicht.   

Der US-Unternehmer Bill Gates setzt sich seit Jahren für Gesundheitsthemen und Impfungen ein. Während der Corona-Pandemie ist er deshalb zum Gegenstand zahlreicher Verschwörungserzählungen geworden. CORRECTIV.Faktencheck hat mehrere davon bereits widerlegt (hier, hier oder hier). 

Wir haben die im Video von Kla.tv aufgestellten Behauptungen einzeln überprüft. 

1. Behauptung: Lothar Wieler habe enthüllt, dass das RKI die Funktionsweise von mRNA-Impfstoffen nicht verstanden habe

Das ist falsch. Die Behauptung beruht auf einem Interview von Lothar Wieler im Oktober 2020 mit dem Sender Phoenix und der Hintergrund wurde von uns bereits in einem Faktencheck recherchiert. Wieler sagte: „Wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr Impfstoffe zugelassen werden. Wir wissen nicht genau, wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken, aber ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe gibt.“ 

Entscheidend ist, dass diese Aussage getätigt wurde, Monate bevor die ersten Impfungen zugelassen wurden. Das RKI kennt die Funktionsweise von mRNA-Impfstoffen. Auf seiner Webseite finden sich detaillierte Erklärungen dazu, wie diese Impfstoffe funktionieren und wie wirksam sie sind. 

Als das Interview mit Wieler geführt wurde, am 15. Oktober 2020, gab es aber noch keine konkreten Erkenntnisse dazu. Das RKI erforscht selbst keine Impfstoffe – das machen die Hersteller in klinischen Studien, bei denen die Impfstoffe an tausenden Freiwilligen getestet werden. Danach werden die Daten von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) überprüft, um zu entscheiden, ob der Impfstoff zugelassen werden sollte. Nur bei zwei Covid-19-Impfstoffen startete dieser Prüfprozess vor dem Interview mit Wieler: Bei Astrazeneca (einem Vektorimpfstoff) am 1. Oktober und bei Biontech (einem mRNA-Impfstoff) am 6. Oktober

Das bedeutet jedoch nicht, dass zu diesem Zeitpunkt bereits Informationen zur Wirksamkeit bekannt waren. Susanne Stöcker, Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts, erklärte uns per E-Mail, dass es vor den Zwischenauswertungen der dritten Phase der klinischen Studien „tatsächlich keine Erkenntnisse“ dazu gegeben habe. 

Der Biontech-Impfstoff von Biontech und Pfizer war der erste, der in der EU eine bedingte Zulassung bekam. Ein Zwischenergebnis der klinischen Studien meldete der Hersteller erstmals am 9. November. Abgeschlossen wurde die dritte Phase nach Aussagen von Biontech erst Mitte November – einen ganzen Monat nach dem Erscheinen des Interviews mit Lothar Wieler. 

2. Behauptung: Wieler habe enthüllt, dass es beim PCR-Test darum gehe, Menschen zu „identifizieren“

In Video wird hierzu ein Zitat von Lothar Wieler eingeblendet (ab Minute 6:00): „Der entscheidende Punkt ist, dass wir so viele Menschen wie möglich mit PCR identifizieren. Und dann ist die Sequenzierung eine sequenzielle nachgeordnete Technologie, die uns noch mehr Informationen gibt. Aber zunächst mal beruht das ganze Wesen der Pandemiebekämpfung darin, dass wir Menschen identifizieren…“

Das Zitat von Wieler endet mitten im Satz. In der Beschreibung auf der Webseite von Kla.tv wird als Quelle ein Video genannt, das Wielers Aussage zeigt. Es stammt vom ZDF und zeigt Wieler dem blauen Hintergrund nach zu schließen in der Bundespressekonferenz. Das Video bricht ebenfalls mitten im Satz ab. 

Wir fanden die richtige Pressekonferenz, indem wir Lothar Wielers Krawatte, die im ZDF-Video zu sehen ist, mit der auf Fotos von Bundespressekonferenzen in der Datenbank „Picture Alliance“ verglichen haben. In der Konferenz am 22. Januar 2021 sagte er ab Minute 52:36:

„Der entscheidende Punkt ist, dass wir so viele Menschen wie möglich schnell mit PCR identifizieren. Und dann ist die Sequenzierung eine sequenzielle, nachgeordnete Technologie, die uns noch mehr Informationen gibt. Aber zunächst mal beruht das ganze Wesen der Pandemiebekämpfung darin, dass wir Menschen identifizieren, die dann isoliert werden, wenn sie positiv sind, damit sie andere nicht mehr ansteckend können, und dann die Kontaktperson in Quarantäne zu tun, dafür ist die PCR die Basis […].“

Wieler sagte also nur, was seit Monaten bekannt ist: PCR-Tests haben den Zweck, Infektionen zu finden – und somit, Infizierte zu „identifizieren“, bevor sie andere Menschen anstecken. Mit einer Sequenzierung können zusätzlich die genetischen Details der Coronaviren untersucht werden, um neue Virusvarianten (Mutationen) zu finden. 

3. Behauptung: Die gemeldeten Todesfallzahlen des RKI würden in keiner Weise die tatsächliche Sterblichkeit durch Covid-19 widerspiegeln

Kla.tv behauptet im Video, ein kurz vor dem Tod positiv getesteter Patient mit Krebs im Endstadium werde ebenso gezählt wie ein positiv getesteter Verkehrstoter. Diese Darstellung ist irreführend. 

Tatsächlich enthalten die vom RKI gemeldeten Todesfälle alle Menschen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde und die gestorben sind. Das bezieht auch Menschen mit schweren Vorerkrankungen ein. Wie wir vor Monaten in einem Faktencheck recherchiert haben, könnte theoretisch auch ein Infizierter, der bei einem Autounfall stirbt, gemeldet werden. Das ist jedoch sehr unwahrscheinlich. 

Bei jedem Todesfall muss ein Totenschein ausgestellt werden. Darauf trägt ein Arzt die unmittelbare Todesursache ein, nachdem er die verstorbene Person untersucht hat. Es gibt keine plausiblen Gründe, warum ein Arzt bei einem Autounfall Covid-19 als Todesursache angeben sollte. Wie das RKI erklärt, wird „in fast allen Bundesländern der vertrauliche Teil der Todesbescheinigung an das Gesundheitsamt gesendet“, damit die Daten abgeglichen werden können. (Mehr zum Thema Leichenschau und Totenschein lesen Sie hier.)  

Es ist durchaus möglich, dass manche Corona-Todesfälle auf eine schwere Vorerkrankung zurückzuführen sind. Kla.tv verlinkt dazu im Text unter dem Video als Quelle auf einen Artikel von NTV. Demzufolge haben Obduktionsergebnisse des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ergeben, dass 99 Prozent der Verstorbenen Vorerkrankungen gehabt hätten. Kla.tv lässt jedoch sämtliche weiteren Informationen weg und suggeriert, diese Menschen seien alle nicht an Covid-19 gestorben. Das ist falsch und steht so auch nicht in dem Artikel. 

Das UKE hat im Februar 2021 mitgeteilt, dass das Institut für Rechtsmedizin im Jahr 2020 insgesamt 735 Menschen untersucht habe, die mit dem Coronavirus infiziert waren und gestorben sind. In lediglich sieben Prozent der Fälle war die Corona-Infektion nicht todesursächlich. Die Untersuchungen zeigten, dass es sich bei „Covid-19 um eine Erkrankung handelt, die diverse Organe in ihrer Funktion schädigen kann“, schreibt das UKE. Die meisten Menschen starben aufgrund einer Lungenentzündung oder der Folge einer Thrombose durch Covid-19. 

4. Behauptung: Der PCR-Test sei nicht zur Diagnose geeignet

Ab etwa der Hälfte des Videos wiederholt Kla.tv zahlreiche Behauptungen über den PCR-Test, die seit Monaten von Gegnern der Corona-Maßnahmen verbreitet werden. Ein positiver PCR-Test weist das Vorhandensein des Coronavirus (beziehungsweise seines Genmaterials) im Körper nach. Er zeigt tatsächlich nicht, ob eine Person krank oder ansteckend (infektiös) ist. Das haben wir bereits Anfang Oktober in einem Faktencheck erklärt. 

Ein positiver PCR-Test bedeutet jedoch, dass eine Infektion stattgefunden hat. Und das ist relevant im Kontext der Pandemiebekämpfung. Kla.tv suggeriert, dass ein positiver PCR-Test nicht aussagekräftig sei – und das stimmt nicht. 

Ein PCR-Test kann laut RKI während der infektiösen Phase positiv ausfallen, aber auch kurze Zeit davor oder danach. Es stimmt, dass er nicht nachweist, ob das Virus im Körper eines Menschen aktuell vermehrungsfähig und somit infektiös ist. Er kann aber mit dem sogenannten CT-Wert zumindest Hinweise darauf geben, ob die Viruslast – die Menge der Viren im Körper des Patienten – hoch oder niedrig ist. Und eine hohe Viruslast korreliert mit der Infektiosität, wie auch das RKI schreibt. 

RKI-Grafik zu Corona-Tests und Infektiosität
Eine Grafik zeigt, in welchem Zeitraum Menschen mit Covid-19-Infektion ansteckend sind und wann die Tests positiv ausfallen (Quelle: RKI / Screenshot am 14. April 2021: CORRECTIV.Faktencheck)

Wichtig ist: Patienten müssen sich nicht krank fühlen, um ansteckend zu sein – sie können das Virus laut RKI schon weitergeben, bevor sie selbst Symptome entwickeln. Studien zeigen zudem, dass auch Personen, die nie Symptome zeigen, also asymptomatisch sind, das Virus weitergeben können. Es gibt Hinweise, dass sie weniger ansteckend sind als Menschen, die an Covid-19 erkranken, welche Rolle sie bei der Verbreitung des Virus spielen, ist aber nicht vollends geklärt.  

Positive PCR-Testergebnisse sind also keine Krankheitsdiagnose. Aber wenn jemand mit dem Virus infiziert ist, ist es wahrscheinlich, dass die Person entweder gerade ansteckend ist, es in der Vergangenheit war oder noch werden wird. Es ergibt also Sinn, diese Personen zu isolieren, wenn man Infektionsketten unterbrechen möchte.

Auch der Berliner Senat, der von Kla.tv im Video zitiert wird, erklärte, dass er deshalb seine Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie auf PCR-Tests stützt: „Weil mit dem PCR-Test das Vorhandensein von SARS-CoV-2 Viren nachgewiesen wird. Das Vorhandensein dieser Viren korreliert mit einer Infektion mit diesen Viren. Diese Infektion ist relevant für die Überlegungen zum Infektionsschutz.“

5. Behauptung: Durch die Fehlerquote von PCR-Tests könne die Inzidenz praktisch nie auf 10 sinken

Auch solche Behauptungen haben wir bereits in Faktenchecks (hier und hier) widerlegt. Die gemeldeten Corona-Fallzahlen beziehen sich auf Infektionen, die mit einem PCR-Test bestätigt wurden. Ein falsch-positives Testergebnis liegt vor, wenn eine Person nicht mit SARS-CoV-2 infiziert ist, aber der Test dennoch positiv ausfällt. 

Es wäre also theoretisch denkbar, dass falsche Tests die Inzidenz steigen lassen. Kla.tv geht im Video von einer angeblichen PCR-Fehlerquote von zwei Prozent aus und rechnet vor: Wenn man „alle“ testen würde, wären 2.000 pro 100.000 Tests falsch-positiv und würden eine Inzidenz von 2.000 erzeugen. Auf dieser Grundlage behauptet Kla.tv, die Corona-Pandemie sei „eine selbstgemachte Testpandemie“. 

Die Rechnung im Video ist aber irreführend. Erstens werden in Deutschland nicht alle getestet, sondern PCR-Tests werden immer noch hauptsächlich bei konkretem Verdacht auf eine Infektion durchgeführt. Zweitens ist eine Fehlerquote von zwei Prozent bei PCR-Tests sehr unwahrscheinlich. 

Wichtig für die Fehlerquote von PCR-Tests sind zwei Parameter: die Sensitivität und Spezifität. Sensitivität ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Test einen Infizierten korrekt als infiziert erkennt. Spezifität ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Test Gesunde als gesund erkennt. Ist die Spezifität einer Testmethode niedrig, treten falsch-positive Ergebnisse also häufiger auf. 

Viele Labore verwenden nach unseren Recherchen zum Nachweis von SARS-CoV-2 verschiedene Gen-Sequenzen des Virus. Wenn in der Praxis nicht nur auf eine, sondern mindestens zwei solcher Gen-Sequenzen getestet wird („Dual Target“-System), reduziert das die theoretische Möglichkeit für falsch-positive Ergebnisse sehr stark. 

Die internationale Non-Profit-Organisation Foundation for Innovative New Diagnostics (Find) listet auf ihrer Webseite zahlreiche PCR-Testsysteme verschiedener Hersteller – und die meisten suchen nach zwei Gen-Sequenzen (gene targets), manche auch nach drei. Die Spezifität wird pro Gen-Sequenz angegeben und liegt zwischen 95 und 100 Prozent. 

Diese Werte zusammengerechnet machen die Fehlerquote von PCR-Tests „verschwindend gering“, erklärte uns der Leiter eines großen Laborverbunds in Deutschland, Bioscientia, bereits im vergangenen Jahr. So komme man auf eine Spezifität der PCR-Tests von 99,99 Prozent. Falsch-positive Ergebnisse seien auch damit nicht komplett ausgeschlossen, sie beträfen jedoch nur einen von 10.000 Tests. Eine Inzidenz von 10 ist also auch bei hohen Testzahlen nicht unmöglich.

Das RKI teilte uns bereits auf Anfrage für einen früheren Faktencheck mit: „Bei korrekter Durchführung eines PCR-Tests liegt dessen Spezifität bei nahezu 100 Prozent. Fehler können beispielsweise durch das Vertauschen von Proben vorkommen. Auch werden positive oder nicht schlüssige Testresultate durch einen zweiten Test überprüft, so dass es in der Praxis zu fast keinen falsch positiven Ergebnissen kommt.“ 

Auszug aus RKI-Hinweisen zu Corona-Tests
Auszug aus den Hinweisen des RKI zur Testung von Patienten auf das Coronavirus (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Fazit 

Das Video von Kla.tv „Die Akte Lothar Wieler“ enthält sehr wenig konkrete Informationen über den Präsidenten des RKI und auch keine „unglaublichen Enthüllungen“, dafür aber viele altbekannte Irreführungen zur Corona-Pandemie. Das Video soll offenbar suggerieren, dass die Pandemie ein großer Betrug sei, bedient aber lediglich ein Verschwörungsnarrativ und liefert keine Belege. 

Klagemauer.tv ist seit Jahren bekannt dafür, Desinformation zu verbreiten. Dahinter stehen laut Medienberichten der Schweizer Ivo Sasek und seine Sekte „Organische Christus-Generation“, die teilweise antisemitische Tendenzen aufweise. 

Redigatur: Sarah Thust, Steffen Kutzner

Update, 19. April 2021: Wir haben ein Zitat aus der Pressemitteilung des UKE Hamburg korrigiert. 

Die wichtigsten, öffentlichen Quellen für diesen Faktencheck:

  • Mitgliedschaften von Lothar Wieler: Link (archiviert)
  • Häufige Fragen zum Coronavirus (RKI): Link
  • Hinweise zur Testung von Patienten auf das neuartige Coronavirus (RKI): Link
  • Antwort des Berliner Senats auf eine Anfrage zur Aussagekraft des PCR-Tests: Link (archiviert)
  • Nationale Teststrategie (RKI): Link
  • Evaluation von PCR-Testsystemen (Find): Link

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