Am 3. Juli veröffentlichte ein Facebook-Nutzer das Foto eines Informationsschreibens der Wohnungsgenossenschaft Dippoldiswalde bei Dresden. Darin wird angekündigt, dass die Warmwasserversorgung eingeschränkt werden soll. Eine Facebook-Nutzerin zweifelt an der Echtheit des Schreibens: „So ein Quatsch, sowas ist gesetzeswidrig. Da hat einer mit dem PC gespielt“. Ein anderer Nutzer schreibt: „Schaut euch doch mal den Brief genau an. […] Das ist ein Fake.“
Das Schreiben ist jedoch echt und wurde im Original von der Wohnungsgenossenschaft auf Facebook veröffentlicht. Viele Zahlreiche Medien griffen es auf.

Das Schreiben wurde von regionalen und überregionalen Zeitung aufgegriffen
Die Wohnungsgenossenschaft Dippoldiswalde veröffentlichte das Originalschreiben am 5. Juli auf Facebook. Die Betriebszeiten für Warmwasser werden demzufolge begrenzt auf täglich 4 bis 8 Uhr, 11 bis 13 Uhr, und zusätzlich 17 bis 21 Uhr von Montag bis Freitag, sowie 16 bis 21 Uhr am Wochenende. Unsere Anfrage per E-Mail, weshalb sich die Genossenschaft zu diesem Schritt entschieden hat, blieb unbeantwortet.
Inzwischen gibt es sowohl regional als auch überregional viele Medienberichte über das Schreiben. Bei der Leipziger Volkszeitung wird der Vorstand der Genossenschaft, Falk Kühn-Meisegeier, mit den Worten zitiert: „Es geht nicht darum, die Mieter zu ärgern, sondern sich auf das einzustellen, was wir im nächsten Jahr vielleicht sonst nicht mehr bezahlen können.“
Laut eines Berichts des MDR gelte die Einschränkung seit dem ersten Juli in etwa der Hälfte der 600 Wohnungen der Genossenschaft und betreffe die, in denen Gas für Heizung und Warmwasser nötig ist. Dem MDR gegenüber sagte Kühn-Meisegeier: „Wir wollen, dass unsere Leute im nächsten Jahr keinen Schreck bekommen, wenn sie auf ihre Nebenkosten-Abrechnung schauen.“
Redigatur: Sarah Thust, Matthias Bau
Vielleicht kennen Sie das. Die AfD scheint schier unaufhaltsam. Genauso wie der Rechtsruck in ganz Europa. Dazu kommt: Die Situation zuletzt in Ceuta, Krieg im Iran, Frieden ist in der Ukraine noch lange nicht in Sicht und gerade erst haben wir einen Sommer mit einem Rekord an Hitzetoten in Deutschland hinter uns. Von den unfassbaren Waldbränden in Europa will ich gar nicht erst anfangen.
Manchmal möchte man da schon den Kopf in den Sand stecken. Noch eine Krise. Noch eine schlechte Nachricht. Noch eine Debatte, bei der man sich fragt: Wo soll das alles hinführen? Ich glaube, ich spreche für viele, wenn ich sage: An vielen Tagen hat man einfach keinen Bock mehr. Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl. Damit sind Sie nicht allein!
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