Tierschützer betonen immer wieder: Menschen müssen keine Angst vor Wölfen haben. Die Tiere sind scheu und laufen in der Regel weg, wenn sie einen Menschen erblicken. Nutztiere wie Schafe aber sind bedroht: Vor allem in Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen werden Angriffe von Wölfen auf Nutztiere gemeldet. Einige Jäger und Landwirte fordern deshalb: Der Wolf soll offiziell gejagt werden dürfen.
Tatsächlich ist Wolfsmanagement auch Wahlkampfthema. Welche Partei ist für einen Abschuss der Tiere? Wir haben uns einzelne Stimmen von Bundestagskandidaten angeschaut.
- Die Grünen sind für ein ökologisches Management. Sie wollen Wölfe nicht ins Jagdrecht aufnehmen – sind aber in Einzelfällen auch für eine sogenannte „Entnahme“ von „Problemtieren“.
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Die SPD ist ebenfalls gegen eine generelle Aufnahme ins Jagdrecht. Sie möchte den Herdenschutz stärken.
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Die Linke schließt eine generelle Aufnahme ins Jagdrecht nicht aus – „Problemwölfe“ sollten getötet werden dürfen.
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Die CSU ist für eine beschränkte Abschussfreigabe. Es sei zu beachten, dass der Wolf kein frei jagdbares Wild sein darf – es müsse Regulierungen geben.
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Die AfD fordert eine Obergrenze für Wölfe und will die Tiere „endlich bejagen.“
Auch wenn der Wolf ein Nischenthema ist – in den betroffenen Bundesländern könnte er das Wahlergebnis beeinflussen.
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