Profil

Jean Peters

Redaktionsleitung Kunst und Journalismus
Kunst und Journalismus

Jean Peters ist bei Correctiv Redaktionsleiter, wo er neue Formen der investigativen Recherche und kreative Formen des Journalismus weiter entwickelt. Zuvor arbeitete er als Autor für Jan Böhmermans ZDF Magazin Royale, S. Fischer ist sein Hausverlag. Seine vermutlich bekannteste Recherche ist der „Geheimplan gegen Deutschland„, die er als verantwortlicher Redakteur leitete und als Co-Autor das Theaterstück zu schrieb.

Weitere Themen waren unter anderem der geheimdienstlich-industrielle Komplex und die deutsche Waffenindustrie, mit dem ZDF Neomagazin veröffentlichte er geheime Dokumente zu deutschen Kaisersnachfahren, war investigativ bei der Ibiza Affäre der ehemaligen österreichischen Regierung beteiligt, recherchierte initial zur Bild Zeitungs-MeToo-Affäre rund um Julian Reichelt und war mit Correctiv Undercover bei der Klima-Leugner-Lobby.

Zuvor gründete er das Peng Kollektiv, mit dem er u.a. den Aachener Friedenspreis gewann und auf mehreren Kunstbiennalen und Museen ausstellte, u.a. dem Ludwig Forum für Internationale Kunst, der Kunsthal Charlottenborg oder dem MuseumsQuartier und der Kunsthalle Wien. Er stellte bereits gemeinsam mit Ai Wei Wei, Daniel Richter und Hito Steyerl aus. Er arbeitet nebenher als Autor und Regisseur für Theater, etwa der Volksbühne und dem Berliner Ensemble und lehrt an verschiedenen Universitäten. 2018 wurde er zusammen mit Peng! mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

Hobbies hat er keine.

E-Mail: jean.peters(at)correctiv.org
Twitter: @jeangleur

Standbild Der Vorhang zerreisst
Kirchenlied und investigative Recherche

Erstes Kirchenlied zu Missbrauch: „Der Vorhang zerreißt“

CORRECTIV veröffentlicht gemeinsam mit der Kölner Band Ruhama das Kirchenlied „Der Vorhang zerreißt“. Es ist nach unserer Kenntnis das erste Kirchenlied, das sexuellen Missbrauch selbst zum Gegenstand hat – menschlich wie theologisch. Es ist ganz sicher das erste Mal, dass eine investigative Recherche als Kirchenlied erscheint.

Gold-Hans-Holger Malcomeß-AFD
AfD-Geschäftsführer

Der Mann, der sich nicht erinnert

Hans-Holger Malcomeß leitet die Bundeszentrale der AfD und weiß, wo 278 Kilogramm Gold lagern – ansonsten hat er erstaunliche Gedächtnislücken. Vor seiner AfD-Karriere handelte der Dresdner mit Edelmetallen. Sein damaliger Partner: Ein Mann mit Verbindungen zu einem Waffenhändler. Davon, sagt Malcomeß, habe er nichts gewusst.

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Reichtum von Rechts

Das verschwundene Gold der AfD

2018 hinterließ der Millionär Reiner Strangfeld der AfD gut 278 Kilogramm Gold – in Barren und Krugerrand-Münzen. Nach heutigem Kurs: Rund 36 Millionen Euro. Aufbewahrungsort: Unklar. CORRECTIV rekonstruiert den Weg des versteckten Schatzes.

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Geheimplan gegen Deutschland

Zwei Jahre nach der Potsdam-Recherche: Von angeblichen „Deportationslügen“ bis zum möglichen AfD-Verbotsverfahren

Im Januar 2024 veröffentlichte CORRECTIV die Recherche „Geheimplan gegen Deutschland“. Seitdem läuft ein Kampf um Deutungshoheit: Was darf „Remigration“ heißen – und was bedeutet es in der Sache? Die Antworten aus Gerichten und Politik machen 2026 zu einem möglichen Schlüsseljahr für die Frage eines AfD-Verbotsverfahrens.

Logo der Desiderius-Erasmus-Stiftung
Politik

Neue Website dokumentiert Grundströmung der AfD-nahen Stiftung

CORRECTIV bündelt auf einer neuen Informationsplattform öffentlich zugängliche Recherchen zur Desiderius-Erasmus-Stiftung. Anlass ist der Antrag der AfD-nahen Stiftung auf staatliche Förderung nach dem Stiftungsfinanzierungsgesetz und die Frage, ob ihr politisches Umfeld mit den gesetzlichen Voraussetzungen vereinbar ist. Nach eigenen Recherchen soll die AfD-nahe Stiftung bei einer Bewilligung weit mehr Geld erhalten als bisher bekannt.

EU-Kommission in Brüssel
Russland/Ukraine

Der Fall Sergej Erler

In Luhansk posierte er neben einem russischen Propagandaakteur. Die OSZE schickte ihn offenbar in die Operationszentrale nach Kiew. Heute arbeitet derselbe Mann als Mitarbeiter eines AfD-Abgeordneten in Brüssel.