Profil

Katarina Huth

Reporterin

Katarina studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Valencia. In ihrer Bachelorarbeit analysierte sie die Vor- und Nachteile eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Im Anschluss ging sie bei Mein Grundeinkommen e.V. an der Schnittstelle zwischen Medien und GewinnerInnen eines Grundeinkommens den realen Auswirkungen dieser Existenzsicherung auf die Spur.
Mit dem Aktionskunst-Kollektiv Peng! leitete sie auch mal eine subversive Installation zu Finanzbehörden auf der Athen Biennale 2018 und schlich sich undercover in eine fingierte Friedenspreisverleihung der deutschen Waffenindustrie. Immer auf der Suche nach den effektivsten Hebeln, um gesellschaftliche und strukturelle Missstände aufzudecken und konstruktive Lösungsansätze zu entwickeln, ist Katarina nun Teil der neuen CORRECTIV Klimaredaktion. Ihre journalistische Ausbildung absolviert sie an der Freien Journalistenschule Berlin.

E-Mail: katarina.huth(at)correctiv.org
Twitter: @katahuth

Ruhrgebiet
Klimawandel, Energiewende

Kommunale Kohle-Investments: Mit der Crowd Licht ins Dunkel bringen

Viele Kommunen profitieren nach wie vor vom Klimakiller Kohle. Doch nicht alle wollen dazu stehen. CORRECTIV hat eine Crowd-Recherche gestartet und mit einem jungen Rechercheteam, viele von ihnen aus Fridays for Future Kreisen, zu den Kraftwerks-Beteiligungen der NRW-Kommunen recherchiert. Pressestellen machten falsche Angaben, vergaßen Millionen RWE-Aktien und suchten Rechtsbeistand gegen unsere Anfragen. Die Reaktionen zeigen: Es braucht mehr Transparenz zu den Energiebeteiligungen der Städte und Gemeinden. Deswegen veröffentlichen wir die Antworten der Kommunen.

In eigener Sache

Die Kohle der Kommunen

Wie viele NRW-Kommunen haben eigentlich noch Kohlekraftbeteiligungen? Das wollten wir mit einer Crowd-Recherche herausfinden. Schülerinnen und Studenten aus Fridays for Future-Kreisen haben sich an einer breit angelegten Datenerhebung beteiligt. Bei den Anfragen an die Kommunen wurden wir mit Widerständen konfrontiert. Deswegen weiten wir unsere Bürgerrecherche nun aus und machen die Antworten der Kommunen öffentlich.

CORRECTIV.Ruhr

Tönnies: Caritas-Vorstand spricht von „Mauer des Schweigens“

Der Vorstand der Caritas Gütersloh spricht im Fall Tönnies von einer „Mauer des Schweigens“. Der Stammsitz des Fleischkonzerns in Rheda-Wiedenbrück nimmt nach wochenlangem Stillstand die Produktion wieder schrittweise auf. Ein bulgarischer Werksarbeiter wirft dem Konzern Fahrlässigkeit vor. Tönnies und dessen Subunternehmen beantragen Lohnkostenerstattung beim Land NRW.

CORRECTIV.Ruhr

Ex-Umweltminister Remmel: Abschaffung der Stabsstelle Umweltkriminalität war „grundfalsch“

Der ehemalige NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) hat gestern im Untersuchungsausschuss zur Stabsstelle Umweltkriminalität in Düsseldorf ausgesagt. Die Entscheidung seiner Nachfolgerin Christina Schulze Föcking (CDU), die Stelle 2017 abzuschaffen, war seiner Ansicht nach falsch. Aufgrund der aktuellen Skandale rund um den Schlachtbetrieb Tönnies wäre gerade jetzt eine Stabsstelle Umweltkriminalität wichtig, sagte Remmel.

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Verkehr, Corona-Krise

Wie gewonnen, so zerronnen

Der Lockdown hatte nicht nur Schattenseiten. Er hat uns auch Möglichkeiten gezeigt. Besonders, was unsere Mobilität, unsere täglichen Wege und Wartezeiten betrifft. Wir haben Initiativen und Bürger:innen nach ihren Hoffnungen nach dem Lockdown gefragt und uns genauer angeschaut, was in den vergangenen Monaten auf den Straßen des Ruhrgebiets los war. Ein Essay zur Verkehrswende im Revier.

die-heartland-lobby
Klimawandel

Die Heartland-Lobby

Die Recherche von CORRECTIV und Frontal21 zeigt, wie das US-amerikanische Heartland Institute Leugner des Klimawandels in Deutschland unterstützt, um Maßnahmen zum Klimaschutz zu untergraben. Undercover lernen wir den Chefstrategen des Instituts kennen: James Taylor. Er wird uns erzählen, wie das Netzwerk der Klimawandelleugner funktioniert, wie Spenden verschleiert werden und wie sie eine deutsche, AfD-nahe Youtuberin nutzen wollen, um »die Jugend« zu erreichen. Am Ende macht er uns ein konkretes Angebot.