Der AfD-Spendenskandal
– Die Übersicht

Die AfD, der Verein und die Schweizer Goal AG: Die gefährlichste Spendenaffäre der Republik

Es ist wohl die gefährlichste Spendenaffäre in unserer Republik. Seit 2015 gewinnt die AfD Wahlen in Deutschland. Seither sind rassistische, rechtsradikale und geschichtsrevisionistische Parolen Teil der politischen Auseinandersetzungen in den Parlamenten und Talkshows. Unser Land hat sich verändert.

Von Beginn an wird der Siegeszug der AfD von einer millionenschweren Unterstützerkampagne begleitet. Parteienspenden sind in Deutschland nicht verboten, wenn die Geldgeber genannt werden. Die Finanziers der Wahlhilfen für die AfD sind aber bis heute unbekannt. Die Werbekampagnen organisieren ein Verein und eine Schweizer PR-Firma. Die AfD behauptet, nichts mit diesen Wahlhilfen zu tun zu haben, diese seien „Parallelaktionen”. Dann wäre es keine Parteispende und die Spender müssen nicht genannt werden. Das deutsche Parteiengesetz läßt diese Lücke zu.

Unsere Recherchen haben gezeigt, dass die AfD und ihre Funktionäre sehr wohl in die Werbeaktionen eingebunden waren. Unsere Recherchen haben auch gezeigt, dass das deutsche Parteiengesetz dringend reformiert werden muss. Unsere Recherchen sorgen für Transparenz und sorgen für den Impuls, die Lücke im Parteiengesetz zu schließen.

Das Facebook-Wunder der AfD und ein „potentieller Unterstützer“: Neue Vorwürfe im AfD-Spendenskandal
AfD-Spendenskandal

Das Facebook-Wunder der AfD und ein „potentieller Unterstützer“: Neue Vorwürfe im AfD-Spendenskandal

Interne E-Mails aus AfD-Kreisen und Aussagen der Ex-Parteichefin Frauke Petry weisen auf eine mögliche neue Spendenaffäre der Partei hin. Demnach wurde der Facebook-Auftritt der AfD seit 2015 gezielt gesteuert und soll aus der Schweiz bezahlt worden sein. Petry erhebt Vorwürfe gegen Jörg Meuthen.
AfD Niedersachsen: Die Legende vom Spendenskandal
AfD-Spendenskandal

AfD Niedersachsen: Die Legende vom Spendenskandal

Bei der AfD Niedersachsen gibt es seit Jahren interne Gerüchte über die Finanzierung des Landtags-Wahlkampfes der damaligen AfD-Spitzenkandidatin Dana Guth. Die Politikerin selbst sagt, sie habe alle Fragen längst beantwortet. Wer sagt die Wahrheit?
Pretzell im NRW-Landtag: Neue Vorwürfe gegen AfD-Chef Meuthen in Spendenaffäre
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Pretzell im NRW-Landtag: Neue Vorwürfe gegen AfD-Chef Meuthen in Spendenaffäre

In einer Rede im Landtag von Nordrhein-Westfalen belastet der ehemalige AfD-Landeschef Marcus Pretzell den AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen und mehrere AfD-Funktionäre. Meuthen weist die Vorwürfe umgehend zurück.
Frauke Petry über geheime Treffen der AfD-Parteispitze mit Immobilien-Milliardär
AfD-Spendenskandal

Frauke Petry über geheime Treffen der AfD-Parteispitze mit Immobilien-Milliardär

Die AfD-Spitze hat sich nach Aussage der früheren Parteichefin Frauke Petry ab 2015 mehrfach mit dem Milliardär Henning Conle getroffen. Es ging um anonyme Spenden an die Partei. Im Interview spricht Petry erstmals exklusiv über die Treffen. Einblicke in eine Schattenwelt hinter der Politik. 
AfD-Spendenaffäre: Ex-AfD-Funktionär packt über Spenden aus der Schweiz aus
AfD-Spendenskandal

AfD-Spendenaffäre: Ex-AfD-Funktionär packt über Spenden aus der Schweiz aus

Marcus Pretzell war Chef der AfD in NRW, bevor er mit seiner Frau Frauke Petry, der damaligen Parteichefin, die AfD im Streit verließ. Nun spricht er erstmals über seine Kontakte zur Schweizer Goal AG. Die PR-Firma steht im Zentrum der AfD-Spendenaffäre, für die die Partei rund 900.000 Euro Strafe zahlen soll. Eine gemeinsame Recherche von CORRECTIV und Frontal21.
Gericht bestätigt CORRECTIV-Recherchen zur AfD-Spendenaffäre
AfD-Spendenskandal

Gericht bestätigt CORRECTIV-Recherchen zur AfD-Spendenaffäre

Die AfD hat Strohleute zur Verschleierung ihrer Parteispenden eingesetzt. Diese und andere Aussagen einer Recherche von CORRECTIV wollte die AfD gerichtlich verbieten lassen. Das Landgericht Frankfurt am Main hat die Klage der Partei nun vollumfänglich abgewiesen. Das Gericht bestätigt die Recherchen von CORRECTIV als „wahre Tatsachenbehauptungen“, die die AfD hinzunehmen habe.