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Alte Apotheke

Keine Aufzeichungen bitte! – Oder wie sich die Politik in Sachen Alte Apotheke wegduckt

Seit Wochen bemühen wir uns, verantwortliche Politiker aus Stadt und Land in unsere mobile Lokalredaktion nach Bottrop einzuladen, um mit ihnen und mit Betroffenen öffentlich vor Ort über den Skandal der Alten Apotheke zu reden. Es geht nicht um Schuldzuweisungen. Sondern darum, was besser werden muss. Doch sowohl Gesundheitsministerium als auch Stadt weichen aus.

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Alte Apotheke

Ärzte fordern unabhängige Studie zum Pansch-Skandal, Land NRW blockt ab

Eine Studie könnte den Patienten der Alten Apotheke Gewissheit bringen. Auch die Ärzte sind dafür, den Skandal so aufzuarbeiten. Sogar das Düsseldorfer Gesundheitsamt findet die Idee gut. Aber das Gesundheitsministerium NRW blockiert.

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Alte Apotheke

Herr Gesundheitsminister Laumann, übernehmen Sie: Nur eine Studie kann den Opfern des Pansch-Apothekers gerecht werden.

Es gibt einen Weg, nachzuweisen, ob Peter S. aus Bottrop Patienten geschädigt hat. Doch dafür müsste der Gesundheitsminister aus NRW jetzt aufstehen und reagieren. Es braucht eine Fall-Kontroll-Studie. Ein Appell.

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Alte Apotheke

Düsseldorfer Praxen bekamen Krebsmedikamente vom Alten Apotheker Peter S.

Zwei Düsseldorfer Praxen bezogen ihre Medikamente aus der Alten Apotheke von Peter S.. Sie versorgten über 900 Krebspatienten mit diesen Arzneien. Bis heute wissen viele dieser Patienten das nicht – so ergeben es unsere Recherchen.

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Alte Apotheke

Warum lieferte der Bottroper Apotheker Peter S. Krebsmedikamente nach Düsseldorf?

Ein Arzt aus Düsseldorf lässt sich von einem Apotheker aus Bottrop mit Krebsmedikamenten beliefern. Obwohl auch Apotheker aus der näheren Umgebung zur Verfügung stehen würden. Warum?

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Alte Apotheke

Es gab schon 2013 eine Anzeige gegen Peter S. – die Ermittlungen dauerten nur 14 Tage

Unterdosierte und abgelaufene Krebsmedikamente – schon vor dreieinhalb Jahren wurden diese Vorwürfe gegen Peter S. zur Anzeige gebracht. Aber die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen ein.

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Alte Apotheke

Sieben offene Fragen zu den gepanschten Medikamenten

Die Stadt Bottrop hat eine Liste mit 49 Wirkstoffen erstellt, die nachweislich in der “Alten Apotheke” gepanscht wurden. Damit wollte man die Patienten beruhigen und informieren. Auch wir haben uns an diese Liste gehalten – allerdings haben wir festgestellt, dass sie viele Fragen aufwirft. Wir haben die Staatsanwaltschaft und die Stadt Bottrop damit konfrontiert.

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Alte Apotheke

Gepanschte Krebsmedikamente: Wie viele Patienten sind möglicherweise betroffen?

Die Stadt Bottrop stellt die Zahl der Patienten in Frage, die von Peter S. Medikamente bekommen haben. Anstatt sich für die Betroffenen einzusetzen, zweifelt die Stadt die Recherchen von CORRECTIV an.

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Die Kontrolle der Apotheke in NRW soll nach dem Skandal in Bottrop verschärft werden.

Alte Apotheke

Apotheken-Kontrollen: Ein Erlass ohne Wirkung

Gesundheitsminister Laumann wollte die Apotheken-Kontrolle in NRW verbessern. Dafür hat er einen Erlass aufgesetzt. Auslöser war der Fall der “Alten Apotheke” in Bottrop und die in Kritik geratene Kontrollkette von Krebsmedikamenten. Die zuständigen Behörden in NRW sagen aber: Der Minister hat noch gar nichts verändert. Welchen Sinn und Zweck hat also der Erlass?

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Alte Apotheke

Der Gönner war ein Heuchler – was passiert jetzt?

Das Hospiz in Bottrop hat viel Geld von Peter S. angenommen, jahrelang. Er galt als Gönner. Mitte August – neun Monate nach Bekanntwerden des Krebsskandals – war er immer noch der 1. Vorsitzende des Fördervereins. Das Hospiz scheint nun zu versuchen, die Vergangenheit mit Peter S. vergessen zu machen.

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Alte Apotheke

Drei Apotheken-Kontrollen – kein Effekt

Der Apotheker Peter S. wurde von den Behörden kontrolliert: dreimal zwischen 2011 und 2016. Aber die Kontrolleure merkten nicht, dass er Medikamente panschte. Denn die Infusionen wurden nicht untersucht. Ein internes Dokument belegt, wie wenig Respekt S. gegenüber den städtischen Kontrolleuren hatte. Handschriftlich steht da: „Sie kann dich am Arsch lecken.“

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Alte Apotheke

Ein Kampf mit wirkungslosen Waffen: Wie viel Zeit hat Peter S. den Krebspatienten genommen?

Welche Folgen hat es, wenn man nur verdünnte Krebsmedikamente bekommt? Tausende Patienten wurden von Peter S. betrogen. Ihre Geschichten sind tragisch. So auch die Geschichte von Willi Hinte.

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