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E-Mail: julia.broetz(at)correctiv.org

von Julia Brötz

“Deine privaten Mails würd’ ich gerne lesen.”
“Nö, geht dich doch nichts an.”

Sicher im Netz kommunizieren geht, wenn man weiß wie. CORRECTIV veranstaltet am kommenden Montag eine Cryptoparty: Wir erklären Euch, wie Ihr E-Mails verschlüsselt, sicher chattet und im Internet surft, ohne Spuren zu hinterlassen.

Im Fernsehen wirbt im Moment die Initiative „E-Mail made in Germany“. Die Anbieter WEB.DE, Telekom und GMX versprechen Kunden sicheren Mail-Verkehr. Doch wenn Behörden oder Polizei anklopfen, werden die Nachrichten weiterhin herausgegeben. Und auch die Technik hinter der Datenübertragung bleibt undurchsichtig. Tschüss NSA, hallo Herr Schäuble.

CORRECTIV ist spendenfinanziert!

CORRECTIV ist das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum. Unser Ziel ist eine aufgeklärte Gesellschaft. Denn nur gut informierte Bürgerinnen und Bürger können auf demokratischem Weg Probleme lösen und Verbesserungen herbeiführen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie unsere Arbeit. Jetzt unterstützen!

Jeder, der sich das Passwort zu einem E-mail-Konto verschafft — ob Hacker oder beleidigte Ex-Freundin — kann die dort enthaltenen Nachrichten lesen. Von gelangweilten Mitarbeitern des Anbieters oder neugierigen Geheimdienstlern ganz zu schweigen. Wer dagegen verschlüsselt im Netz agiert, macht es ungebetenen Gästen deutlich schwerer, die privaten Inhalte zu knacken. Der eigene Text wird dabei in unlesbare Zeichen verwandelt — eine Geheimsprache, die nur derjenige, für den die Nachricht bestimmt ist, entziffern kann.

In der „Post-Snowden-Ära“ ist das Thema Datenschutz präsenter als je zuvor. Die Verschlüsselung und Sicherung von Informationen — kurz Kryptografie — ist keine Geheimwissenschaft mehr. Open-Source-Programme wie die GPG Suite oder das Gpg4win für E-Mails, Off-the-Record Messaging oder pidgin für Instant-Messaging sind frei zugänglich. Ihre Einrichtung erfordert lediglich ein wenig Geschick und Zeit. Danach ist es ein Kinderspiel, geschützt im Netz zu verkehren.

Für alle, die sich nicht alleine durch nerdige Wikis kämpfen wollen, bietet CORRECTIV am kommenden Montag, 29. September, eine Informationsveranstaltung an. Unser Kollege Sebastian Vollnhals führt Euch durch die Geschichte und Basics der Kryptografie, erklärt die besten Tools und Tricks und liefert praktische Anleitungen. Wer mag, kann direkt Computer oder Handy zücken. Vielleicht sind bis zum Ende des Abends schon die ersten Schlüssel ausgetauscht.

Wir freuen uns auf Euch, am Montag ab 19 Uhr in unserem Berliner Büro in der Singerstraße 109. Meldet Euch zu unserem Facebook-Event an oder schreibt eine Mail an mich unter events (at) correctiv.org.

von Julia Brötz

Der Berliner Stammtisch des netzwerk recherche kommt zu uns. Am 21. Oktober sind alle Journalisten, Rechercheure und Interessierte ab 19 Uhr herzlich eingeladen, in unserem Büro in entspannter Runde ins Gespräch zu kommen. Zusätzlich wird Lars Marten Nagel, Mitglied im Investigativ-Team der „Welt“-Gruppe, Einblicke in seinen Alltag als Reporter geben. Der Journalisten-Stammtisch wird ab sofort jeden Monat bei CORRECTIV zu Gast sein.

Journalisten leben von ihren Kontakten: Unabhängige, sorgfältig recherchierte, große Geschichten sind in Kooperationen oft einfacher als im Alleingang. CORRECTIV und netzwerk recherche setzen genau dort an. Wir ermöglichen Recherchen, die der Allgemeinheit dienen. Gemeinnützigkeit statt Profit, Kollaboration statt Ego. Mit einem monatlich stattfindenden Stammtisch möchten wir einen Ort schaffen, an dem wir uns ungestört austauschen und gemeinsame Projekte anstossen können.

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Mit Lars Marten Nagel konnten wir für den ersten nr-Stammtisch bei CORRECTIV einen Sprecher gewinnen, dessen Recherchen Missstände in unserer Gesellschaft offen legen. Für das Investigativ-Ressort der „Welt“ berichtet der Reporter regelmäßig über dubiöse Geschäftspraktiken, Internet-Imperien, Cyberkriminalität und Politikskandale. Zuletzt hat er die katastrophalen Zustände in deutschen Flüchtlingsheimen aufgedeckt – und dabei erschreckende Verbindungen zur Staatssicherheit der DDR ausgemacht. 2011 ist Lars mit dem Otto-Brenner-Preis ausgezeichnet worden.

Damit wir absehen können, wer an unserem Stammtisch am 21. Oktober teilnehmen wird, bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail an events (AT) CORRECTIV oder über unser Facebook-Event.

netzwerk recherche Stammtisch
Dienstag, 21.10.2014
19 Uhr
Singerstraße 109, 10179 Berlin

von Julia Brötz

Am Dienstag, den 4. November 2014, um 19 Uhr ist die Buchautorin Prof. Dr. Gisela Schmalz bei uns in Berlin zu Gast. Sie spricht mit CORRECTIV-Geschäftsführer Christian Humborg über ihr neues Buch „Cliquenwirtschaft — Die Macht der Netzwerke”. Darin vergleicht sie vier globale, mächtige Netzwerke: Goldman Sachs, die katholische Kirche, Google und die Mafia.

Welche Mechanismen nutzen sie, wie funktionieren sie und wie ist ihr Handeln zu bewerten? Auch für den Journalismus ergeben sich spannende Fragen: In welchem Verhältnis stehen Geheimhaltung und Transparenz? Wodurch werden Wir-Gefühle erzeugt und wie werden diese instrumentalisiert?

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Gisela Schmalz promovierte an der Freien Universität Berlin und der Columbia University in New York. Sie arbeitete in der Produktion und Vermarktung internationaler Filme sowie als Strategieberaterin, Autorin für Print-, TV- und Onlinepublikationen. Seit 2005 ist Schmalz Professorin für Strategisches Management und Wirtschaftsethik an der Rheinischen Fachhochschule Köln. Nach „No Economy — Warum der Gratiswahn das Internet zerstört“ ist „Cliquenwirtschaft“ ihr zweites Buch.

Christian Humborg wird ab dem 1. November CORRECTIV als kaufmännischer Geschäftsführer unterstützen. Die vergangenen acht Jahre leitete der promovierte Betriebswirt Transparency International in Deutschland. Die deutsche Sektion wurde unter seiner Führung zur wichtigsten Institution für Transparenz in Politik und Wirtschaft. Bei CORRECTIV wird sich Christian um eine transparente Mittelverwendung und die Anwerbung neuer Unterstützer kümmern.

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Wir freuen uns über die Gelegenheit, Gisela Schmalz bei uns begrüßen zu dürfen. Damit wir absehen können, wer an unserer Veranstaltung am 4. November teilnehmen wird, bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail an events@correctiv.org oder über unser Facebook-Event.

Buchbesprechung „Cliquenwirtschaft“

Dienstag, 4.11.2014

19 Uhr

Singerstraße 109, 10179 Berlin

von Julia Brötz

Dienstag, 18. November 2014, ab 19:30 Uhr
Singerstraße 109, 10179 Berlin

Wir diskutieren bei uns in der Redaktion mit Roland Jahn, dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen — und alle sind eingeladen. Ein Abend gegen das Vergessen. Mit dabei sind: Andree Kaiser, 50 Jahre alt und Pulitzer-Preisträger. Klaus Kern, 76, Unternehmer und Jörg Hejkal, 53, Fotograf. Letztere drei Männer haben eine Gemeinsamkeit: Sie alle flüchteten aus der DDR, vor Fremdbestimmung und Unterdrückung. Früher waren sie Staatsfeinde, heute sind sie Helden. Im neuen Buch des Ankerherz-Verlages „NUR RAUS HIER! 18 Geschichten von der Flucht aus der DDR“ berichten sie von diesem Schicksal – und am 18. November ab 19:30 Uhr bei CORRECTIV. Danach reden wir über das Verständnis der DDR als Unrechtsstaat und über die Versuche, die Unterdrückung klein zu reden.

Roland Jahn ist seit März 2011 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. 1983 war er Mitbegründer der oppositionellen Friedensgemeinschaft Jena. Noch im gleichen Jahr wurde er aus der DDR zwangsausgebürgert. Heute setzt sich der Journalist und Bürgerrechtler für die Aufarbeitung der SED-Diktatur ein.

Andree Kaiser ist Herausgeber von NUR RAUS HIER! Der gebürtige Ost-Berliner und Pulitzer-Preisträger fotografiert für internationale Magazine wie Stern, Paris Match und Newsweek Reportagen. Im Januar 1982 wurde der damals 17-jährige Kaiser wegen versuchter Republikflucht zu drei Jahren Haft in der Anstalt Hohenschönhausen verurteilt.

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Klaus Kern, Jahrgang 1938, wollte nur schnell sein Auto in Ost-Berlin verkaufen, als plötzlich die Mauer stand. Nach einem Fluchtversuch inhaftierte man ihn im berüchtigten „Lager X“. Seine Mutter wurde wegen Beihilfe zur Republikflucht zu zehn Monaten Zuchthaus verurteilt. Später gründete Kern eine der größten Betonstahlbiegerein der Bundesrepublik. Heute lebt er mit seiner Familie in West-Berlin.

Jörg Hejkal wurde jahrelang von seinem eigenen Vater, ein Stasi-Offizier, bespitzelt. Seine Eltern sah Hejkal erstmals nach dem Fall der Mauer, fünf Jahre nach seiner Ausreise, wieder.

Den Abend läutet unser Reporter Bastian Schlange mit einer kurzen Lesung aus NUR RAUS HIER! ein. Die Moderation der anschließenden Diskussionsrunde übernimmt CORRECTIV-Chefredakteur David Schraven. Wir danken dem Ankerherz-Verlag für seine Unterstützung.

Damit wir absehen können, wer an unserer Veranstaltung am 18. November teilnehmen wird, bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail an events@correctiv.org oder über unser Facebook-Event.

NUR RAUS HIER! Diskussionsabend
Dienstag, 18.11.2014
19:30 Uhr
Singerstraße 109, 10179 Berlin

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von Julia Brötz

Am Wochenende wurden in Hamburg die LeadAwards verliehen. Und wir haben tatsächlich Bronze in der Kategorie „Online — Independent des Jahres“ geholt. Wir freuen uns, dass wir zu den besten Internetseiten des Jahres gehören! Die Lead Awards gelten als wichtigste Branchenauszeichnung für Print- und Online-Medien in Deutschland.

Schon der Beginn war überraschend. Nur wenige Tage nach dem Start unseres Projektes im Juli erreichte uns bereits die Nominierung für den Lead Award. Das Besondere hieran: die Auswahl der Bewerber liegt ausschließlich bei den Gremien der LeadAcademy für Medien; eine direkte Bewerbung ist nicht möglich. In einem aufwendigen Begutachtungsverfahren entschied sich eine Jury aus renommierten Journalisten und Verlegern für unser Projekt. Wir bekamen Bronze, zusammen mit den Kollegen von netzpolitik.org. Silber bekam Edition F, Gold ging an 032c.

Während immer mehr Verlage und Medienunternehmen kriseln, möchten wir mit CORRECTIV neue Wege im Journalismus bestreiten. Deswegen geben wir uns viel Mühe mit unseren Internet-Auftritt, der unsere Community, Medienpartner und Whistleblower gleichermaßen ansprechen soll. Als unabhängiges, gemeinnütziges Recherchebüro setzen wir auf eine transparente Kommunikation, Zugänglichkeit und Nachvollziehbarkeit. Gemäß unserer „Steal our Story“-Politik können die Recherchen und Datenprojekte, die wir auf unserer Seite veröffentlichen, von jedermann verbreitet werden – egal ob Medium, Blog oder Privatperson. Whistleblower können über unseren Anonymen Briefkasten unkompliziert und sicher Informationen teilen.

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CORRECTIV ist das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum. Unser Ziel ist eine aufgeklärte Gesellschaft. Denn nur gut informierte Bürgerinnen und Bürger können auf demokratischem Weg Probleme lösen und Verbesserungen herbeiführen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie unsere Arbeit. Jetzt unterstützen!

Nach und nach erweitern wir unsere Internetseite. Wir wollen möglichst viele Mitglieder über unsere Community einbinden. Unsere Mitglieder bekommen dabei nicht nur exklusives Hintergrundmaterial und Extras wie eBooks — wir wollen sie auch mitbestimmen lassen.

Aktuell läuft noch eine Abstimmung unter allen Mitgliedern, welchem Themenschwerpunkt wir uns widmen sollen. Für das Thema der Mitglieder investieren wir 100.000 Euro. Jeder der Mitglied wird, kann mit abstimmen.

Wir freuen uns, dass wir mit unserem Online-Auftritt bereits so kurz nach Start auf Anklang stoßen. Vielen Dank!

von Julia Brötz

Der Berliner Stammtisch des netzwerk recherche kommt wieder zu uns. Am Dienstag, den 2. Dezember, sind alle Journalisten, Rechercheure und Interessierte ab 19 Uhr herzlich eingeladen, in unserem Büro in entspannter Runde ins Gespräch zu kommen. Den Abend werden wir mit einer kurzen Diskussionsrunde einleiten. Wir freuen uns sehr, dass wir hierfür Sebastian Heiser von der Berlin-Redaktion der „taz“ gewinnen konnten.

Bereits im April 2011 gelang Sebastian ein journalistischer Coup. Damals bot er unter falscher Adresse Printmedien haarsträubende Werbeanzeigen an und berichtete im Anschluss über die teils diskussionswürdigen Offerten der Verlage. Der „taz“-Redakteur schaffte es mit seiner Undercover-Recherche bis ins Medienmagazin „Zapp“.

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Im Oktober dieses Jahres berichtete Sebastian in der „taz“ über die Ergebnisse einer geheimen Übung von Bund und Ländern. Die Behörden hatten einen schweren Reaktorunfall in Deutschland simuliert. Das Katastrophenmanagement zeigte, dass die Republik nur unzureichend auf einen atomaren Super-GAU vorbereitet ist. Beim Stammtisch wird uns Sebastian unter anderem erklären, wie er an die geheimen Dokumente über die Simulation gelangte.

Damit wir absehen können, wer an unserem Stammtisch am 2. Dezember teilnehmen wird, bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail an events@CORRECTIV oder über unser Facebook-Event.

netzwerk recherche Stammtisch
Dienstag, 2.12.2014
19 Uhr
Singerstraße 109, 10179 Berlin

© Ivo Mayr

von Julia Brötz

UPDATE:
Leider ist unsere Veranstaltung am Dienstag, den 16.12. bereits voll. Allen Interessierten bieten wir einen weiteren Termin am Mittwoch, den 17.12. um 19 Uhr an, ebenfalls in unserer Berliner Redaktion. Anmeldungen richten Sie bitte an events@correctiv.org.

Sie interessieren sich für das jährliche Einkommen Ihres Bürgermeisters? Für ein Gutachten zu einer neuen Brücke oder Straße in der Nachbarschaft? Dafür, wie häufig die Politiker Ihres Wahlbezirks tatsächlich bei Abstimmungen aufgetaucht sind? Oder für den Preis der neuen Leichtbaubusse der BVG? Die Antworten auf diese Fragen können sie alle haben, sie fallen unter die Auskunftsrechte. Gemeinsam mit der Berliner Morgenpost erklären wir Ihnen am Dienstag, den 16. Dezember 2014 ab 19 Uhr in einem kostenlosen Workshop, wie Sie Ihr Recht auf Auskunft nutzen.

[von Julia Brötz und Daniel Drepper]

Der Zugang zu Originalinformationen wird für Bürger immer wichtiger. Es geht nicht nur um die abstrakte Kontrolle von Politik und anderen Entscheidern, häufig betreffen solche Informationen auch das ganz alltägliche, individuelle Leben. Sie wissen zu dürfen, ist Bürgerrecht.

Jeder kann bei Bundesbehörden, Ministerien, Ämtern und oft sogar bei staatlichen oder kommunalen Unternehmen Dokumente oder Informationen bekommen. Egal welchen Beruf Sie ausüben, egal wo Sie geboren sind oder wo Sie leben. Dafür gibt es eine ganze Reihe verschiedener Auskunftsrechte. Und die Informationen zu bekommen ist oft mit erstaunlich wenig Aufwand verbunden.

Das wichtigste Auskunftsrecht für Bürger ist das Informationsfreiheitsgesetz, das es in Deutschland seit 2006 gibt. Mit Hilfe des Informationsfreiheitsgesetzes bekommen Sie Zugang zu Originaldokumenten. Ihre Auskunftsrechte gehen jedoch weit darüber hinaus. So haben Sie auch das Recht auf Informationen von Gerichten und vom Staat finanzierten Firmen. Sogar von manchen privaten Unternehmen können Sie Informationen bekommen. Dazu gehören alle Unternehmen, die staatliche oder öffentliche Aufgaben übernehmen, zum Beispiel manche Forschungsinstitute, Jobcenter, Krankenhäuser oder Theater, die unter öffentlicher Kontrolle stehen. Auch Unternehmen, die ganz oder teilweise mit Steuergeldern finanziert werden, müssen Auskunft geben – etwa die öffentlich-rechtlichen Sender, Schwimmbäder, Bibliotheken, Kindergärten und Kirchen.

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Doch wie müssen Sie recherchieren, bevor Sie Sich an eine Behörde oder ein Unternehmen wenden? Wie genau wird ein Antrag formuliert? Welche Ausnahmen gibt es, welche Probleme können auftauchen und wie werden diese überwunden? All das möchten wir Ihnen gerne erklären, bei unserer Veranstaltung am 16. Dezember.

AUF EINEN BLICK

Die Veranstaltung: Am 16. Dezember um 19 Uhr in der Singerstraße 109, 10179 Berlin, bei CORRECTIV – in Kooperation mit der Berliner Morgenpost.

Der Inhalt: Die Experten von CORRECTIV werden Ihnen etwa eine Stunde lang erklären, wie Sie Behörden zur Auskunft zwingen. Im Anschluss gibt es Zeit für Rückfragen. Nach der Veranstaltung erhalten Sie umfassendes Informationsmaterial.

Anmeldung: events@correctiv.org

Kosten: Keine

Rückfragen: 030 5557 802 0

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von Julia Brötz

Zieh’ mit den Wölfen
Zieh’ mit dem Wind
Sing meine Lieder
Sing böses Kind
(Böse Onkelz)

CORRECTIV-Chefredakteur David Schraven und Illustrator Jan Feindt haben in dieser aufwändigen Recherche der Idee hinter der Terrorserie des Nationalsozialistischen Untergrundes nachgespürt. Sie entdecken eine neue Terrorbande, die weitgehend unbekannt in Deutschland ist — und die international tätig war. Und enthüllen die Ideologie, die weiteren Terror erzeugt. Die grafische Reportage “Weisse Wölfe” ist gerade im Druck und erscheint Ende Januar. In unserem Online-Shop kann sie bereits vorbestellt werden. Eine kleine Vorschau aus dem Comic gibt es auf unserer Facebook-Seite.

Nazi-Banden in ganz Europa eint eine brutale Ideologie: die Ideologie der Rassenüberheblichkeit, des Vernichtungswillens, der Mordlust. Unter immer neuen Namen treten sie auf. Sie nennen sich Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), Blood and Honour, Combat 18 oder Hammerskins. Viele bleiben unentdeckt und agieren auch heute noch im Verborgenen, verüben Anschläge auf Moscheen, freiheitsliebende Menschen und Andersdenkende.

Der Ursprung der Terrorbanden ist nahezu immer gleich. Sie stützen sich auf die “Turner-Tagebücher” und die Idee der zellengestützten Nazi-Gewalt — egal ob es um die Schriften des norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivips geht, oder um die ideologischen Versatzstücke des NSU.

Und weil es eine Idee ist, die das Fundament des grenzüberschreitenden rechtsradikalen Terrorismus bildet, ist es diese Idee, die aufgeklärt werden muss. Sie gilt es zu erkennen und zu bekämpfen.

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In der grafischen Reportage “Weisse Wölfe” spüren David Schraven und Jan Feindt einer Bande von Nazi-Extremisten aus dem Ruhrgebiet nach und decken ihre internationalen Verflechtungen auf. Sie zeigen, wie die Ideen der Turner Tagebücher die Entwicklung der rechtsextremen Szene beeinflussen.

In einem Nachwort beschreibt Thomas Kuban (Autor von “Blut muss fließen. Undercover unter Nazis”) den Einfluss der Nazi-Musik auf die Radikalisierung rechter Kids.

“Weisse Wölfe. Eine grafische Reportage über rechten Terror”
David Schraven (Text), Jan Feindt (Zeichnung)
224 Seiten
31.01.2015

Vorbestellung ab sofort möglich über unseren Online-Shop!

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von Julia Brötz

Der Abschuss des Passagierfluges MH17 über der Ostukraine ist eines der größten Kriegsverbrechen der vergangenen Jahrzehnte. Bis heute ist ungeklärt, wer für das Unglück verantwortlich ist – und welches Motiv dahinter steckt.

Unsere Reporter Marcus Bensmann und David Crawford sind diesen Fragen gemeinsam mit dem Spiegel-Reporter Cordt Schnibben und dem Reporter Jeroen de Vreede vom niederländischen Algemeen Tagblad nachgegangen. Ihre Ergebnisse haben sie in der soeben erschienenen Reportage „Flug MH17 — Auf der Suche nach der Wahrheit“, im Spiegel und im Allgemeen Dagblad veröffentlicht.

Technisches und erzählerisches Neuland hat das Team vor allem bei der Produktion der Multimedia-Geschichte für Spiegel Online beschritten.

Wir haben uns sehr über die Zusammenarbeit gefreut.

Am kommenden Mittwoch, den 14. Januar 2015, wollen wir nun ab 19 Uhr in unserem Berliner Büro die Hintergründe der monatelangen Recherche erklären. CORRECTIV-Chefredakteur David Schraven führt durch den Abend.

Am 17. Juli 2014, gegen 16:20 Uhr Ortszeit, wurde der Malaysia Airlines Flug MH17 über der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Insassen starben. Das Ereignis löste weltweite Spekulationen aus. Auch die Untersuchungsberichte der niederländische Flugsicherheitsbehörde OVV konnten bisher nicht die gewünschte Aufklärung liefern.

Die CORRECTIV-Reporter Bensmann und Crawford sind seit September auf Spurensuche und waren dafür auch mehrmals im ukrainischen Kriegsgebiet und in Russland. Sie sprachen mit Warlords, Führern der prorussischen Separatisten und Soldaten, werteten Dokumente und Satellitenbilder aus. In dem kleinen Dorf Snizhne an der russischen Grenze wurden sie schließlich fündig: Hier leben die Augenzeugen des Abschusses von Flug MH17.

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Im Gespräch mit Spiegel-Reporter Cordt Schnibben und dem Reporter des Algemeen Dagblad Jeroen de Vreede werden wir nun die wichtigsten Fragen der Geschichte besprechen: Wie kann man in einem Propaganda-Krieg echte Fakten identifizieren? Wie bewegt man sich als Journalist durch ein Kriegsgebiet? Wie findet man Informanten, wenn alle um ihr Leben fürchten? Und: Wer ist für den Abschuss von Flug MH17 verantwortlich?

AUF EINEN BLICK

Die Veranstaltung: Am 14. Januar um 19 Uhr bei CORRECTIV in der Singerstraße 109, 10179 Berlin.

Der Inhalt: Unsere Reporter Marcus Bensmann und David Crawford, sowie Spiegel-Reporter Cordt Schnibben und der Reporter des Algemeen Dagblad, Jeroen de Vreede, berichten von der Recherche der Geschichte “MH 17 — Die Suche nach der Wahrheit”.

Anmeldung: events@correctiv.org

Kosten: keine

Rückfragen: 030 5557 802 0

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von Julia Brötz

UPDATE: DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT.

Im Dezember haben wir erstmals zwei Workshops in Berlin veranstaltet, in denen wir Ihnen die Grundlagen Ihrer Auskunftsrechte vermittelt haben. Nun gehen wir mit unserem Programm auf Reisen. Zusammen mit den Kollegen von abgeordnetenwatch.de laden wir Sie herzlich ein, am Montag, den 26. Januar ab 19 Uhr unseren kostenlosen Workshop in Hamburg zu besuchen.

[von Julia Brötz und Daniel Drepper]

Der Zugang zu Originalinformationen wird für Bürger immer wichtiger. Es geht nicht nur um die abstrakte Kontrolle von Politik und anderen Entscheidern, häufig betreffen solche Informationen auch das ganz alltägliche, individuelle Leben. Wie ist der Personalschlüssel in den Kindergärten meines Stadtviertels? Wie vergiftet ist der Bach drei Straßen weiter und ist er sauberer als die Alster? Solche Dinge wissen zu dürfen, ist Bürgerrecht.

Jeder kann bei Bundesbehörden, Ministerien, Ämtern und oft sogar bei staatlichen oder kommunalen Unternehmen Dokumente oder Informationen bekommen. Egal ob Bürger, Blogger oder Journalist, egal wo Sie geboren sind oder wo Sie leben. Dafür gibt es eine ganze Reihe verschiedener Auskunftsrechte. Und die Informationen zu bekommen ist oft mit erstaunlich wenig Aufwand verbunden.

Hamburg ist mit seinem Transparenzgesetz bereits Vorbild für ganz Deutschland. Bürger können in Hamburg nicht nur die meisten Informationen und Dokumente bei der Stadt anfragen, die Stadt veröffentlicht das Material sogar selbst auf einer eigenen Webseite. Seit dem 1. Oktober 2014 gibt es das Transparenzportal Hamburg, in dem zahlreiche städtische Informationen und Dokumente aktiv veröffentlicht werden. Sie können einfach nach dem suchen, was sie interessiert.

Die Auskunftsrechte sind jedoch sehr umfassend und erstrecken sich auch auf Informationen, die noch gar nicht im Transparenzportal veröffentlicht wurden. So haben Sie auch das Recht auf Informationen von Gerichten und vom Staat finanzierten Firmen. Sogar von manchen privaten Unternehmen können Sie Informationen bekommen. Dazu gehören alle Unternehmen, die staatliche oder öffentliche Aufgaben übernehmen, zum Beispiel manche Forschungsinstitute, Jobcenter, Krankenhäuser oder Theater, die unter öffentlicher Kontrolle stehen.

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Doch wie müssen Sie recherchieren, bevor Sie Sich an eine Behörde oder ein Unternehmen wenden? Wie genau wird ein Antrag formuliert? Welche Ausnahmen gibt es, welche Probleme können auftauchen und wie werden diese überwunden? All das möchten wir Ihnen gerne erklären, bei unserer Veranstaltung am 26. Januar in Hamburg.

AUF EINEN BLICK

Die Veranstaltung: Am 26. Januar um 19 Uhr im 6-Eck-Saal, Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 10-12, 20148 Hamburg. Fußweg vom Bahnhof Hamburg Dammtor: 10 Minuten durch den Moorweidepark.

Der Inhalt: Die Experten von CORRECTIV werden Ihnen in Kooperation mit abgeordnetenwatch.de etwa eine Stunde lang erklären, wie Sie Behörden zur Auskunft zwingen. Im Anschluss gibt es Zeit für Rückfragen.

Anmeldung: events@correctiv.org

Kosten: Keine

Rückfragen: 030 5557 802 0

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von Julia Brötz

[UPDATE: DER STAMMTISCH WURDE AUF FREITAG, DEN 30. JANUAR, VERSCHOBEN.]

Der Berliner Stammtisch des netzwerk recherche kommt wieder zu uns. Am Mittwoch, den 28. Januar, sind alle Journalisten, Rechercheure und Interessierte ab 19 Uhr herzlich eingeladen, in unserem Büro in entspannter Runde ins Gespräch zu kommen. Den Abend werden wir mit einer kurzen Diskussionsrunde einleiten. Wir freuen uns sehr, dass wir hierfür den Wirtschaftsjournalisten Hermann-Josef Tenhagen gewinnen konnten. Tenhagen ist seit Oktober 2014 Chefredakteur des gemeinnützigen Online-Verbrauchermagazins Finanztip.

Im Oktober 2014 wechselte der Wirtschaftsjournalist als Chefredakteur der Zeitschrift „Finanztest“ (Stiftung Warentest) zu Finanztip.de. „Konsumenten bei ihren täglichen Finanzentscheidungen unterstützen“ — das ist eines der Ziele des Online-Verbrauchermagazins. Eine enorme journalistische Herausforderung in Zeiten von verrückt spielenden Finanzmärkten, immer mächtiger werdenden Zentralbanken und scheinbar nie enden wollenden Euro-Schicksalswochen.

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Aktuelle politische und wirtschaftlichen Themen stehen also im Zentrum des Stammtischs. Gleichzeitig wollen wir uns mit Hermann-Josef Tenhagen auch über den immer wichtiger werdenden Verbraucherjournalismus unterhalten. Wie hat sich Finanztip.de aufgestellt, um im Informationsüberangebot der heutigen Zeit gehört zu werden? Welche Verlockungen gibt es aus PR-Abteilungen? Und wie entstehen eigentlich Texte mit Nutzwert, die spannend zu lesen und sauber recherchiert sind?

Damit wir absehen können, wer an unserem Stammtisch am 28. Januar teilnehmen wird, bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail an events@correctiv.org oder über unser Facebook-Event.

netzwerk recherche Stammtisch
Mittwoch, 28.01.2015
19 Uhr
Singerstraße 109, 10179 Berlin

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von Julia Brötz

Wir möchten Ihnen die Grundlagen Ihrer Auskunftsrechte vermitteln. Zusammen mit der Rheinischen Post laden wir Sie herzlich ein, am Montag, den 2. Februar ab 19:30 Uhr unseren kostenlosen Workshop in Düsseldorf zu besuchen.

Der Zugang zu Originalinformationen wird für Bürger immer wichtiger. Es geht nicht nur um die abstrakte Kontrolle von Politik und anderen Entscheidern, häufig betreffen solche Informationen auch das ganz alltägliche, individuelle Leben. Wie ist der Personalschlüssel in den Kindergärten meines Stadtviertels? Wie vergiftet ist der Bach drei Straßen weiter und ist er sauberer als der Rhein? Solche Dinge wissen zu dürfen, ist Bürgerrecht.

Zur Auskunft verpflichtet sind vor allem Bundesbehörden. In vielen Bundesländern gibt es – wie auch in NRW – eigene Informationsfreiheitsgesetze. In diesen Ländern sind dann auch alle Landesbehörden sowie die Einrichtungen der Kommunen zur Auskunft verpflichtet. Sie können also Ministerien wie das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundeskanzleramt aber auch ihre lokale Bezirksverwaltung um Informationen bitten.

Ihre Auskunftsrechte gehen jedoch weit darüber hinaus. So haben Sie auch das Recht auf Informationen von Gerichten und vom Staat finanzierten Firmen. Sogar von manchen privaten Unternehmen können Sie Informationen bekommen. Dazu gehören alle Unternehmen, die staatliche oder öffentliche Aufgaben übernehmen, zum Beispiel manche Forschungsinstitute, Jobcenter, Krankenhäuser oder Theater die unter öffentlicher Kontrolle stehen.

Selbst Firmen oder Vereine, die ausschließlich mit privatem Geld arbeiten und keine Steuergelder erhalten, müssen in bestimmten Fällen Auskunft geben. Es geht im Kern nämlich darum, ob von einer Institution eine hoheitliche Funktion ausgeübt wird, ob sie also vom Sinn und Zweck her als Behörde zu definieren ist. Ein Beispiel ist der TÜV, der zwar eine private Institution ist, aber im Auftrag des Staates handelt. Damit ist der Bereich des TÜV, der als Aufgabe des Staates angesehen werden kann, auskunftspflichtig.

Grundsätzlich können Sie alles beantragen. Jedes Dokument, das zu den genannten Bereichen gehört, fällt unter diese Auskunftspflicht. Denken Sie dabei gerne um die Ecke, denn eine Information kann viele verschiedene Formen haben: ein Gutachten, eine Datenbank, ein Ordner mit Dokumenten oder eine E-Mail. Oft liegt die Information auch in verschiedenen Behörden. Es reicht, wenn jemand in der Behörde eine Kopie oder einen Durchschlag des Dokumentes besitzt – dann muss er Ihnen diese Information herausgeben.

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Doch wie müssen Sie recherchieren, bevor Sie Sich an eine Behörde oder ein Unternehmen wenden? Wie genau wird ein Antrag formuliert? Welche Ausnahmen gibt es, welche Probleme können auftauchen und wie werden diese überwunden? All das möchten wir Ihnen gerne erklären, bei unserer Veranstaltung am 2. Februar in Düsseldorf.

AUF EINEN BLICK

Die Veranstaltung: Am 2. Februar um 19.30 Uhr im Konferenzzentrum der Rheinischen Post, Raum „Düsseldorf“, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf

Der Inhalt: Die Experten von CORRECTIV werden Ihnen etwa eine Stunde lang erklären, wie Sie Behörden zur Auskunft zwingen. Im Anschluss gibt es Zeit für Rückfragen.

Anmeldung: veranstaltungen@rheinische-post.de

Kosten: Keine

Rückfragen: 030 5557 802 0