Von München bis Aachen: Im Netz der China-Agenten
China hat ein Spionagenetzwerk über deutsche Hochschulen ausgerollt, um militärisches Wissen abzuziehen. Lange Zeit sahen die Behörden dem Treiben zu – jetzt wurden zwei mutmaßliche Spione festgenommen. Im Visier hatten sie offenbar auch High-Tech-Drohnen.
Spionage über Signal: Was über die Phishing-Kampagne bekannt ist – und wie Sie sich schützen können
Eine Angriffswelle über den Messenger Signal sorgt für Aufregung im politischen Betrieb, die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionage-Verdachts. Steckt wirklich Russland dahinter? Bin ich betroffen und wie kann ich mich schützen? CORRECTIV beantwortet die wichtigsten Fragen.
Drohnen-Start-Ups in Deutschland im Visier Russlands – Verfassungsschutz warnt
Das russische Verteidigungsministerium sammelt Hersteller von militärischen Drohnen und Komponenten auf einer Liste – darunter auch Firmen in Deutschland. Der Verfassungsschutz warnt Rüstungsunternehmen vor möglichen Angriffen.
Nach CORRECTIV-Recherche zu Phishing-Attacke: Innenpolitiker sehen Defizite im Umgang mit hybriden Bedrohungen Russlands
Nach einer CORRECTIV-Recherche zu einer Phishing-Attacke auf Politiker, Beamte und Journalisten über den Messengerdienst Signal äußern sich Innenpolitiker aus dem Bundestag. Sie fordern Schritte, um gegen hybride Angriffe Russlands besser gewappnet zu sein. Die CDU verweist auf geplante Gesetzesvorhaben. Die Grünen üben deutliche Kritik an der Bundesregierung.
Hackerangriff über Signal: Neue Spuren führen nach Russland
Seit Wochen läuft eine Angriffswelle gegen deutsche Nutzerkonten bei Signal. Im Fokus stehen unter anderem Beamte in Sicherheitsbehörden, Politiker und Journalisten. Nach Recherchen von CORRECTIV führen die digitalen Spuren nach Russland – und zeigen eine Verbindung zu früheren Angriffen in der Ukraine und Moldau auf.
Der russische Militärattachéstab: Russland schickt Top-Spione nach Deutschland
Einem Militärattaché an der russischen Botschaft wird Spionage vorgeworfen. Recherchen von CORRECTIV und iStories zeigen: Er ist nicht der einzige Stabsmitarbeiter mit bemerkenswertem Geheimdiensthintergrund. Russland hat offenbar mindestens einen weiteren Top-Agenten unter falscher Identität nach Deutschland geschickt.
Die mutmaßliche Kreml-Spionin und ihr Verbindungsoffizier an der russischen Botschaft
Die Bundesanwaltschaft verdächtigt eine schillernde PR-Frau, Informationen für den russischen Geheimdienst gesammelt zu haben. Der Verbindungsmann an der russischen Botschaft muss nun das Land verlassen. Nach Recherchen von CORRECTIV und iStories handelt es sich um einen gut ausgebildeten Oberstleutnant des Militärgeheimdienstes GRU.
„Destabilisierende Aktivitäten“: Neue EU-Sanktionen gegen russische Hacker und Propagandisten
Ein neues Sanktionspaket richtet sich unter anderem gegen Personen, die laut EU an „böswilligen Aktivitäten Russlands“ beteiligt sind. Es trifft Propaganda-Sprachrohre und Geheimdienst-Hacker. Neu sanktioniert wird auch der Mann, den die Bundesregierung der Einmischung in die Bundestagswahl beschuldigt.
Russlands Botschafter einbestellt – Behörden bestätigen CORRECTIV-Recherche zu Einflussoperation
Eine russische Kampagne mit mehr als hundert Fake-Webseiten und KI-Inhalten sollte die Bundestagswahl 2025 beeinflussen. CORRECTIV hatte die Operation aufgedeckt, nun bestellte die Bundesregierung den russischen Botschafter ein. Neben Propaganda geht es auch um Hackerangriffe.
Nach neuen Drohnensichtungen: Länder feilen an Abwehrkonzepten
Nach Sichtungen in Dänemark und Schleswig-Holstein sind auch in Niedersachsen wieder Drohnen unbekannter Herkunft gemeldet worden. Dort verfügt die Polizei noch nicht über die nötige Technik zur Detektion und Abwehr. Experten der Forschungseinrichtung Fraunhofer IOSB berichten von technischen Herausforderungen für Deutschland und Nebeneffekten der Drohnenabwehr.
Russen können trotz Sicherheitsbedenken EU-Immobilien kaufen
Obwohl 18 Sanktionspakete verabschiedet wurden, können russische Staatsbürger Immobilien in der EU kaufen. Mehrere Länder halten das für ein Sicherheitsrisiko. Unsere Recherche zeigt: Ein EU-weites Verbot scheiterte an einem einzelnen Staat. Und Deutschland hat keine Daten zu den Käufern.